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	<title>Deutscher Werkbund</title>
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	<description>Rheinland-Pfalz</description>
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		<title>Der Urbanist Egon Hartmann: Dokumentation erschienen</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/der-urbanist-egon-hartmann-dokumentation-erschienen</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 21:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mainz-Stadt-ohne-Plan-83x83.gif" alt="" title="Stadt ohne Plan" width="83" height="83" class="size-thumbnail wp-image-2783" /><br  />
<em>Stadt ohne Plan</em><br  />
Egon Hartmann und das neue Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als erstes Ergebnis der AG Zeitzeugen im Werkbund Rheinland-Pfalz ist im November 2011 eine Dokumentation über „Egon Hartmann und das neue Mainz“ erschienen. Unser Mitglied Rainer Metzendorf schildert darin das Wirken eines Mannes, der – obwohl weithin unbekannt, zumal in Mainz – von Experten als eine „Schlüsselperson des Städtebaus im Nachkriegsdeutschland“  charakterisiert wird.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mainz-Stadt-ohne-Plan.gif" rel="shadowbox[sbpost-2776];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mainz-Stadt-ohne-Plan-470x470.gif" alt="Stadt ohne Plan: DVD zur Studie Egon Hartmann und das neue Mainz" title="Mainz-Stadt-ohne-Plan" width="470" height="470" class="aligncenter size-large wp-image-2783" /></a></p>
<p>Die Mitglieder der AG (derzeit bestehend aus Stefan von den Driesch, Emil Hädler, Rainer Metzendorf) hatten im Juli 2009 die Gelegenheit genutzt, ein Werkgespräch mit Egon Hartmann zu führen und filmisch zu dokumentieren. Am 6. Dezember 2009 starb Egon Hartmann an seinem Wohnort  München. Die aus dem Werkgespräch entstandene Filmdokumentation („Stadt ohne Plan: Irrungen beim Wiederaufbau von Mainz“) wurde im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Mainzer Altertumsverein Anfang 2010 aufgeführt und jetzt – mit freundlicher Unterstützung des MAV – der Studie von Rainer Metzendorf als DVD beigelegt.</p>
<p>Ein <strong>Sonderdruck der Studie „Egon Hartmann und das neue Mainz“ mit beigelegter DVD</strong> kann über die Geschäftsstelle zum Selbstkostenpreis von 3 Euro (plus Versandkosten) angefordert werden: Telefon (06131) 2359-10. Oder die Studie hier als <a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Metzendorf_Egon_Hartmann_und_das_neue_Mainz.pdf">pdf-Datei herunterladen</a> (5 MB).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Call for Papers: Ausstellung zum Werkbundtag 2012</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/call-for-papers-werkbundtag-2012</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/call-for-papers-werkbundtag-2012#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Vorplatz-83x83.jpg" alt="" title="Call for Papers" width="83" height="83" class="size-thumbnail wp-image-2750" /><br  />
<em>Call for Papers</em><br  />
Ausstellung zum Werkbundtag 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Vorplatz.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2743];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Vorplatz-470x292.jpg" alt="Festung Ehrenbreitstein in Koblenz: Vorplatz" title="Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Vorplatz" width="470" height="292" class="aligncenter size-large wp-image-2750" /></a></p>
<h2>RheinSCHIENE + WarenSTROM – Zukunftswerkstatt Kulturlandschaft</h2>
<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz richtet im September auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz den diesjährigen Deutschen Werkbundtag aus. Sein Thema: „RheinSCHIENE + WarenSTROM — Zukunftswerkstatt Kulturlandschaft“.</p>
<p>Anlässlich dieser Konferenz findet ein interdisziplinäres Kunstprojekt statt, zu dem Werkbundkünstler und –gestalter aller Disziplinen aus allen Landesverbänden und der Schweiz eingeladen sind, themenbezogene Ausstellungsbeiträge einzureichen. Sie können sich dabei unterschiedlichster Medien bedienen.</p>
<h2>Historischer Kontext</h2>
<p>Verkehrswege waren und sind Entwicklungsachsen der Kultur. Das Rheintal wurde einst durch seine Bedeutung als europäischer Durchgangsraum reich – heute ist in weiten Bereichen eine gegenläufige Entwicklung wahrnehmbar.</p>
<p>Der Transport von Menschen und Gütern auf Fernstrecken war historisch nicht zu trennen. Die Städte am Strom partizipierten daran durch Märkte, Handel und Gewerbe, Beherbergung, Versorgung und Handwerk.</p>
<p>Die bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts entdeckten die Qualitäten dieser durch Handel und Verkehr geprägten einzigartigen Kulturlandschaft und trugen maßgeblich zur Entwicklung des populären Mythos vom romantischen Rhein bei.</p>
<p>Schwerpunkte der Tagung und Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung sind die aktuellen Veränderungen an der Rheinschiene durch den modernen Warenstrom und die vielfältigen Einflüsse auf die vom Rhein geprägte europäische Kulturlandschaft.</p>
<h2>Ort der Ausstellung</h2>
<p>Die Räume des ehemaligen Landesmuseums auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz im Rohbauzustand (Betonfußboden, Wände mit rohem Mauerwerk ohne Putz) und der Vorplatz (siehe Lagepläne, Grundriss und Fotos).</p>
<h2>Gesucht sind</h2>
<p>Künstlerische Interventionen, die die vielschichtig vernetzten Themenkomplexe der Rheinschiene und des zunehmenden Warenstroms – die damit verbundenen Risiken, aber auch die Perspektiven, Chancen und visionären Ansätze für die Entwicklung unserer Kulturlandschaft und die Gesellschaft ausloten.</p>
<h2>Ausstellungszeitraum</h2>
<p>Mitte August bis Ende September 2012.</p>
<h2>Zielgruppe</h2>
<p>Der Aufruf richtet sich an Mitglieder des Deutschen und des Schweizer Werkbunds.</p>
<h2>Jury</h2>
<p>Die Auswahl der Teilnehmer trifft eine mit anerkannten Fachvertretern besetzte Jury.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Plan.gif" rel="shadowbox[sbpost-2743];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Plan-470x283.gif" alt="Festung Ehrenbreitstein in Koblenz: Plan" title="Werkbundtag-Ehrenbreitstein-Plan" width="470" height="283" class="aligncenter size-large wp-image-2749" /></a></p>
<h2>Bewerbung</h2>
<ul>
<li>Schriftliche Projektskizze (max. 2 Seiten in DIN A 4, mit Angaben der verwendeten Medien und Aussagen zum Themenbezug.</li>
<li>Nach Möglichkeit Abbildungen/Visualisierung und Aussagen zum Standort oder Standortüberlegungen.</li>
<li>Eigene Vita sowie die beteiligter Personen.</li>
</ul>
<h2>Einreichungsfrist: 22. Januar 2012</h2>
<p>Bitte senden Sie Ihre Bewerbung als pdf-Datei per E-Mail an kontakt@dwbrlp.de (Ihre Datei sollte nicht größer sein als 10 MB). Oder per Post an die Geschäftsstelle. Vielen Dank.</p>
<p>Deutscher Werkbund Rheinland-Pfalz e.V.<br />
Geschäftsstelle<br />
Herrn Jonas Wagner<br />
Am Pulverturm 1<br />
55131 Mainz<br />
Telefon (06131) 235910<br />
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Einladung zum Werkgespr&#228;ch auf der BUGA in Koblenz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/einladung-werkgesprach-buga-koblenz</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/einladung-werkgesprach-buga-koblenz#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 17:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Werkgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulrike Kirchner ist Prokuristin der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz und f&#252;r die Planungs– und Ausstellungskonzeption verantwortlich. Sie wird uns am Sonntag, den 9. Oktober 2011, ab 15 Uhr durch das gesamte Gel&#228;nde der Schau f&#252;hren. Das BUGA-Ticket f&#252;r diese Veranstaltung erhalten Werkbundmitglieder nach Anmeldung zum Sonderpreis von 14 Euro. Der Ablauf: Um 14 Uhr werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrike Kirchner ist Prokuristin der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz und für die Planungs– und Ausstellungskonzeption verantwortlich. Sie wird uns am Sonntag, den 9. Oktober 2011, ab 15 Uhr durch das gesamte Gelände der Schau führen. Das BUGA-Ticket für diese Veranstaltung erhalten Werkbundmitglieder nach Anmeldung zum Sonderpreis von 14 Euro.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Lageplan_BUGA.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2727];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Lageplan_BUGA-470x329.jpg" alt="" title="Lageplan BUGA" width="470" height="329" class="aligncenter size-large wp-image-2730" /></a></p>
<p>Der Ablauf:</p>
<ul>
<li>Um 14 Uhr werden am BUGA-Eingangstor A — Haupteingang Schlosspark (siehe Lageplan) die ermäßigten Tickets an die angemeldeten Teilnehmer ausgegeben. Das Gelände kann für eine Stunde in Eigenregie erkundet werden.</li>
<li>Frau Kirchner wird um 15 Uhr im Gäste-Empfang des Schlossbereichs in einer halbstündigen Präsentation das BUGA-Konzept vorstellen und anschließend durch alle drei Geländeteile (Schloss, Deutsches Eck, Festung Ehrenbreitstein) führen. Gesamtdauer der Besichtigung ca. drei Stunden.</li>
</ul>
<p></p>
<p>Wir bitten um Anmeldung mit Überweisung der Ticketgebühr bis zum 30. September auf das Werkbundkonto 330604018, BLZ 551 900 00, unter dem Stichwort „BUGA“.</p>
<p>Bei Interesse an einer Mitfahrgelegenheit von Mainz nach Koblenz melden Sie sich bitte bis 30. September bei der Geschäftsstelle <a href="mailto:kontakt@dwbrlp.de">kontakt@dwbrlp.de</a> oder telefonisch beim Geschäftsführer Jonas Wagner unter 0172–9871472 </p>
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		<title>Leben // Gestalten: Werkbundtag 2011</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbundtag-frankfurt</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wbtag2011ffm.jpg" alt="" title="Werkbundtag 2011" width="83" height="83" class="size-thumbnail wp-image-2712" /><br  />
<em>Werkbundtag 2011</em><br  />
