Die Stadtverwaltung Rüdesheim hatte den Werkbund Rheinland-Pfalz als Mitglied im Forum Mittelrheintal um eine Beratung bei einer anstehenden Totalsanierung der Bausubstanz gebeten. Aus danach erfolgenden zahlreichen Besprechungen ergaben sich zunächst Vorschläge für die Sanierung, die Entwicklung einer Neuordnung des „Weinmuseums“, der Ausstellungskonzeption und der Integration eines Info-Centers für das Mittelrheintal. Die strategische Bedeutung der Brömserburg als „Tor zum Weltkulturerbe des Mittelrheintals“ war dabei Leitmotiv.
Hierzu fertigte der Werkbund zunächst skizzenhaft Lösungsvorschläge, die belegten, dass die Maßnahmen wegen der benachbarten Industriebrache der Firma Asbach in einem größeren städtebaulichen Umfeld zu sehen waren. Dies führte zur Vorbereitung eines Architektenwettbewerbes durch das Büro von Prof. Striffler (Werkbund Baden-Württemberg) in Kooperation mit dem Werkbund Rheinland-Pfalz.
Wegen seinerzeitiger Finanzierungsprobleme des Museumsvereins Rüdesheim, von Stadt Rüdesheim und Land Hessen wurde das Projekt (zunächst?) auf Eis gelegt.