Als Informations- und Ideenbörse gründeten 1997 zahlreiche Institutionen (unter ihnen der Werkbund) und natürliche Personen das Forum Mittelrheintal e.V.
Die holländische Firma „Gran Dorado Leisure“ plante in einem 30 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet einen gigantischen Ferienpark für 2025 Betten in Langscheid/Oberwesel. Das hat der Werkbund Rheinland-Pfalz zusammen mit anderen Organisationen verhindern können.
Der Werkbund Rheinland-Pfalz arbeitete über mehrere Jahre daran, den weiteren Gesteinsabbau zu verhindern oder zumindest landschaftsverträglicher zu gestalten.
Aufgrund der Proteste des Werkbunds musste der Architekt seine Planung ändern. Gasse und Turmdurchgang des mittelalterlichen Straßensystems von Oberwesel sind nun erhalten.
Der Werkbund Rheinland-Pfalz entwickelte Vorschläge für die Sanierung, die Entwicklung einer Neuordnung des Weinmuseums, der Ausstellungskonzeption und der Integration eines Info-Centers für das Mittelrheintal.
In Kooperation zwischen Welterbesekretariat Rheinland-Pfalz, dem Werkbund und einem Werkbund-Grafiker entstand ein Faltblatt, das der Bevölkerung und den Besuchern des Mittelrheintals informativ die Bedeutung des Welterbes und einsichtig nahebringt.
Der Werkbund Rheinland-Pfalz bearbeitete den Text für eine Wettbewerbsausschreibung zur Schaffung eines Besucherinformationssystems für das Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Aus gegebenem Anlass entwickelte der Werkbund Rheinland-Pfalz einen skizzenhaften Vorschlag zur Schaffung einer Fußgänger-Wegebeziehung am Mosel-/Rheinufer Koblenz Lützel/Neuendorf.
Als Mitglied im Arbeitskreis Baukultur und Denkmalpflege legte der Werkbund Rheinland-Pfalz dem Zweckverband Mittelrheintal drei Vorschläge zur Aufwertung des Umfelds der Loreley vor.
Mit einer Ausstellung im Rahmen von Gartenschauen - so der Vorschlag des Werkbunds Rheinland-Pfalz- soll Besuchern das für den Rhein wichtige Thema Schiffsmühlen vorgestellt werden.
Gemeinsam mit dem Forum Mittelrheintal fordert der Werkbund Rheinland-Pfalz, ebenfalls die B42 in einen Tunnel zu verlegen und so die einmalige Chance zu nutzen, der Stadt „ihren Fluss“ wiederzugeben.
Es gibt klare Vorgaben, aus denen sich die Kriterien für eine Grundsatzentscheidung in dieser Sache ergeben – so die übereinstimmende Auffassung von Werkbund Rheinland-Pfalz und Forum Mittelrheintal.
Im oberen Geschoß des inzwischen denkmalgeschützten Reiterstellwerks könnte eine Ausstellung zur Verkehrsentwicklung im Mittelrheintal von der Frühzeit bis heute entstehen – so die Idee des Werkbunds.
Dieses Vorhaben würde kostbare Kulturlandschaft zerstören und ökologische Probleme für Landschaft und Bewohner schaffen. Werkbund Rheinland-Pfalz und Forum Mittelrheintal wenden sich vehement gegen die Pläne.