Fotografische Impressionen aus Frankfurt ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige fotografische Impressionen vom Werkbundtag 2011 in Frankfurt am Main (16. bis 18. September):</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wbtag2011ffm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wbtag2011ffm-470x352.jpg" alt="" title="Werkbundtag 2011" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2712" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/weizs&#228;cker-L1040738x.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/weizs&#228;cker-L1040738x-470x352.jpg" alt="" title="Ernst-Ulrich von Weizs&#228;cker" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2713" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/xL1040725.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/xL1040725-470x352.jpg" alt="" title="Installation" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2714" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/xL1040735x.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/xL1040735x-470x626.jpg" alt="" title="Installation" width="470" height="626" class="aligncenter size-large wp-image-2715" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-003.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-003-470x352.jpg" alt="" title="Hellerhof-Siedlung" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2707" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-009.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-009-470x626.jpg" alt="" title="Hellerhof-Siedlung" width="470" height="626" class="aligncenter size-large wp-image-2709" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-013.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-013-470x352.jpg" alt="" title="Europa-Viertel" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2710" /></a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-014.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2708];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/2011-09-18-014-470x352.jpg" alt="" title="Westhafen" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2711" /></a></p>
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		<title>Die Mainzer Ludwigsstra&#223;e im Wandel der Zeiten</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/die-mainzer-ludwigsstrase-im-wandel-der-zeiten</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 22:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Ludwigsstra&#223;e1-e1314399083193-83x83.jpg" alt="" title="Ludwigsstra&#223;e Mainz" width="83" height="83" class="size-thumbnail wp-image-2677" /><br  />
<em>Ludwigsstra&#223;e: Audiovisueller Vortrag</em><br  />
Historie und Hintergr&#252;nde von Rainer Metzendorf ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vortrag von Rainer Metzendorf, Architekt dwb, über die historische und aktuelle Bedeutung eines der wichtigsten städtebaulichen Areale in Mainz. Im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung der Mainzer Ludwigsstraße beachten Sie bitte in <a href="http://www.dwbrlp.de/allgemein/die-ludwigsmeile" title="Die Ludwigsmeile">Kanis’ Kolumne</a> auch den Beitrag unseres Ehrenmitglieds Prof. Hellmut Kanis.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_9006707"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9006707" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe> </div>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Ludwigsmeile</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/allgemein/die-ludwigsmeile</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 09:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kartausklausur]]></category>
		<category><![CDATA[LU]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwigstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Mainzer Meile]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Flaniermeile zwischen Schillerplatz, Dom und Theater In Mainz w&#228;chst im Zentrum der Stadt ein Einkaufsbereich zwischen dem Bahnhof am R&#246;mischen Theater und dem Hauptbahnhof heran, der in manchen Bereichen ein s&#252;dl&#228;ndisches Wohlf&#252;hl-Flair ausweist und nach weiteren Verweilzonen und Flaniermeilen verlangt. Es fehlen nur noch eine liebevoll ordnende Hand und eine zukunftsgerichtete kleinteilige Gesamtplanung f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Flaniermeile zwischen Schillerplatz, Dom und Theater</h2>
<p>In Mainz wächst im Zentrum der Stadt ein Einkaufsbereich zwischen dem Bahnhof am Römischen Theater und dem Hauptbahnhof heran, der in manchen Bereichen ein südländisches Wohlfühl-Flair ausweist und nach weiteren Verweilzonen und Flaniermeilen verlangt.</p>
<p>Es fehlen nur noch eine liebevoll ordnende Hand und eine zukunftsgerichtete kleinteilige Gesamtplanung für diesen Teil der Innenstadt, – ein schlüssiger Plan der Stadt, der für Investoren interessant und nachvollziehbar ist und die Bereitschaft zum Einordnen weckt.Wie dringlich ein solches Durchdenken und eine Darstellung der vielseitigen Möglichkeiten sind und wie notwendig das Sichtbarwerden der Haltung und Selbstachtung und –erhaltung einer mit Recht stolzen alten Stadt ist, wird in diesem Wochen, in denen ein großes Kaufhausmanagement an sich „lebensspendend“, aber womöglich mit Großbauten versucht, in dieses Gefüge einzudringen, deutlich.</p>
<p>Dieses Eindringen in die städtebauliche Offenheit und die Einengung der Planung auf ein engbegrenztes Areal und einzelne Gesichtspunkte verkrampft und verhärtet die Diskussion auf ein Für und Wider bis hin zu einer Vielwortdurcheinander-Sprachlosigkeit, – noch ist es Zeit, ruhig und vorfestlegungsfrei die Fragen und Belange des Einzelhandels, der Kunden und Gäste und die Eingliederung von großen Einkaufshäusern und –zentren zu prüfen, zu sichten und abzuwägen und Varianten zeichnerisch zur Diskussion zu stellen.</p>
<p>Dazu gehören vorrangig auch die Fragen und Probleme der Mobilität, – dazu einiges unter www.dwbrlp.de@kanis-kolumne:<br />
6.10.2009 „Stadt und Touristik“ , 17.11.2009 „Einkaufszonen. Einkaufsbereiche“<br />
„Innenstadt. Einkaufsstadt“, 25.01.2011 „Stadtgedanken 72“, 01.02.2011 „Stadtgedanken 2011“</p>
<p>Auch Bezeichnungen und eine Langzeit bestehende Wortwahl müssen freigestellt werden, – es handelt sich bei den städtebaulichen Betrachtungen nicht um die Ludwig <strong>s t r a ß e</strong> , sondern um einen erlebnisreichen Fußgängerbereich vom Schillerplatz bis zum Fischtorplatz und dem Rhein, – einen sonnenhellen offenen Flanier– und Verweilbereich, – einer durch Bomben und Verwüstungen zusammenhängend ermöglichten <strong>milia passuum</strong>, einer „römischen Meile der tausend Schritte“.</p>
<p>Alte Stiche, Bilder und Fotos machen deutlich, wie eng vormals die ( Verkehrs– ) Straße und wie dunkel diese Schlucht zwischen hohen Häusern der Festungsstadt war, – durch eine in den letzten Jahren durchgeführte – weiter wachsende – Verbäumung und der dadurch markierten und abgegrenzten Busspurstraße hat „man“ rückwärtsgewandt, einem „freien Leben“ entgegenwirkend, nicht nur optisch sich einem alten Zustand wieder angenähert.</p>
<p>Noch kann man ahnen, welche Gestaltungsmöglichkeiten zwischen der jetzt bestehenden alten „Straßenkante“ und den zurückgesetzten „Blöcken“ gegenüber bestehen, – mit oder ohne Pavillons, mit oder ohne Überdachungen, – ob ein– oder zweigeschossig, – man kann sich bei einer sorgfältigen und menschbezogenen Planung und Gestaltung vorstellen, dass durch gärtnerisch gestaltete Freiräume und angrenzende durchlässige Verkaufsräume einerseits die notwendigen Querverbindungen entstehen und andererseits die sonnhellen und beschirmten Freiräume zum Verweilen einladen, – zu einem mainzgemäßen Leben.</p>
<p>Zu diesem Leben gehören auch benachbarte, behutsam umsorgte und einbezogene Ruhe– und Besinnungszonen und –bereiche, wie der Bischofsplatz. Die gegliederte Vielfältigkeit sollte erhalten bleiben und auch über eine „wohnlichere“ Ordnung des Platzes vor dem Gutenberg und dem Theater nachgedacht werden.</p>
<p>Nachgedacht werden sollte bei diesen Neuordnungsüberlegungen auch darüber, ob nicht doch der Busverkehr aus diesen Platz– und Flanierbereichen herausgenommen und umgeleitet werden kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme des Werkbunds</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-forum-ludwigsstrasse-mainz</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-forum-ludwigsstrasse-mainz#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hussmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. Juni fand das erste Ludwigsstra&#223;enforum der Stadt Mainz statt. Bereits w&#228;hrend dieser Auftaktveranstaltung gab es eine kontroverse Bewertung sowohl des Ablaufs wie auch des Inhalts. Mit dieser Stellungnahme m&#246;chte der Werkbund helfen, die gute Idee einer B&#252;rgerbeteiligung bei den Planungen zu st&#228;rken. Eine klare Aufgabenstellung und offene und vollst&#228;ndige Informationen als Arbeitsgrundlage sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. Juni fand das erste Ludwigsstraßenforum der Stadt Mainz statt. Bereits während dieser Auftaktveranstaltung gab es eine kontroverse Bewertung sowohl des Ablaufs wie auch des Inhalts. Mit dieser Stellungnahme möchte der Werkbund helfen, die gute Idee einer Bürgerbeteiligung bei den Planungen zu stärken.</p>
<p>Eine klare Aufgabenstellung und offene und vollständige Informationen als Arbeitsgrundlage sind nötig, um die Transparenz und das Vertrauen zu schaffen, die für ein erfolgreiches Ludwigsstraßenforum nötig sind.</p>
<h2>Die Chance nutzen!</h2>
<p>Die Erweiterung des Karstadt Kaufhauses zu einer Einkaufsmall mit bis zu 30.000 m2 Verkaufsfläche wird wesentlichen Einfluss auf die Mainzer Innenstadt haben, nicht nur entlang der Ludwigsstraße. Bei so wichtigen Entscheidungen die Bevölkerung zu beteiligen, ist sinnvoll und zeitgemäß!</p>
<p>Die Ludwigsstraßenforen könnten eine gute und geeignete Form dieser Bürgerbeteiligung sein; nach der Auftaktveranstaltung scheint dieses Ziel aber gefährdet.</p>
<p>Neben hinlänglich erwähnten Schwierigkeiten bei Durchführung und Organisation müssen folgende Dinge in Angriff genommen werden:</p>
<h2>1. Klare Aufgabenstellung für das Forum</h2>
<p>Die Voraussetzungen, unter denen das Forum arbeiten soll, waren zu ungenau. Es muss geklärt werden, was Arbeitsgrundlage der Foren ist. Wichtigste Frage:</p>
<ul>
<li>Ist noch offen, ob es eine Mall geben soll? Dann wird vor allem das Für– und Wider einer Mall diskutiert werden.
</li>
<li>Ist bereits entschieden, dass es eine Mall geben wird? Dann wird diskutiert werden müssen, wie eine solche Mall aussehen soll, wie groß sie sein kann, welche Struktur sie haben soll.</li>
</ul>
<p></p>
<p>Möglicherweise sind auch beide Fragen noch offen; sie können aber kaum sinnvoll gleichzeitig diskutiert werden.</p>
<h2>2. Vollständige und transparente Informationen als Arbeitsgrundlage</h2>
<p>Die bisherigen „Initialvorträge“ boten eher dürre Informationen; der im „Arbeitspapier zur Ludwigsstraße“	erarbeitete und dokumentierte Planungstand wurde zum Beispiel nicht ausreichend vorgestellt. Wichtige Informationen wie das Gutachten zum Einzelhandel liegen noch nicht vor. Größe und Umfang des Planungsgebietes scheinen unklar.</p>
<p>Um im Rahmen	der Foren sinnvoll und ernsthaft an einem Entscheidungsprozess mitwirken zu können, müssen alle Informationen auf den Tisch! Nur durch Transparenz entsteht das Vertrauen, ohne das es bei solchen Verfahren nicht geht. Wenn bereits Entscheidungen getroffen sind, müssen diese offengelegt werden!</p>
<h2>3. Was ist zu tun?</h2>
<p>Der Werkbund fordert alle Beteiligten auf, die angesprochenen Punkte bis zum nächsten Forumstermin entsprechend nachzubessern. Einige wichtige Aufgaben sind:</p>
<ul>
<li>Es scheint sinnvoll, forumsbegleitend ausführlicher über die bisher bereits <em>vorhandenen Planungen und Entscheidungen</em> zu informieren (Bau– und Planungsgeschichte, Wettbewerbsergebnis von 1996, Planungsaussagen des Arbeitspapiers vom 28. April 2011).
