Stadt hin zum Rhein
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Chancen einschätzen . ausloten . nutzen
Wenn eine Stadt eine nicht wiederkehrende Chance hat, auf einer langen Uferstrecke mit einer Wohn– und Kulturbebauung bis an den Rhein vorzurücken, dann ist helle Wachsamkeit erforderlich. Es ist dann darüber zu wachen und nachzuforschen, ob diese Situation nicht auch einmalige Chancen — über eine reine Oberflächenbebauung hinaus - für städtebauliche Veränderungen und Bereinigungen bietet und hat.
Dazu ist forschend ganz nüchtern und unvoreingenommen zu fragen: muss das vorhandene Hafenbecken überhaupt erhalten werden, muss, wenn ein Bedarf bestehen sollte oder eine Bereicherung des Bebauungsgebietes dies erstrebenswert erscheinen läßt, das Hafenbecken in voller Grösse erhalten bleiben, wie kann die Rheinallee tiefer gelegt und die Trennung der Neustadt vom Rhein überwunden und aufgehoben werden, wie kann das Tieferlegen.für die Erschließung weitflächiger Tiefgaragen mit genutzt und herangezogen werden, wie kann die „Baugrube“ Zollhafen für eine Tunnelverbindung mit Mainz-Kastel plan– und zeitgerecht mit einbezogen werden.
Diese grundlegenden Verkehrs– und Erschließungsfragen sind fundamental und können nicht beiseitegeschoben werden. Erst nach „Klärung des Untergrundes“ kann mit einer seriösen und ehrlichen Suche nach einerbestmöglicher Gestaltung der Bebauung begonnen werden.
Mainz hat ( noch ) die Chance, einen von Zwängen befreite „Zollhafenlösung der Zukunft“ zu finden und zu realisieren.
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Lieber Herr Kanis,
Ihre Anregungen finde ich prima.
Ihr
Albert Edelmann