Die Ludwigsmeile

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10.08.11 | In Mainz wächst im Zentrum der Stadt ein Einkaufsbereich zwischen dem Bahnhof am Römischen Theater und dem Hauptbahnhof heran, der in manchen Bereichen ein südländisches Wohlfühl-Flair ausweist und nach weiteren Verweilzonen und Flaniermeilen verlangt. weiter ↦


Stadtgedanken 2011 . Bestandsaufnahme . Zukunft

 

01.02.11 | In einer vom Oberbürgermeister einberufenen Gemeinschaftssitzung aller Fachleute wurde 1972 in Mainz seitens des Städtebaubeirates plakativ das „Rohrpostsystem“ zur Diskussion gestellt: weiter ↦


Stadtgedanken 72 . Rückblick . Vorausblick

 

25.01.11 | Im Jahre 1972 standen wieder einmal die Verkehrsprobleme der Stadt in der Diskussion, -Straßenbau-Ingenieure legten Pläne vor, die sogenannte – autobahnähnliche – „Stadtkerntangenten“ bis ins Kerngebiet der Innenstadt vorsahen, - der Städtebaubeirat stemmte sich in einer öffentlichen, vom Oberbürgermeister einberufenen Sitzung dagegen: weiter ↦


Die Bahn und das Rheintal — Notwendigkeit . Verträglichkeit

 

23.11.10 | Wenn man die Karte von  Europa ansieht, wird deutlich, dass eine leistungsfähige Transportverbindung zwischen Rotterdam und Genua eine Notwendigkeit darstellt. weiter ↦


Welterbe Mittelrhein . Erhaltung und Zukunft

 

09.11.10 | Wenn eine Region oder ein ganzes Tal als Welterbe eingestuft und anerkannt wird, dann wird insbesondere auch anerkannt, dass die Bewohner und die Verantwortlichen verstanden haben, diese Landschaft und den Lebensbereich unverfälscht und sorgsam zu erhalten - es bedeutet nicht, den derzeitigen Zustand festzuschreiben und ein für alle Mal gänzlich unverändert zu belassen - es sollen sicher keine „verstaubten Museen“, aber auch keine „lustigen Disney-Landschaften“ entstehen. weiter ↦


Das Mittelrheintal. Mensch und Landschaft

 

26.10.10 | Das mitten in Europa liegende und zum Welterbe erhobene Teilstück des Rheins zwischen den Ballungs- und Wirtschaftsgebieten Mainz und Koblenz stellt ein weltweit bekanntes und besungenes Kleinod einer romantisch und idyllisch geprägten landschaftlichen Einheit mit  Fluss, Felsen und weinbepflanzten Steilhängen dar - das Lied von der Loreley kündet davon. weiter ↦


E r l e b e n . B e l e b e n

 

22.12.09 | Wenn man vom Rhein und das Rheintal spricht, dann denkt man vor allem an das als Kulturerbe ausgewiesene und geschützte Mittelrheintal, - man denkt als Besucher und Tourist an schwere Schubschiffe und an die großen Schiffe der weißen Flotte der Köln-Düsseldorfer, man denkt an Sonne und Freizeit, - an viel Zeit - in jahreszeitlicher Begrenzung. weiter ↦


Die Versorgung einer Stadt

 

15.12.09 | Wenn in einer Stadt früh vor dem Tag die meisten Menschen noch schlafen, dann sind viele andere – wie die Heinzelmännchen – schon unterwegs, um die Stadt und die Bevölkerung mit Brot, Milch, Getränken und frischen Obst zu versorgen, - lastwagenvoll. Wenn man sich für diesen Vorgang ein rationales und effektives System ausdenkt, dann könnte man sich eine ideale oder zumindest günstige Lösung so vorstellen, dass – möglichst „mitten in der Stadt“ - ebenerdig Bahn-Waggons und genau darüber auf einer überdachenden Plattform Lastwagen entladen und von da aus die Lieferungen abgeholt oder mit kleinen Transportern den Läden, Verkaufsstellen, Heimen und Krankenhäusern zugestellt werden könnten. Auf so einer Über-den-Gleisen-Plattform könnten verschiedene Hallen und Verwaltungsbauten, Parkplätze und Versorgungseinrichtungen für die Fahrer errichtet werden, - zur Kostendeckung wäre eine wirtschaftliche Nutzung anzustreben. weiter ↦


Der Geburtstag

 

08.12.09 | Es geschieht nicht alle Tage, dass eine Hochschule sich in die Namensgebung für die neue Straße, Zufahrt und den Zugang zum Hochschulgelände einmischt und hierfür eine Persönlichkeit mit Vorbildcharakter auswählt,    die Fachhochschule Mainz tat es,    mit Lucy Hillebrand, in Mainz geboren und aufgewachsen, dem Geist und Zielen des deutschen Werkbundes verbunden. In den 20iger Jahren wurde sie als jüngstes Mitglied berufen und ausgezeichnet, in einem Jahrzehnt, als Prof. Theodor Heuss – der spätere erste Bundespräsident – langjähriger Geschäftsführer des deutschen Werkbundes war. weiter ↦


Gartenzäune am Wege

 

01.12.09 | Wenn Hochschulen, Institutionen, Anstalten und andere Einrichtungen, Firmen und Persönlichkeiten mit Erfolgen und Leistungen den Namen der Stadt in die Medienwelt hinaustragen, so dienen sie dem Ansehen und dem guten Ruf der Stadt. weiter ↦


Innenstadt . Einkaufsstadt

 

24.11.09 | Aus innerstädtischen Einkaufsstrassen wurden Einkaufszonen, die zu ganzen, stadtteilumfassende Einkaufs- und Erlebnisbereiche zusammenwuchsen und folgerichtig als Fußgängerbereiche ausgewiesen werden, - werden mußten. weiter ↦