</li>
<li>Wenn die <em>Investoren</em> bereits Planungen oder Konzepte haben (und diese teilweise andernorts vorstellen), dann müssen diese Informationen auch für die Foren zugänglich sein! Wenn dabei Unterschiede zwischen den Konzepten deutlich werden, kann das die Debatte nur befruchten.
</li>
<li>Die Stadt Mainz sollte nicht darauf verzichten, einen eigenen <em>städtebaulichen Leitgedanken</em> für das Planungsgebiet entwickeln und vorstellen.
</li>
<li>Wenn beim <em>Gutachten zum Einzelhandel</em> auch nur ansatzweise der Verdacht aufkommt, das Gutachten könne einseitig sein, dann muss es durch ein zweites Gutachten ergänzt werden!
</li>
<li><em>Umfang und Größe des Planungsgebietes</em> müssen verständlich dargestellt werden, gegebenenfalls in Form von alternativen Vorschlägen (je nach Investorprogramm).
</li>
</ul>
<p></p>
<p>Der Werkbund regt an, einen zusätzlichen Forumstermin anzusetzen um, bevor es an die Einzelthemen geht, die Aufgabenstellung des Forums zu präzisieren und alle Informationen vorzustellen, die zu einer vertrauensvollen und kompetenten Arbeit in den Foren nötig sind.</p>
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		<item>
		<title>Treffen des Netzwerks „Werkbund in Mainz“</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/treffen-des-netzwerks-werkbund-in-mainz</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 20:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hussmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Juni 2011 gab es in den R&#228;umen von mediaman das zweite Treffen des „Werkbund in Mainz“. Etwa zwanzig Teilnehmer waren gekommen. Wie geplant gab es zwei sehr interessante Vortr&#228;ge, die sich gut erg&#228;nzten. (Siehe unten.) Anschlie&#223;end haben wir, zumindest im Hinblick auf die Auftaktveranstaltung, versucht, unsere eigenen Erwartungen zu und unsere Position in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Juni 2011 gab es in den Räumen von mediaman das zweite Treffen des „Werkbund in Mainz“. Etwa zwanzig Teilnehmer waren gekommen. Wie geplant gab es zwei sehr interessante Vorträge, die sich gut ergänzten. (Siehe unten.)</p>
<p>Anschließend haben wir, zumindest im Hinblick auf die Auftaktveranstaltung, versucht, unsere eigenen Erwartungen zu und unsere Position in den geplanten Foren zur Ludwigsstraße zu bestimmen. Am 15. Juni 2011 ist nun also das Auftaktforum. Wie besprochen werden wir uns als Werkbund offen daran beteiligen. Wir werden uns das geplante Vorgehen ansehen, aber erst anschließend entscheiden, wie wir dazu Stellung nehmen.</p>
<p>Das wollen wir bei unserem nächsten Treffen besprechen:</p>
<ul>
<li><strong>Dienstag, 12. Juli 2011, 18 Uhr 30</strong></li>
<li><strong>Ort wird noch festgelegt</strong></li>
</ul>
<p></br ></p>
<p>Wenn möglich wird es auch wieder einen Informationsvortrag geben, als Themen liegen Informationen zur Struktur der Geschäfte oder über das System von Verkehrs und öffentlichem Raum nahe. Um kurzfristig auf das Forum reagieren zu können, werde ich direkt nach dem Forum eine Rundmail schreiben und erste Reaktionen einsammeln.</p>
<h2>Teilnahme</h2>
<p>Am Treffen bei mediaman haben etwa zwanzig Netzwerker teilgenommen. Besonders zu erwähnen: <strong>Kerstin Molter</strong> kam (fast schon) als Mitglied des neuen Städtebaubeirats; das ist nun offiziell, herzlichen Glückwunsch! <strong>Peter Petzold,</strong> Sohn des früheren Mainzer Stadtplaners und selber Stadtplaner, war als Gast anwesend.</p>
<h2>Vorträge</h2>
<p><strong>Rainer Metzendorf</strong> hat in seinem Vortrag die Bau–	und Planungsgeschichte der Ludwigstraße erläutert. Vielleicht wird es möglich sein, den Vortrag auf der Werkbund-Website einzustellen, damit auch die, die nicht kommen konnten, den Vortrag ansehen können; das ist noch unsicher. Es wurde deutlich, dass die aktuellen Diskussionen nicht die ersten Überlegungen zum Thema sind. Die lebhafte Vorgeschichte, die Unterschiedlichkeit der im Laufe der Zeit in der Ludwigsstraße ausgeführten Bauten und die Fülle der (meist nicht umgesetzten) Planungen belegen, wie wichtig dieser Ort für Mainz ist und wie kontrovers er bewertet wird.</p>
<p><strong>Marc Linneman</strong> erläuterte die Sichtweisen von „Investoren“. Es wurde deutlich, dass die Stadt Mainz hier auf Partner trifft, die ganz eigene Methoden, Ziele und Arbeitsweisen haben. Beim weiteren Vorgehen in Sache Ludwigsstraße wird es unverzichtbar, sein, sich auf die Größe, Ausdauer und Flexibilität der Investoren einzustellen. Ohne eine gründliche Vorbereitung der Stadt Mainz ist ein Verhandeln auf Augenhöhe wohl eher nicht möglich.</p>
<h2>Standpunkt des Werkbunds</h2>
<p>In der anschließenden Diskussion wurde deutlich,</p>
<ul>
<li>dass die Foren nur Sinn ergeben, wenn dabei auf das Ergebnis der künftigen Gestaltung Einfluss genommen werden kann. Eine „Verkaufsveranstaltung“ für bereits entschiedene Projekte wollen wir nicht unterstützen;</li>
<li>dass die Stadt ihre Interessen, wie auch immer sie geartet seien, eigentlich nur sinnvoll vertreten kann, wenn sie diese Interessen auch formuliert. Das scheint bisher nicht ausreichend geschehen, oder zumindest nicht ausreichend bekannt.</li>
</ul>
<p></br ></p>
<p>Wir wollen diesen Punkt im Auge behalten. Der Werkbund hat keinen Planungsauftrag für dieses Projekt. Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt (noch) wenig sinnvoll, zu einzelnen Planungspunkten (z.B. Domblick) Stellung zu nehmen. Wir wollen daher, zunächst, vor allem auf die Qualität des Planungsprozesses reagieren. Dass erste Forum wird dazu hoffentlich genauere Erkenntnisse bringen. Auch die Stadt hat einige Informationen ins Netz gestellt (auf der Website der Stadt zu finden; hier ist das <a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/LuFo_Ablauf_Mai2011.pdf">Projektablaufdiagramm</a>).</p>
<p>Wir halten uns also zunächst zurück und schauen uns die Sache an; nach dem ersten Forum wollen wir dann besprechen, wie es weitergeht.</p>
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		<item>
		<title>Erstes Treffen der Gruppe Werkbund in Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/erstes-treffen-der-gruppe-werkbund-in-mainz</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/erstes-treffen-der-gruppe-werkbund-in-mainz#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 20:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hussmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Mai traf sich erstmals die Gruppe Werkbund in Mainz. Gekommen waren (neben einem Gast) folgende Mitglieder: Klaus-Dieter Aichele Burkhard Elfers Helge Hu&#223;mann Mark Linnemann Rainer Metzendorf Hans-Horst M&#246;bes Kerstin Molter-Linnemann Valy Wahl Wir haben uns zun&#228;chst ausgetauscht, was wir von den Planungen zur Ludwigsstra&#223;e erwarten, erhoffen und wissen. Dabei wurden vier Dinge deutlich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Mai traf sich erstmals die Gruppe Werkbund in Mainz. Gekommen waren (neben einem Gast) folgende Mitglieder:</p>
<div id="attachment_2593" class="wp-caption alignleft" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Ludwigsstra&#223;e.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2572];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Ludwigsstra&#223;e-470x352.jpg" alt="" title="Ludwigsstra&#223;e Mainz" width="470" height="352" class="size-large wp-image-2593" /></a><p class="wp-caption-text">Ludwigsstraße Mainz</p></div>
<ul>
<li>Klaus-Dieter Aichele</li>
<li>Burkhard Elfers</li>
<li>Helge Hußmann</li>
<li>Mark Linnemann</li>
<li>Rainer Metzendorf</li>
<li>Hans-Horst Möbes</li>
<li>Kerstin Molter-Linnemann</li>
<li>Valy Wahl</li>
</ul>
<p></p>
<p>Wir haben uns zunächst ausgetauscht, was wir von den Planungen zur Ludwigsstraße erwarten, erhoffen und wissen. Dabei wurden vier Dinge deutlich:</p>
<h2>1. Welche Rolle spielt das Forum?</h2>
<p>Wir wollen wissen, welchen Einfluss das geplante „Ludwigsstraßenforum“ auf die Planungen haben wird, oder besser: haben können wird. Sind die wesentlichen Entscheidungen bereits gefallen? Welche Rahmenbedingungen liegen der Veranstaltung zugrunde? In welchem Umfang ist Mitarbeit (des Werkbunds) möglich und sinnvoll? In welchem Umfang werden entscheidungsrelevante Informationen offengelegt?</p>
<p>Klar wurde: eine Diskussion „nur um die Fassadengestaltung“ wäre sicher nicht befriedigend. Obwohl es (auch durch frühere Erfahrungen begründet) durchaus Misstrauen gegenüber der Veranstaltung gab, können diese Fragen derzeit nicht beantwortet werden. Es wurde beschlossen, auf jeden Fall (und voller Optimismus) an der Auftaktveranstaltung teilzunehmen und dann zu prüfen, wie es weitergeht.</p>
<h2>2. Information</h2>
<p>Zu unserer eigenen Bereicherung, aber vor allem auch als Vorbereitung auf das Forum, wurde beschlossen, sich über verschiedene Aspekte zur Ludwigsstraße zu informieren. Am besten, durch fachkundige Mitglieder, eventuell aber auch durch Gäste. Rainer Metzendorf wird uns über Geschichte und Planungen zur Ludwigsstraße informieren, der Termin dafür steht noch nicht fest. Mark Linnemann wird uns beim kommenden Treffen über die Sichtweisen, Methoden und Ziele von Investoren informieren. Weitere Informationen, z.B. zu Infrastruktur und Verkehr, wären sinnvoll.</p>
<h2>3. „Archiv“ zur Ludwigstraße</h2>
<p>Neben dem Wissen über die historischen Vorgänge in diesem Gebiet wird es bei einer Diskussion über die künftigen Planungen hilfreich sein, auch den bisherigen und künftigen Diskussionsverlauf rekapitulieren zu können. Wir wollen daher die Veröffentlichungen zum Thema (vor allem aus der örtlichen Presse) sammeln. Hans-Horst Möbes hat das in die Hand genommen.</p>
<h2>4. Standpunkt des Werkbundes</h2>
<p>Selbst aktiv planen ist in diesem Fall nicht unsere Aufgabe, und ein Projekt, zu dem man sich äußern könnte, liegt (noch) nicht vor. Innerhalb des Werkbundes gibt es durchaus verschiedene Standpunkte zu einzelnen Aspekten. Daher wird der Werkbund zunächst nicht zu einzelnen planerischen Punkten Stellung beziehen.</p>
