Die zwölf Bunker des lange Zeit unzugänglichen Militärgeländes im Ober-Olmer-Wald auf dem Lerchenberg in Mainz waren für einen Abbruch vorgesehen. Danach sollte die ehemalige „CL III Storage Area GE 62E“ nach einer ökologisch orientierten Landschaftsplanung in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden. Die Planung hierzu entwickelte ein Mitglied des Werkbunds Rheinland-Pfalz.
Zuvor wurden die zwölf Munitionsbunker nach einer Idee und der Betreuung von Werkbundmitgliedern von internationalen Kunstschaffenden zu temporären Kunstprojekten umgewandelt, die von mehr als fünftausend Menschen besucht wurden, bevor die Bunker gesprengt oder übererdet wurden.