Der Werkbund Rheinland-Pfalz befürchtete seinerzeit, dass bei einem weiteren Gesteinsabbau die weithin sichtbaren Landschaftsschäden die Aus-weisung des Mittelrheintales als UNESCO-Weltkulturerbe nachhaltig gefährden könnten. Er bemühte sich daher über mehrere Jahre, den weiteren Gesteinsabbau zu verhindern oder zumindest landschaftsverträglicher zu gestalten.
Im Ergebnis konnte in Kooperation mit dem Geologischen Landesamt Rheinland-Pfalz übermehrere Entwicklungsstadien nur erreicht werden, dass der weitere Gesteinsabbau landschaftsverträglicher erfolgt und die Sicherung der Hangkante als landschaftsbildender Horizont gegeben war. Ebenso sollte die stufenweise Renaturierung der Abbauflächen in Angriff genommen werden. Eine Vertragsverlängerung für den Gesteinsabbau soll nach 2016 nicht mehr erfolgen.