<p>Nach der Diskussion um die Ludwigsstraße gab es noch ein anregendes Gespräch über die verschiedensten Mainzer Themen.</p>
<p>Unser nächstes Treffen ist für <strong>Dienstag, den 14. Juni um 18:30</strong> geplant (Ort wird noch bekanntgegeben). Bis dahin werden wir (hoffentlich) etwas mehr über das geplante Forum wissen. Und, wie bereits erwähnt, wird Mark Linnemann uns über die Sichtweise von „Investoren“ informieren.</p>
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		</item>
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		<title>Werkbund begr&#252;&#223;t Planungs– und Gestaltungsbeirat f&#252;r Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-begrust-planungs-und-gestaltungsbeirat-fur-mainz</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-begrust-planungs-und-gestaltungsbeirat-fur-mainz#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 17:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Hussmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/LH_-Mainz_Wappen-83x83.jpg" alt="" title="LH_-Mainz_Wappen" width="83" height="83" class="size-thumbnail wp-image-2561" /><br  />
<em>Mainz: St&#228;dtebaubeirat kommt</em><br  />
Werkbund begr&#252;&#223;t Entscheidung des Stadtrats]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung des Stadtrats für einen Planungs– und Gestaltungsbeirat in Mainz. Angesichts der vielen und wichtigen Planungsaufgaben, die in Mainz anstehen, sollte der Beirat so rasch wie möglich eingerichtet werden und mit seiner Arbeit beginnen.</p>
<div id="attachment_2029" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainz-1000.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2552];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainz-1000.jpg" alt="" title="" width="470" height="233" class="size-full wp-image-2029" /></a><p class="wp-caption-text">Demnächst im Arne-Jacobsen-Bau zu Mainz: der Städtebaubeirat</p></div>
<p>Die Planungen für die Ludwigsstraße, die Sanierung des Mainzer Rathauses oder die künftige Entwicklung am Rand der Neustadt (vom Gleisdreieck über die Mombacher Straße bis hin zum Binger Schlag): das sind nur einige Beispiele für aktuelle Themen, um die sich der Beirat kümmern müssen wird.</p>
<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz ist überzeugt, dass diese Aufgaben nur in offener Diskussion und in transparenten Planungsprozessen erfolgreich angegangen werden können und begrüßt den neuen Beirat als unabhängigen und kompetenten Partner für die Planungen in Mainz.</p>
<h2>Ihr Ansprechpartner im Vorstand des Werkbund Rheinland-Pfalz: Helge Hußmann</h2>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Molter-Linnemann Architekten ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/molter-linnemann-architekten-ausgezeichnet</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/molter-linnemann-architekten-ausgezeichnet#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 19:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich07_Filterhalle_Eebene-2_sm-83x83.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Heinrich(07)_Filterhalle_Eebene-2_sm" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2530" /><br  />
<em>Molter-Linnemann ausgezeichnet</em><br  />
Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2011 f&#252;r Haus des Wassers]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Haus des Wassers in Kaiserslautern, entworfen von Molter-Linnemann Architekten BDA dwb, hat den Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2011 erhalten. Mit dem Umbau des Wasserwerks Rote Hohl 2006 bis 2008 wurde die technische Funktion des Gebäudes erweitert: Es werden darin Informationen vermittelt über Wasser als Ressource, seine Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung. Darüber hinaus bietet das Haus des Wassers Raum für Ausstellungen, Seminare und Veranstaltungen.</p>
<div id="attachment_2530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich07_Filterhalle_Eebene-2_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich07_Filterhalle_Eebene-2_sm-470x320.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Heinrich(07)_Filterhalle_Eebene-2_sm" width="470" height="320" class="size-large wp-image-2530" /></a><p class="wp-caption-text">Filterhalle im Haus des Wassers, Kaiserslautern (Fotograf: Michael Heinrich)</p></div>
<p>Essenz des neuen Raumkonzepts von Molter-Linnemann Architekten ist es, ursprünglich abgeschlossene Räume in Beziehung zu setzen. Bewegungsflüsse werden durch Durchbrüche in der Vertikalen wie in der Horizontalen möglich. Türen, die gewöhnlich bündig einen Raum abschließen, rücken in das Rauminnere. Die Hierarchie der Räume verändert sich und neue Nutzungsmöglichkeiten entstehen.</p>
<div id="attachment_2532" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Koehler01_Fassade_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Koehler01_Fassade_sm-470x327.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Koehler(01)_Fassade_sm" width="470" height="327" class="size-large wp-image-2532" /></a><p class="wp-caption-text">Die Silhouette des Baukörpers ist bewusst niedrig ausgebildet. (Fotograf: Christian Köhler)</p></div>
<div id="attachment_2533" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Koehler03_Fassade_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Koehler03_Fassade_sm-470x280.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Koehler(03)_Fassade_sm" width="470" height="280" class="size-large wp-image-2533" /></a><p class="wp-caption-text">Eine dunkle Fassade betont die klare Form des Gebäudes und fügt es in den umliegenden Wald ein. (Fotograf: Christian Köhler)</p></div>
<div id="attachment_2531" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich13_Lobby01_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich13_Lobby01_sm-470x279.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Heinrich(13)_Lobby01_sm" width="470" height="279" class="size-large wp-image-2531" /></a><p class="wp-caption-text">Die Lobby im Haus des Wassers. (Fotograf: Michael Heinrich)</p></div>
<div id="attachment_2529" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich05_Rohrgang01_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich05_Rohrgang01_sm-470x313.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Heinrich(05)_Rohrgang01_sm" width="470" height="313" class="size-large wp-image-2529" /></a><p class="wp-caption-text">Ein blauer Zugang zur Filterhalle des Wasserwerks. (Fotograf: Michael Heinrich) </p></div>
<div id="attachment_2528" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich01_Vortragsraum_sm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2535];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HdW_MolterArch_Heinrich01_Vortragsraum_sm-470x272.jpg" alt="" title="HdW_MolterArch_Heinrich(01)_Vortragsraum_sm" width="470" height="272" class="size-large wp-image-2528" /></a><p class="wp-caption-text">Der Vortragsraum im Haus des Wassers. (Fotograf: Michael Heinrich) </p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitgliederversammlung und Werkgespr&#228;ch</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/mitgliederversammlung-und-werkgesprach</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/mitgliederversammlung-und-werkgesprach#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 18:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/werkbund_0018768-83x83.jpg" alt="Mitgliederversammlung des Werkbunds 2011" title="MV 2011" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2489" /><br  />

<em>Mitgliederversammlung</em><br  />
Mit anschlie&#223;endem Werkgespr&#228;ch im Tadao Ando-Bau in Bad M&#252;nster am Stein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. April 2011 fand in Ebernburg die Mitgliederversammlung des Werkbunds Rheinland-Pfalz statt. In den Vorstand wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge):</p>
<ul>
<li>Holger Basten, Architekt</li>
<li>Brigitte Bielak, Architektin &amp; Mediatorin</li>
<li>Stefan von den Driesch, Kommunikationsdesigner</li>
<li>Petra Goldmann, Bildende Künstlerin</li>
<li>Dietmar Gross, Bildender Künstler</li>
<li>Emil Hädler, Architekt</li>
<li>Helge Hussmann, Architekt</li>
<li>Andreas Jestaedt, Landschaftsplaner</li>
<li>Rupert Krömer, Verleger</li>
</ul>
<p><br  /></p>
<p>Im Anschluss an die Mitgliederversammlung war Gelegenheit, im Rahmen eines Werkgesprächs mit Frau Kubach-Wilmsen und Herrn Berg (im Vorstand der Fondation Kubach-Wilmsen) das von Tadao Ando entworfene Skulpturenmuseum bei Bad Müster am Stein zu besichtigen.</p>
<div id="attachment_2489" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/werkbund_0018768.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2501];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/werkbund_0018768-470x352.jpg" alt="" title="Aussicht vom Innenhof" width="470" height="352" class="size-large wp-image-2489" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht vom Innenhof</p></div>
<p>Weitere Impressionen finden sich in der <a href="http://www.dwbrlp.de/aktuelles/bildergalerie">Bildergalerie</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Videos zur Werkbund-Konferenz Rheinquerung</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/videos-werkbund-konferenz-rheinquerung</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/videos-werkbund-konferenz-rheinquerung#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dwbrlp.de/?p=2445</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbund-Konferenz-Rheinquerung-83x83.jpg" alt="Werkbund-Konferenz Rheinquerung" title="Rheinquerung" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1394" /><br  />

<em>Konferenz Rheinquerung</em><br  />
Video-Dokumentation zur Fachtagung des Werkbunds jetzt online]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbund-Konferenz-Rheinquerung.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2445];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Werkbund-Konferenz-Rheinquerung-83x83.jpg" alt="" title="Werkbund-Konferenz-Rheinquerung" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2475" /></a></p>