Einkaufszonen . Einkaufsbereiche

 

17.11.09 | Wenn heute junge Menschen kaufen und einkaufen wollen, dann denken sie an das Internet, womöglich auch noch an die Prospekte der Versandhäuser. Wenn sie für den Alltag einkaufen wollen, den gehen sie in naheliegende Supermärkte und in die Einkaufstrassen der Vororte oder fahren zu den großen Einkaufszentren „auf der grünen Wiese“, die Frage stellt sich, gehen sie noch und wenn, dann wann und warum „in die Stadt“ Die Innenstadt als pulsierendes vielseitiges Einkaufs, - Kino, - Museen, - Gaststättenzentrum, das für alle Generationen einen gern besuchten Erlebnisraum darstellt, ist keine Selbstverständlichkeit und Anziehungspunkt mehr. In vielen Städten sind diese Zonen mit Leerständen durchsetzt und zahlreiche  Innenstädte leiden unter den Verlust von privaten und persönlich geführten Spezialgeschäften. weiter ↦


Verkehr und Straße

 

15.11.09 | Wenn selbst der amtierende Baudezernent öffentlich feststellt und klagt, dass sich in Mainz die Rheinallee „zu einer brutalen Verkehrsstraße“ entwickelt hat, dann wird es – zumal dies auch in vollem Umfang für die Adenauer Allee, die Rheinstraße, die Weisenauer- und Wormser Straße – gilt - höchste Zeit, diesen Zustand zu ändern, dieser Krankheit zu Leibe zu rücken und eine Gesundung dieser Stadtwunde anzustreben. weiter ↦


Die Stadt und ihre Straßen

 

27.10.09 | Wenn eine Stadt sich zu ihrer Geschichte bekennt und Erinnerungen pflegt, dann wird dies auch durch die Auswahl der Straßenbennungen und der Hinweisschilder sichtbar und deutlich. weiter ↦


H a l t u n g . G e i s t . R i c h t u n g

 

20.10.09 | Wenn eine Bildungsstätte, eine Hochschule, einen Neubau, den ersten Bauabschnitt eines ganzen Areals, bezieht und zusammen mit einer großen Aula und einem „Innenhof der Diskussionen“ ein neues, öffentlichkeitsoffenes Denkzentrum schafft, stellt sich die Frage nach Haltung, Geist und Richtung, - nach Ausrichtung und Zukunftsplanung. weiter ↦


Autobahn und Städte

 

13.10.09 | Wenn man von einer Autobahn  spricht oder an sie denkt, dann sieht man das blaue Schild vor sich, -links und rechts die getrennten Fahrbahnen: die Deutsche Autobahn, - einmalig, - unveränderbar. weiter ↦


Stadt und Touristik

 

06.10.09 | Wenn man eine Stadt – und sei es die eigene – kennenlernen will, dann gibt es viele und verschiedenartige Möglichkeiten, - eine davon ist der in vielen Städte praktizierte Einsatz eines „Bähnchens“. So ein vornehmlich von Touristen genutztes, meist und in Vielzahl von einer „Lokomotive“    gezogenes Waggongefährt soll einen raschen Überblick und Einblick in das Stadtgefüge und das erste Heranführen an besondere Sehenswürdigkeiten  ermöglichen. Bei aller kaum vermeidbaren Informations-Oberflächlichkeit solcher Einstundenfahrten bleiben diese und das Gefährt mit dem dabei gewonnenem Eindruck von der Stadt in fester und langwirkender Erinnerung. weiter ↦


Stadt und Rathaus

 

29.09.09 | Wenn in einer Stadt mit Tradition und Geschichte ein markantes Gebäude errichtet werden soll, muss Weit- und Voraussicht geübt werden. Es muss vorausgeschaut und die städtebauliche Veränderung des Stadtgefüges – beginnend beim Verkehr – berücksichtigt werden ,- auch wenn, wie in Mainz in den 50iger Jahren, noch alles in Trümmern liegt oder eine Brache besteht. weiter ↦


Menschen am Mittelrhein

 

22.09.09 | Wenn man nach vielen Jahrhunderten mitten in einer unbeschädigten Welterbe-Stromlandschaft eine Strassenverkehrsbrücke bauen will, dann will man verändern, -und dies gründlich. Man will das Leben und die Lebensgewohnheiten der Bewohner grundlegend verändern. weiter ↦


Stadt hin zum Rhein

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15.09.09 | Wenn eine Stadt eine nicht wiederkehrende Chance hat, auf einer langen Uferstrecke mit einer Wohn- und Kulturbebauung bis an den Rhein vorzurücken, dann ist helle Wachsamkeit erforderlich. Es ist dann darüber zu wachen und nachzuforschen, ob diese Situation  nicht auch einmalige Chancen - über eine reine Oberflächenbebauung hinaus -  für städtebauliche Veränderungen und Bereinigungen bietet und hat. weiter ↦


Stadt und Baum

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07.09.09 | Wenn man von einem Baum spricht und an einen Baum denkt, dann denkt man an„ den Baum in Nachbarsgarten“, an das Lied „..wo wir ins finden unter den Linden“ an Bäume im Park, auf Höhen und  an Alleen, -auch schon mal an das Sprichwort „ den Wald vor lauter Bäume“ nicht zu sehen. weiter ↦


Die Kaniskolumne

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01.09.09 | Sehr verehrte Leserinnen und Leser, - der Werkbund ist ein Ort kritischer Auseinandersetzungen und Diskussionen, eine Kolumne, columna, ist e i n e der tragenden Säulen des Werkbundgebäudes, - sie ist ein M e i n u n g s b e i t r a g und zugleich Anregung , über den Tag hinauszusehen. weiter ↦