Stadt hin zum Rhein1

Chan­cen ein­schät­zen . aus­lo­ten . nutzen

Wenn eine Stadt eine nicht wie­der­keh­rende Chance hat, auf einer lan­gen Ufer­stre­cke mit einer Wohn– und Kul­tur­be­bau­ung bis an den Rhein vor­zu­rü­cken, dann ist helle Wach­sam­keit erfor­der­lich. Es ist dann dar­über zu wachen und nach­zu­for­schen, ob diese Situa­tion  nicht auch ein­ma­lige Chan­cen — über eine reine Ober­flä­chen­be­bau­ung hin­aus -  für städ­te­bau­li­che Ver­än­de­run­gen und Berei­ni­gun­gen bie­tet und hat.

Dazu ist for­schend ganz nüch­tern und unvor­ein­ge­nom­men zu fra­gen: muss das vor­han­dene Hafen­be­cken über­haupt erhal­ten wer­den, muss, wenn ein Bedarf  beste­hen sollte oder eine Berei­che­rung des Bebau­ungs­ge­bie­tes dies erstre­bens­wert erschei­nen läßt, das Hafen­be­cken in vol­ler Grösse erhal­ten blei­ben, wie kann die Rhein­al­lee tie­fer gelegt und die Tren­nung der Neu­stadt vom Rhein über­wun­den und auf­ge­ho­ben wer­den, wie kann das Tieferlegen.für die Erschlie­ßung weit­flä­chi­ger Tief­ga­ra­gen mit genutzt und her­an­ge­zo­gen wer­den, wie kann die „Bau­grube“ Zoll­ha­fen für eine Tun­nel­ver­bin­dung mit Mainz-Kastel plan– und zeit­ge­recht mit ein­be­zo­gen werden.

Diese grund­le­gen­den Ver­kehrs– und Erschlie­ßungs­fra­gen sind fun­da­men­tal und kön­nen nicht  bei­sei­te­ge­scho­ben wer­den. Erst nach „Klä­rung des Unter­grun­des“ kann mit einer seriö­sen und ehr­li­chen Suche nach ein­er­best­mög­li­cher Gestal­tung der Bebau­ung begon­nen werden.

Mainz hat ( noch ) die Chance, einen von Zwän­gen befreite „Zoll­ha­fen­lö­sung der Zukunft“ zu fin­den und zu realisieren.




Kommentar

  • Lie­ber Herr Kanis,
    Ihre Anre­gun­gen finde ich prima.
    Ihr
    Albert Edelmann


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15. September 2009
Autor: Hellmut Kanis