<p>Die Fach­ta­gung des Werkbunds Rheinland-Pfalz am 1. Oktober 2010 in St. Goar prä­sen­tierte die ver­schie­de­nen Posi­tio­nen zur fes­ten Rhein­que­rung im Welt­erbe Mit­tel­rhein­tal. Anlie­ger­kom­mu­nen und Betei­lig­ten infor­mie­rten sich und erläuterten ihre eige­nen Vor­stel­lun­gen.</p>
<p>Die Videodokumentation ist eine Gemeinschaftsproduktion des Werkbunds Rheinland-Pfalz mit dem Institut für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz. Regie: Harald Pulch, Kamera: Maximilian Scholz und Tobias Lenz, Ton: Daniel Mauthe, Technische Assistenz: Markus P. Hammer, Schnitt: Daniel Mauthe.</p>
<p></p>
<p><object style="height: 294px; width: 470px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RTX6yLmytcM?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/RTX6yLmytcM?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="470" height="294"></object></p>
<p></p>
<p><object style="height: 294px; width: 470px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NXyzXx9iBv0?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/NXyzXx9iBv0?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="470" height="294"></object></p>
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		<title>Werkgespr&#228;che 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 14:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte vormerken, weitere Informationen folgen: 18. M&#228;rz 2011: Architekturb&#252;ro Molter-Linnemann, Architekten BDA in Kaiserslautern, als au&#223;erordentliches Mitglied zur Aufnahme in den Werkbund vorgeschlagen. 2. April 2011: Fondation Kubach-Wilmsen, Bad M&#252;nster am Stein Ebernburg, im Anschluss an die Mitgliederversammlung 10. Juni 2011: Veranstaltung im Rahmen der BUGA, Festung Ehrenbreitstein, Koblenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte vormerken, weitere Informationen folgen:</p>
<ul>
<li><strong>18. März 2011:</strong>  Architekturbüro Molter-Linnemann, Architekten BDA in Kaiserslautern, als außerordentliches Mitglied zur Aufnahme in den Werkbund vorgeschlagen.</li>
<li><strong>2. April 2011: </strong>Fondation Kubach-Wilmsen, Bad Münster am Stein Ebernburg, im Anschluss an die Mitgliederversammlung </li>
<li><del datetime="2011-06-05T20:13:22+00:00"><strong>10. Juni 2011: </strong>Veranstaltung im Rahmen der BUGA, Festung Ehrenbreitstein, Koblenz.</del></li>
</ul>
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		<title>Stadtgedanken 2011 . Bestandsaufnahme . Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kartausklausur]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer vom Oberb&#252;rgermeister einberufenen Gemeinschaftssitzung aller Fachleute wurde 1972 in Mainz seitens des St&#228;dtebaubeirates plakativ das „Rohrpostsystem“ zur Diskussion gestellt: Der Fernverkehr auf der Autobahn im deutlichen Abstand von den St&#228;dten als Verbindung zwischen den Ballungsgebieten. Die Zubringer die den Zielverkehr von diesen Fernverkehrsstra&#223;en, den Autobahnen, in „R&#246;hren“, d. h. in l&#228;rmabgeschirmten Schnellstra&#223;en in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer vom Oberbürgermeister einberufenen Gemeinschaftssitzung aller Fachleute wurde 1972 in Mainz seitens des Städtebaubeirates plakativ das „Rohrpostsystem“ zur Diskussion gestellt:</p>
<ul>
<li><strong>Der Fernverkehr </strong>auf der Autobahn im deutlichen Abstand von den Städten als Verbindung zwischen den Ballungsgebieten.</li>
<li><strong>Die Zubringer </strong>die den Zielverkehr von diesen Fernverkehrsstraßen, den Autobahnen, in „Röhren“, d. h. in lärmabgeschirmten Schnellstraßen in die jeweiligen Städte bringen – mit „Auffangkörben für die Blechkapseln“ am Ende, d. h. mit jeweils direkter Ein– und Zufahrt in Parkhäuser.</li>
<li><strong>Der Stadtverkehr </strong>der in einem innerstädtischen Kernbereich ohne Lastwagenbelastung und weitgehend auch ohne Personenwagenzulassung ausgewiesen und auf anderer Art mobilitätsintensiv ausgebaut wird.</li>
<p>
</ul>
</p>
<p>Im Herbst 2010 – fast 40 Jahre nach diesen Richtlinien für eine zukünftige Stadtentwicklung und Verkehrstrukturen für Mainz suchenden Sitzung – zeigte der Südwestfunk in einer eindrucksvollen <strong>nano</strong>–Spezialsendung Möglichkeiten für eine „Mobilität von Morgen“ und berichtete von gelungenen Beispielen  – in anderen Städten.</p>
<p>Zunächst wird die Frage aufgeworfen, wo es sich lohnt, zu investieren, wenn man eine „Mobilität von und für Morgen“ auch tatsächlich erreichen will, und die Feststellung getroffen, dass die Straße hierfür keine zukunftsgerechte Perspektive biete und dass nur die Bahn noch Reserven habe und ausbaufähig sei – allerdings bei entsprechender – politischer – Weichenstellung: weg von einer weiteren alleinigen prestigesüchtigen Höchstgeschwindigkeits-ICE-Förderung, abgesehen von internationalen Verbindungen und technischer Vereinheitlichung, hin zur „Bahn für viele“ und taktmäßiger Vernetzung des Nahverkehrs auch in der Fläche – bis hin zur Reaktivierung stillgelegter Strecken.</p>
<p>Am Beispiel Mettmann wird gezeigt und bewiesen, dass es bei einer konsequenten Planung in Gemeinschaft möglich ist, auch „die Fläche“, die bisher nur mit dem Auto erreichbar war, anzuschließen und in den städtischen Nahverkehr von Düsseldorf mit einzubinden. –gegenüber Busanschlüssen mit einer hohen Nutzungssteigerung.</p>
<p>Dass es daneben auch einen eigengesteuerten Individual-Fahrverkehr geben kann, zeigt das in Ulm praktizierte Beispiel: hier stehen dem Nutzer Elektro-Mobile, die an verschiedensten Stellen der Stadt stehen und mit dem Handy geortet, mit einem Chip übernommen und nach der Nutzung „irgendwo“ wieder verlassen und abgestellt werden können, zur persönlichen Verfügung.</p>
<p>Für den Berichterstatter, der für den Mittelrhein – und darüber hinaus – seit längerer Zeit eine „schwebende Straßenbahn“ vorgeschlagen hat und weiterhin vorschlägt, ist es besonders erfreulich und befriedigend, dass auf ein Beispiel in der <strong>nano</strong>–Sendung hingewiesen werden kann, bei dem eine ganze Stadt höchst wirtschaftlich und effektiv neben Bussen und Bahnen erfolgreich mit einer Seilbahn erschlossen wird – in Algerien.</p>
<p>Und was tut sich in Rheinland-Pfalz, in Rheinhessen – in Mainz?</p>
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		<title>Stadtgedanken 72 . R&#252;ckblick . Vorausblick</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 1972 standen wieder einmal die Verkehrsprobleme der Stadt in der Diskussion, –Stra&#223;enbau-Ingenieure legten Pl&#228;ne vor, die sogenannte – autobahn&#228;hnliche – „Stadtkerntangenten“ bis ins Kerngebiet der Innenstadt vorsahen, - der St&#228;dtebaubeirat stemmte sich in einer &#246;ffentlichen, vom Oberb&#252;rgermeister einberufenen Sitzung dagegen: „Sehr geehrter Herr Oberb&#252;rgermeister, sehr geehrte Damen und Herren ! St&#228;dtebau lebt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 1972 standen wieder einmal die Verkehrsprobleme der Stadt in der Diskussion, –Straßenbau-Ingenieure legten Pläne vor, die sogenannte – autobahnähnliche – „Stadtkerntangenten“ bis ins Kerngebiet der Innenstadt vorsahen, -<br />
der Städtebaubeirat stemmte sich in einer öffentlichen, vom Oberbürgermeister einberufenen Sitzung dagegen:</p>
<p>„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren !</p>
<p>Städtebau lebt von dem Mut, Zielvorstellungen zu formulieren und  f e s t z u l e g e n, Städtebau lebt von dem Vermögen, Erkenntnisse grundsätzlicher Art auf örtliche Eigenheiten und Gegebenheiten zu übertragen.</p>
<p>Mainz hat durch die nunmehr vorliegende umfassende Vorarbeit der Arge regioplan-Kocks-Ingenieure Unterlagen geschaffen, die es ermöglichen, Planvorstellungen durchzuspielen und überprüfbar zu machen.</p>
<p>Dies scheint uns der geeignete Zeitpunkt zu sein, verkehrstechnische Fragen aufzugreifen und in einen Gesamtzusammenhang zu stellen.</p>
<p>Der Städtebaubeirat begrüßt es deshalb sehr, dass Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, an dem erbetenen Fachgespräch mit Ingenieurbau-Fachkollegen zusammen mit Herrn Bürgermeister Letroid und den Herren der Verwaltung teilnehmen.<br />
Gestatten Sie mir bitte. dass ich als Sprecher des Städtebaubeirates die gemeinschaftlich erarbeitete Meinung, die natürlich bei den uns zur Verfügung stehenden Unterlagen und Mitteln nicht bis in die Detailpunkte geklärt sein kann, wie folgt vortrage:</p>
<p>Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht als Punkt 1 die Problematik über ein seit Wochen in der Presse wieder stark diskutiertes Teilstück einer geplanten innerstädtischen Straße, der sogen, „Stadtkerntangente“ –<br />
es steht damit das Problem der „Straße in der Stadt“ ganz allgemein zur Diskussion.</p>
<p>Schon vor Jahren wurde in der Universität Mainz ein Farbfilm unter dem Titel:<br />
„Die Straße – Problem Nr.1“ gezeigt –<br />
nur,<br />
Problem Nr.1 ist nicht die Straße, sondern die lebensfähige, die pulsierende Stadt – Problem Nr.1 ist das Wohnen, das Leben und das Arbeiten der Menschen in einer Stadt.</p>
<p>Neben  dem vordringlichen Problem, den Menschen in einer Stadt  angemessene, ansprechende – dienende – Nahverkehrsmittel zur Verfügung zu stellen, ist eines der anderen Probleme, eine funktionsgerechte und funktions f ä h i g e  Ordnung der Adern, der Verkehrsadern, auch für den Individual-Verkehr – eine d i f f e r e n z i e r t e  Ordnung der Straßen zu schaffen und ihnen verschiedenen Aufgaben zuzuweisen.</p>
<p>Die Bezeichnung „Straße“ ist deshalb  zunächst nur ein Sammelbegriff für ganz  verschiedenen Arten von Straßen – bis hin zu dem Bereich, der ganz dem zu Fuß gehenden  Bürger und den Kindern zugeordnet ist.</p>
