Menschen am Mittelrhein
Leben . wohnen . bewirten
Wenn man nach vielen Jahrhunderten mitten in einer unbeschädigten Welterbe-Stromlandschaft eine Strassenverkehrsbrücke bauen will, dann will man verändern, –und dies gründlich. Man will das Leben und die Lebensgewohnheiten der Bewohner grundlegend verändern.
Da ist zu fragen: warum, weshalb, wozu, –es ist zu fragen, wie, wodurch und ob man durch den baulichen Eingriff und die Errichtung einer Brücke den Anrainern hilft, ihnen nutzt und die Existenzsorgen nimmt, es ist zu fragen, welchen grundlegenden Vorteil die Bewohner haben, wenn sie – auch nachts – schnell einmal – an einer Stelle konzentriert — über eine Brücke fahren können.
Zu fragen ist, wie und wovon leben die Bewohner, welche Altersstrukturen sind in den verschiedenen Ortschaften zu finden, welche Gemeinschaftseinrichtungen haben sie, welches typisches Ortsbild geben sie ab, welches Miteinander zeichnet diese Welterbengemeinschaft aus, welche Fremdenfreundlichkeit besitzen und pflegen sie, –welche Unterstützung und Hilfen brauchen sie.
Zur Einheit der Landschaft gehören auch die Menschen.
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