Eine phantasievolle Entwurfsstudie für eine denkbare Nutzung der ehemaligen „Hochsicherheitszone“ mit den Atomraketen-Sheltern der Cruise-Missiles-Station Pydna-Hasselbach im Hunsrück: Der Werkbund Rheinland-Pfalz führte das Areal aus dem sonst üblichen Vermarktungsgeschäft heraus und gab ihm im Sinn von lebendiger Geschichte die Bedeutung eines Zeitzeugen umfassender Konversion.
Ziel war die Entwicklung eines Geschichts- und Informationszentrums zur Dokumentation des „Kalten Krieges“. Zuvor hatte ein Werkbundmitglied eine ungewöhnliche, zum Nachdenken anregende Theateraktion in dem „Beinahe-Holocaust-Gelände“ realisiert („La Citta Dolente“).