<p>Neben diesem Bekenntnis zur Urbanstraße – zur Verschnauf– und Einkaufsstraße – muss aber auch deutlich der Hinweis stehen, dass natürlich das von uns allen so gern genutzte Individualfahrzeug, das Auto, so, wie wir es heute kennen, jetzt und in überschaubarer Zukunft seine Existenzberechtigung – mit all den sich daraus ergebenden Folgen und Konsequenzen – hat und haben wird.</p>
<p>Wir wissen, dass die Erfindung dieses Privatfahrzeuges in der zweiten Phase mithalf, ein Abstandsprivileg der Obrigkeit, der Herrschenden, der Reichen und Bevorzugten abzubauen und allen „Auchbesitzern“ erst die volle individuelle Bewegungsfreiheit und damit ein bis dahin nicht gekanntes Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit – zumindest dem Anschein nach – zu geben, ein Stück Unabhängigkeit, auf das in vielen anderen Ländern – obrigkeitsbedingt – noch mit Sehnsucht gewartet werden muss.</p>
<p>Wir gehen also von der Voraussetzung aus, dass das individuell zu bedienende und zu lenkende Eigen– oder Leihfahrzeug beherrschend bleiben, dass es technisch verbessert werden und sich zahlenmäßig noch vermehren wird.</p>
<p>Wir brauchen demzufolge heute und in der Zukunft die hierfür geeigneten,<br />
g e f a h r e n a r m e n  Straßen – wir brauchen auch im vermehrten Maße die “autogerechte” Straße. Die in letzter Zeit zu hörende Forderung nach einer „autogerechten Stadt“ zeugt dagegen lediglich von einer völlig verwirrten und irrigen Vorstellungs– und Begriffswelt.</p>
<p>Lassen  Sie uns bitte – und die anwesenden verehrten Straßenbau-Fachkollegen mögen gütigst verzeihen – den Sammelbegriff „Straße“ aus der Sicht der Architekten unterteilen:</p>
<ol>
<li>in die Gruppe der Straße für Fußgänger,</li>
<li>in die Gruppe der Normalstraßen, die allen Belangen dient und</li>
<li>in die Gruppe der Autostraßen, die die alten Reisestraßen und Handelswege ersetzt.</li>
</ol>
<p>Welche Bewunderung für Ingenieurleistungen und für die Gestaltungskraft beteiligter Architekten empfindet der, der sich über die breiten, frei sich präsentierenden Bänder landschaftseingebundener Autobahnen mit ihren Viadukten z. B. im Teutoburger Wald oder über die neuen Teilstrecken in unseren Land tragen lässt. Diese von jeder Randbebauung freigehaltenen. für schnelle Fahrzeuge ausgelegten, landschaftseingebundenen Autostraßen verbinden Ballungsgebiete. Dort dringen sie in diese ein, sie werden zu Umgehungsstraßen, zu Stadtautobahnen und zu Stadtringen -<br />
sie lösen die bisher durch die  Stadt  h i n d u r c h  geführten Landstraßen, die in der Stadt Marktplatzstraßen und Handelsmittelpunkte waren, konsequent und aufgabenteilend ab.</p>
<p>Aber diese neuen Schnellstraßen – und das muss klar erkannt und bekannt werden – sind Trennungslinien  und Trennungsstreifen – sie trennen Städte und Stadtteile voneinander.</p>
<p>Diese modernen „Landstraßen“, die geschlossene und zusammengehörige Stadtgefüge meiden sollten, können nicht gleichzeitig die Aufgabe übernehmen, Autos  rasch und zeitlich berechenbar als Zielverkehr in dicht  bebaute Zentren oder Stadtkerne hinein oder von dort herauszuführen – es muss die das Stadtgefüge nicht störenden oder zerschneidenden – womöglich sogar verdeckten – Zubringerstrecken bis an Verteilerstraßen und Stadtringe heran geben –<br />
der Idealfall wäre, wenn dann hier alle „Landkutschen“ in Parkhäusern – ähnlich einer „Rohrpostanlage mit Auffangkorb“ – aufgefangen und stehen bleiben könnten und müssten.</p>
<p>Von hier aus müssten reichlich Nahverkehrsfahrzeuge  verschiedenster Art oder innenstädtische Individual-Kapseln, z. B. in Form von Elektro-Leihwagen, zur Verfügung stehen – nur luftverschmutzungsfreie Fahrzeuge dürften zugelassen werden.</p>
<p>Leider müssen wir wohl aber noch auf  lange Sicht davon ausgehen, dass die Fernfahrzeuge auch auf die innerstädtischen Allgemein-Verkehrsadern übergeleitet und hereingelassen werden müssen, aber es sollten zumindest alle mögliche Anreize geboten werden, damit diese Fahrzeuge  – durchaus citynah – stehen gelassen werden können.</p>
<p>Das innerstädtische Straßengefüge sollte auch breite Fahrstrassen beibehalten –  aber auch diese sollten so sein, dass bei der nötige Geschwindigkeitsbeschränkung eine Atmosphäre herrscht, bei der/die Autofahrer/in generös mit einer Handbewegung dem Fußgänger auch einmal außerhalb eines bezeichneten Übergangs den Vortritt lassen -<br />
alle Durchfahrhektik und grimmige Fernziel-Strebigkeit sollten abgebaut und ausgeschlossen, die Straßen am Rhein – Rheinallee und Rheinstraße –  sollten streng vom Fern– und Durchfahr-Verkehr befreit werden.</p>
<p>Wenn wir nach diesen allgemeinen Vorbetrachtungen unsere Stadt unter diesen Leitbild<br />
<em>– Zubringerstraßen mit je einem Parkhaus am Ende und<br />
   Nahverkehrsanschluss –<br />
</em>anhand der vorliegenden Skizzen betrachten, so wird deutlich, dass wir auch die rechtsrheinische Seite mit Kastel und Kostheim in die Betrachtung mit einbeziehen müssen. Wir müssen sichern, daß ein Stadtgefüge am Strom heranwachsen kann, das ein fast einmalig günstig gelegenes Erholungs– und Grüngebiet beidseitig des Stromes und auf Inseln im engsten Citybereich hat.<em> </em></p>
<p><em> ( Es folgen Beispiele, die das vorgeschlagene „Rohrpost-System“ – Zubringerstraßen mit </em><em> jeweils einem Parkhaus und Nahverkehrsanschlüsse am Ende –  näher erläutern .) </em></p>
<p>Bevor weitere Einzelheiten und Einzelfragen dargelegt werden, darf ich unsere heutigen Gesprächspartner, insbesondere unsere Ingenieur-Kollegen, bitten, ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen in eine offene, der Sache und der Stadt dienenden Diskussion einzubringen. Wir meinen, dass alle, womöglich seit Jahren vorliegenden Planvorstellungen vor der Freigabe der Ausführung in einem Kreis, wie heute, nochmals diskutiert und im Hinblick auf dem Stand der heutigen Technik überprüft werden sollten, wir sind sicher, dass in solchen gemeinsam geführten Gesprächen wertvolle Erkenntnisse, gegenseitiges Verstehen und auch Übereinstimmung gefunden werden können.<br />
Ich danke Ihnen für Ihre Geduld des Zuhörens.“     ( Hellmut Kanis )<br />
 </p>
<p><em>Städtebau lebt von Weitblick und dem Mut, Visionen und Zielvorstellungen zu konkretisiere. Städtebau lebt von dem Willen und Vermögen, in die Zukunft weisende Erkenntnisse aufzunehmen und auf die örtlichen Gegebenheiten zu übertragen.</em></p>
<p><em>In einer aufrüttelnden Spezialsendung – „NANO spezial“ – des Südwestfunks im Herbst 2010 </em><em>wird anhand von ausgeführten Beispielen gezeigt, wie man eine „Mobilität von Morgen“ sichern und ermöglichen kann, – in Städten, Gemeinden, Landschaft und Flächengebieten. </em><em>Darüber ist noch zu berichten und zu fragen, inwieweit und wo diese Gedanken inzwischen umgesetzt und verwirklich worden sind und ob Mainz mit seinem Umland darauf </em><em>vorbereitet ist oder schon diesbezüglich – zumindest planerisch – Vorsorge getroffen hat. </em></p>
<p><em> </em><em></em></p>
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		<item>
		<title>Die  Bahn  und  das  Rheintal — Notwendigkeit . Vertr&#228;glichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrheintal]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man die Karte von  Europa ansieht, wird deutlich, dass eine leistungsf&#228;hige Transportverbindung zwischen Rotterdam und Genua eine Notwendigkeit darstellt. In diesen Tagen zeugten Bilder und Berichte von dem h&#246;hengenauen Durchstich der Tunnelr&#246;hren  tief unter dem Gotthard von hoher Ingenieurkunst und –k&#246;nnen und von der Willenskraft der Erbauer — Europa w&#228;chst auch hier weiter zusammen. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Karte von  Europa ansieht, wird deutlich, dass eine leistungsfähige Transportverbindung zwischen Rotterdam und Genua eine Notwendigkeit darstellt.</p>
<p>In diesen Tagen zeugten Bilder und Berichte von dem höhengenauen Durchstich der Tunnelröhren  tief unter dem Gotthard von hoher Ingenieurkunst und –können und von der Willenskraft der Erbauer — Europa wächst auch hier weiter zusammen.</p>
<p>In wenigen Jahren wird  – da die optimistischen Zielvorgaben bei der Absicht, „Güterverkehr von der Straße auf die Schiene“ zu bringen, nicht erreicht werden, da weiterhin der Straßenlastverkehr zunehmen und auch ein erhöhter Einsatz von  Schiffstransporten nicht wesentlich zu Buche schlagen wird – vor allem der Güterverkehr auf der Schiene, dazu verstärkt durch die Freigabe des Gotthardtunnels, weiter zunehmen und das Rheintal gesteigert belasten.</p>
<p>Dem Gedanken und Vorschlag, diesen Verkehr aus dem Tal herauszunehmen, Schnelltrassen mitzubenutzen oder eine neue Gütertrasse anzulegen, stehen bahntechnische Schwierigkeiten entgegen:<br />
Die ICE-Trasse über Montabauer ist nicht für die Güterlasten vorgesehen und ausgelegt, und eine Gütertrasse daneben scheitert an den für Güterlasten ungeeigneten Steilstrecken  bei der Überwindung der Höhenunterschiede.<br />
Der Gotthardtunnel ist aus gutem Grund ein Flachstreckentunnel.</p>
<p> Solange nicht ähnliche flache Berg-Tunnel-Lösungen denkbar und machbar sind, bleibt der Schienenverkehr auch weiter im Tal und damit die Frage nach Verträglichkeit bestehen –<br />
die Frage, wie kann man die Verkehrsbelastungen reduzieren und die Menschen und das Welterbe-Tal vor zusätzlichem Lärm und Durchfahrverkehr schützen.</p>
<p> Diese ganze Problematik hat das vom Deutschen Werkbund Rheinland-Pfalz mitgegründete „rheinkolleg“  – mit Sitz in Speyer – auf seiner 14. internationalen Jahrestagung im Jahre 2006 in Bacharach ausführlich und fachlich hochrangig besetzt behandelt – die Dokumentation dieser Tagung „Welterbe zwischen Strom und Schiene“ mit den Beiträgen:</p>
<ul>
<li>10 Jahre nach der Rheintalkonferenz</li>
<li>Politik für Lärmschutz und –vermeidung</li>
<li>Schienverkehrslärm halbieren</li>
<li>Lärmarme Schienfahrzeuge</li>
<li>Die Güterwagen der Zukunft</li>
<li>Der Gotthardbasistunnel</li>
<li>Niederlande setzen auf innovativen Lärmschutz</li>
<li>Geologie des Mittelrheintales</li>
<li>Ortsbilder am Mittelrhein</li>
<li>Hofstrukturen schirmen Lärm ab</li>
<li>Rheintunnel bei St. Goar</li>
<li>Loreley – Leitprojekt für das Mittelrheintal</li>
</ul>
<p> <br />
stand und steht unter dem Aufruf: „Das Mittelrheintal ruft um Hilfe“.</p>
<p>( Herausgeber: rheinkolleg e.V. , Maximilianstraße 100, 67346 Speyer  Internet: www.rheinkolleg.de,info@rheinkolleg.de  )</p>
<p>Die Fragen und Probleme bestehen noch heute und einschneidende Lösungen lassen auf sich warten — aber manche Bemühungen um Hilfe werden  sichtbar oder angekündigt:</p>
<p>Die EU will ein Bonussystem für „leise Waggons“ einführen,  der Verkehrsminister von  Rheinland-Pfalz fordert ein Trassenpreissystem und das Bundsverkehrsministerium hat in der letzten Woche 7,5 Millionen Euro freigegeben, damit zunächst 1260 Wagen umgerüstet (?) werden können.</p>
<p>Solche durchaus erfreuliche Meldungen und Maßnahmen lösen aber nicht das Grundproblem: das von verschiedenen Seiten angesprochene Hauptproblem mit dem scheppernden Gestängebremsen der „Waggons aus der Kaiserzeit“ ist nicht nur ein deutsches, sondern ein europäisches Problem: Tausende alte und technisch überholte Güterwagen werden von allen Ländern in Europa auf die Schiene geschickt — nicht zu letzt von den „armen Ostländern“.</p>
<p>Da hilft kein Bonus– oder Preissystem — da hilft nur ein generelles Fahrverbot <strong>für alle</strong> diese Altwagen – durch die EU.</p>
<p>Bis der Ausbau des Gotthardtunnels beendet sein wird, haben die Länder genügend Zeit für eine Anschaffung moderner und technisch auf neuestem Stand befindlichen Transportwagen.</p>
<p>Die Kosten für die Konstruktion und den Bau neuer Waggons mit modernen Bremsen sind im Vergleich zu den Kosten des Gotthardtunnels gering. Die EU sollte eine entsprechend Lärmminderungsaktion ausrufen und alle Länder, je nach Bedarf, finanziell unterstützen.</p>
<p>Aber auch Schutzmaßnahmen, wie streckenweise Untertunnelungen – z.B. die seit 1912 immer wieder geforderte und planerisch in mehreren Varianten seit viele Jahren erarbeiteten Vorstellungen für eine Untertunnelung vor Rüdesheim – sollten ohne weiteres Zögern als eine der wichtigen europäischen Aufgaben in Angriff genommen werden –<br />
es sollte eine Verträglichkeit mit den Verkehrsträgern angestrebt und durchgesetzt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Egon Hartmann – Ideengeber f&#252;r den Wiederaufbau von Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/egon-hartmann-ideengeber-fuer-den-wiederaufbau-von-mainz</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 16:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Egon_Hartmann-83x83.jpg" alt="Egon Hartmann: Stadtplaner in Mainz 1954-1958" title="Egon_Hartmann" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1394" /><br  />

<em>Egon Hartmann</em><br  />
Ideengeber f&#252;r den Wiederaufbau von Mainz <br  />
Vortrag/Film: 29. November, 18 Uhr, Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Architekt und Stadtplaner Dr.-Ing. Egon Hartmann (1919 – 2009) hat im Osten und Westen Deutschlands bei der Umplanung bedeutender Städte (Berlin – Weimar – Dresden – Mainz – München) Meilensteine gesetzt. Seine Vorschläge für Mainz, die er in den Jahren von 1954 bis 1959 entwickelte, waren maßgebende Grundlage beim Wiederaufbau der fast völlig zerstörten Innenstadt.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Egon_Hartmann_-_Rheinuferplanung.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2390];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Egon_Hartmann_-_Rheinuferplanung-470x322.jpg" alt="Nicht realisierte Rheinuferplanung von Egon Hartmann mit Rathaus und Stadthalle von Hartmann aus dem Jahre 1958" title="Egon Hartmann: Rheinuferplanung 1958" width="470" height="322" class="aligncenter size-large wp-image-2396" /></a></p>
<p><em>Nicht realisierte Rheinuferplanung von Egon Hartmann mit Rathaus und Stadthalle von Hartmann aus dem Jahre 1958</em></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Egon_Hartmann_-_Rheinuferplanung.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2390];player=img;"></a></p>
<p>Eine Veranstaltung des <a href="http://www.mainzer-altertumsverein.de/startseite.html">Mainzer Altertumsvereins</a> würdigt das weithin unbekannte Wirken Egon Hartmanns in Mainz. Zu hören ist ein Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, der den zurückgezogenen lebenden Städteplaner mehrfach in München besucht hat. Im Anschluss daran werden Ausschnitte aus dem ersten und einzigen Filminterview gezeigt, das Egon Hartmann im Sommer 2009 in München kurz vor seinem Tod einem Team des Deutschen Werkbunds Rheinland-Pfalz gegeben hat. Dabei gab Hartmann noch einmal persönliche Einblicke in seine auf drei Bände angelegte Autobiografie „Der Urbanist“.</p>
<h2>Vortrag und Filmvorführung:</h2>
<p>Montag, 29. November 2010, 18 Uhr, MVB-Forum, Neubrunnenstraße 2, 55116 Mainz</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Welterbe Mittelrhein . Erhaltung und Zukunft</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/allgemein/welterbe-mittelrhein-erhaltung-und-zukunft</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kaniskolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrheintal]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn eine Region oder ein ganzes Tal als Welterbe eingestuft und anerkannt wird, dann wird insbesondere auch anerkannt, dass die Bewohner und die Verantwortlichen verstanden haben, diese Landschaft und den Lebensbereich unverf&#228;lscht und sorgsam zu erhalten — es bedeutet nicht, den derzeitigen Zustand festzuschreiben und ein f&#252;r alle Mal g&#228;nzlich unver&#228;ndert zu belassen — es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Region oder ein ganzes Tal als Welterbe eingestuft und anerkannt wird, dann wird insbesondere auch anerkannt, dass die Bewohner und die Verantwortlichen verstanden haben, diese Landschaft und den Lebensbereich unverfälscht und sorgsam zu erhalten — es bedeutet nicht, den derzeitigen Zustand festzuschreiben und ein für alle Mal gänzlich unverändert zu belassen — es sollen sicher keine „verstaubten Museen“, aber auch keine „lustigen Disney-Landschaften“ entstehen.</p>
<p>Wenn man sich also der Zukunft, der Technik und der Entwicklung nicht verschließt, dann sollte überlegt werden, wie man alte Strukturen erhalten und neue Techniken einsetzen, wie man den ansässigen Menschen Existenzsicherheit geben, wie man sich heutiger Techniken bedienen und trotzdem den Charakter der Landschaft erhalten undwie man den Gästen und Touristen ohne Hektik, Rummel und Oberflächlichkeit das Erlebnis„Mittelrhein“ anbieten und nahebringen kann.</p>
<p>In unserer schnellebigen Zeit verlieren sich rasch und allzu leicht Gründlichkeit, Entspanntheit und Gelassenheit — viele haben dies erkannt, und so zeigt sich auf der anderen Seite, dass auch wieder „Zonen der Ruhe“ gesucht werden.</p>
<p>So werden die inzwischen sorgfältig, landschaftsgerecht und erlebnisreich angelegten <strong>Wanderwege am Rhein</strong> und die <strong>Forst-Führungen</strong> gern und im steigenden Maße angenommen.</p>
<p>Weitere Themen, Gedanken und Vorschläge, die das Tal am Mittelrhein als freundliches Gastland ausweisen und Gäste zum Verweilen einladen, sollten gründlich und in Gemeinschaft diskutiert und durchdacht werden — wie z.B.:</p>
<p><strong>Aktion Betten am Rhein<br />
Vier-Tage-Erlebnisbesuche<br />
Burgen und Schlösser<br />
Steilhang, Wein und Winzer<br />
Konzerte, Ausstellungen, Veranstaltungen<br />
Boot– und Zubringerdienste<br />
Schiffe und Fähren<br />
„Straßenbahn“, Gondeln und Schwebebahn<br />
Bähnchen und Tourismus<br />
Leihräder und Behindertenfahrzeuge<br />
„Tante-Emma-Läden“ und Versorgung<br />
Die Eisenbahn. Sonderzüge<br />
Bahnhöfe, Parkplätze, Anlegestellen<br />
Kongresse, Studium und Schulung<br />
Flughäfen und Zubringerdienste<br />
Werbung, Information und Vermittlung</strong></p>
<p>Es gibt darüber hinaus sicher noch eine Fülle von praktikablen Anregungen und Vorschlägen, die erbeten und gesammelt werden können.</p>
<p>Die in Mainz und Koblenz gedruckten Zeitungen und die Ortsblätter sollten dafür offenstehen und sich als Mittler zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der in der letzten Kaniskolumne vorgeschlagene „Sichtungskreis“ sollte bald eingerichtet werden, regelmäßig tagen und „sichten“ und die eingebrachten Ideen zusammen mit den Bewohnern, Anliegern und Interessenten zur Reife bringen und dann auch die Durchführung begleiten.</p>
<p>Wenn für ein zukunftsgerechtes Denken eine echte diskussionsfreudige Mittelrhein-Gemeinschaft eine Selbstverständlichkeit wird, so wird auch bald eine die ganze Region belebende und für Gäste und Besucher spürbare und nötige Aufbruchstimmung entstehen.</p>
<p>Das Mittelrheintal hat Zukunft.</p>
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		<title>Das Mittelrheintal. Mensch und Landschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kartausklausur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrheintal I]]></category>

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		<description><![CDATA[Das mitten in Europa liegende und zum Welterbe erhobene Teilst&#252;ck des Rheins zwischen den Ballungs– und Wirtschaftsgebieten Mainz und Koblenz stellt ein weltweit bekanntes und besungenes Kleinod einer romantisch und idyllisch gepr&#228;gten landschaftlichen Einheit mit  Fluss, Felsen und weinbepflanzten Steilh&#228;ngen dar — das Lied von der Loreley k&#252;ndet davon. Zu dieser markanten ungest&#246;rten Landschaft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mitten in Europa liegende und zum Welterbe erhobene Teilstück des Rheins zwischen den Ballungs– und Wirtschaftsgebieten Mainz und Koblenz stellt ein weltweit bekanntes und besungenes Kleinod einer romantisch und idyllisch geprägten landschaftlichen Einheit mit  Fluss, Felsen und weinbepflanzten Steilhängen dar — das Lied von der Loreley kündet davon.</p>
<p>Zu dieser markanten ungestörten Landschaft der Romantik gehören die Menschen, die kleinteiligen Dörfer, Gemeinden, Städte und die Vielzahl der Burgen — aber auch die Schiffer und die Fähren, die Straßen und Bahnen beidseits längs des Stromes — am Anfang und Ende dieser Strecke mit Straßen– und Autobahnbrücken in den Ballungsgebieten.</p>
<p>Zwischen diesen Gebieten der Schnelligkeit und wirtschaftlichen Konzentration im Norden und Süden liegt ein Gebiet landschaftlicher Kraft und Schönheit, ein Gebiet der Gelassenheit und eines ruhig fließenden Stromes — ein Gebiet, das auch dem eiligen Fahrer beim Übersetzen einige Minuten der Entspannung und der Ruhe abgewinnt.</p>
<p>Und auch wenn die Bahn, insbesondere der Gütertransportzug, die direkte Nachbarschaft im wahrsten Sinne des Wortes aufrüttelt und mit Fahrlärm belästigt, so gehören die Tunnel und engen Steckenlinien an Felsen und Straßen auch optisch doch irgendwie dazu.</p>
<p>Es handelt sich um ein Gebiet, das einer immerwährenden behutsamen Pflege und sorgfältig überlegten Angleichung an die Entwicklung unserer Zeit bedarf, — es handelt sich um ein von Abwanderung bedrohtes Gebiet zwischen Erhaltungspflicht und Zukunftsstärkung.</p>
<p>Um die Lebens– und Existenzfähigkeit der Menschen am Strom über Generationen hinaus zu sichern und auszubauen und damit zu ermöglichen, das Welterbe zu  erhalten, ist abzuwägen und zu fragen, wie und wovon leben die Bewohner des Tales, welche Altersstrukturen sind in den verschiedenen Gemeinden zu finden und zu erwarten, welche Aktivitäten, Künstler und Galerien sind vorhanden, welche eigenständige lebensgerechte Ortsbilder bestehen und sind zu schützen und zu erhalten, welches Miteinander besteht zwischen den Gemeinden, welche Kindergärten, Schulen, Gymnasien und sonstige öffentliche Einrichtungen stehen für die Bewohner offen oder sollten für sie zur Verfügung stehen.</p>
<p>Es ist aber auch zu fragen, welche spürbare und wirkende Bereitschaft und welches Engagement, den Ort, die nahe Umgebung und die Landschaft des gesamten Tales zu hegen und zu pflegen, bei den Bewohnern und den Bürgermeister/innen zu finden ist — es ist auch zu fragen, ob und wie Touristen und Gäste willkommen geheißen und mit wie viel Phantasie und Liebe die örtliche Vielfalt und die Landschaft dieser Flußregion diesen erschlossen und nahegebracht werden.</p>
<p>Diese Darstellung und Darbietung des Welterbes Mittelrhein kann nur in Gemeinschaft und Miteinander und gegenseitiger Abstimmung und Ergänzung der Gemeinden Früchte tragen und über gelegentliche Veranstaltungshöhepunkte hinaus langfristig wirksam werden — gewohnte Wege müssen überprüft und womöglich verlassen, neue Ideen müssen eingebracht und voll Frische und Freude realisiert werden.</p>
<p>Es ist fragen, wie der hierzu nötige Optimismus und Elan geweckt und gestärkt und mit welcher gemeinsam getragenen Kraftanstrengung die Wirtschaft und die Lebensfähigkeit der Region so gefestigt werden kann, dass viele Menschen hier ihre Existenz finden und behalten können.</p>
<p>So eine Kraftanstrengung zum Wohle dieser als Welterbe ausgezeichneten Landschaft am Mittelrhein bedarf dazu auch eine angemessene Unterstützung vom Bund, dem Land und darüber hinaus der EU.</p>
<p>Das Land Rheinland-Pfalz ist sich dieser Aufgabe voll bewusst und hat erkannt, dass den Bewohnern und den Gemeinden mit existenzsichernden Maßnahmen und Hilfen beigestanden werden muss –es ist bereit, auch finanzielle Hilfe zu leisten und hat selbst einen ersten Vorschlag zur Belebung — eine Überbrückung – eingebracht und zur Diskussion gestellt.</p>
<p>Bei diesem, gedanklichen Ringen um Erhaltung, Existenz und Zukunft sollten vor allem und verstärkt die Menschen und Bewohner des Tales  mit einbezogen und gehört werden — es ist ihre Zukunft.</p>
<p>Es werden in großer Breite viele und unterschiedliche Maßnahmen durchzuführen sein — Einzelmaßnahmen können nur im Verbund und Bündel mit vielen anderen  Einrichtungen dem Gesamtbereich dienen.</p>
<p>In diesem Sinne und unter dieser Voraussetzung sollte offen und aufgeschlossen — auch über den schon eingebrachten Gedanken und Vorschlag, einer festen mittigen Überquerung des Stromes — diskutiert und in diese Gesamtsicht die Nützlichkeit und Zukunftsperspektive für die Menschen und Bewohner abgewogen werden.</p>
<p>Vor den Menschen des Tales steht ein Winter der Gedanken und der Vorschläge und der Ideen und Visionen — von womöglich zunächst auch utopisch erscheinenden Visionen.</p>
<p>Für dieses Suchen und Finden sollten alle Fachverbände und  Vereinigungen und nicht zuletzt alle flussnahen Hochschulen mit ihren Studentinnen und Studenten eingeladen und beteiligt — ein ständiger „Sichtungs– und Lenkungskreis“ sollte eingerichtet und schwergewichtig besetzt werden.</p>
<p>Es gilt, ein Welterbe zu erhalten und zukunftsgerecht weiterzuentwickeln und zu gestalten — eine Aufgabe unserer Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Werkbund-Konferenz Rheinquerung: St. Goar, 1. Oktober</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/werkbund-konferenz-rheinquerung-st-goar-1-oktober</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 23:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Bild-7-83x83.png" alt="Mittelrheintal " title="Werkbund-Konferenz Rheinquerung" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2339" /><br  />

<em>Werkbund-Konferenz Rheinquerung</em><br  />
St. Goar, 1. Oktober: <br  />Jetzt anmelden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fachtagung präsentiert die verschiedenen Positionen zur festen Rheinquerung im Welterbe Mittelrheintal und gibt so den Anliegerkommunen und allen Beteiligten die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und ihre eigenen Vorstellungen zu erläutern. <a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/dwb_konferenz_rheinquerung.pdf'>Faltblatt herunterladen (pdf, 500 kB)</a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Bild-7.png" rel="shadowbox[sbpost-2312];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Bild-7-470x319.png" alt="" title="Werkbund-Konferenz Rheinquerung" width="470" height="319" class="aligncenter size-large wp-image-2339" /></a></p>
<ul>
<li>Veranstaltungsort: Rheinfelshalle St. Goar </li>
<li>Termin: Freitag, 1. Oktober 2010, 10 bis ca. 16 Uhr</li>
<li>Anmeldung bis 26. September: Werkbund-Geschäftsstelle, Frau Görke, <a href="mailto:kontakt@dwbrlp.de">kontakt@dwbrlp.de</a></li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Begrüßung</strong> der Teilnehmer durch  Prof. Dipl.-Ing. Emil Hädler, Vorsitzender des Werkbunds Rheinland-Pfalz</p>
<p> </p>
<p><strong>Eingangsreferate:</strong></p>
<ul>
<li>Staatssekretär Prof. Dr. Siegfried Englert, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau </li>
<li>Staatssekretär Walter Schumacher, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
</li>
<li>Landrat Günter Kern, Vorsitzender des Zweckverbandes Oberes Mittelrheintal</li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Statements:</strong></p>
<ul>
<li>Thema Welterbe – ICOMOS: Dipl.-Geogr. Volkmar Eidloth</li>
<li>Thema Naturschutz / Umwelt – BUND: Matthias Boller — Landesvorstand BUND RLP</li>
<li> Thema Verkehr / Fährbetrieb – DEUTSCHER FÄHRVERBAND e.V.: Michael Maul, Vorsitzender</li>
<li> Thema Wirtschaft / Fremdenverkehr – IHK-KOBLENZ: Richard Hover, Leiter der Geschäftsstelle Montabaur</li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Aussprache und Podiumsdiskussion mit den Referenten:</strong></p>
<p> </p>
<ul>
<li>Moderation: Prof. Dipl.-Ing. Emil Hädler, Dipl.-Geogr. Andreas Jestaedt</li>
</ul>
<p></p>
<p>Eine Dokumentation der Fachtagung wird der interessierten Öffentlichkeit für die eigene Meinungsbildung zugänglich gemacht werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Synagoge Mainz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 17:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Synagoge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bau der neuen Synagoge in Mainz ist bereits weit vorangeschritten – bei einer Besichtigung der Baustelle am 19. August mit dem Architekten Manuel Herz gab es jetzt die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Organisiert wurde das Treffen vom Architekten– und Ingenieurverein AIV Mainz. Bei den insgesamt rund 60 Teilnehmern stie&#223;en die Erl&#228;uterungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bau der neuen Synagoge in Mainz ist bereits weit vorangeschritten – bei einer Besichtigung der Baustelle am 19. August mit dem Architekten Manuel Herz gab es jetzt die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Organisiert wurde das Treffen vom Architekten– und Ingenieurverein AIV Mainz. Bei den insgesamt rund 60 Teilnehmern stießen die Erläuterungen von Manuel Herz, seine Führung durch Sakralbau, Gemeindesaal und Verwaltungsräume auf reges Interesse. Am 3. September 2010 wird die neue Synagoge Mainz  im Beisein des Bundespräsidenten offiziell eröffnet.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2284];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-1-470x352.jpg" alt="Die Vorderansicht der Synagoge von der Hindenburgstra&#223;e aus mit dem Sakralbau" title="Die Vorderansicht der Synagoge von der Hindenburgstra&#223;e aus mit dem Sakralbau" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2279" /></a></p>
<p>Die Vorderansicht der Synagoge von der Hindenburgstraße aus mit dem Sakralraum.</p>
<p></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-2.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2284];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-2-470x352.jpg" alt="Das von der Stra&#223;enfront zur&#252;ckgesetzte, leicht angewinkelte Geb&#228;ude l&#228;sst Raum f&#252;r den Synagogenplatz" title="Das von der Stra&#223;enfront zur&#252;ckgesetzte, leicht angewinkelte Geb&#228;ude l&#228;sst Raum f&#252;r den Synagogenplatz" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2280" /></a></p>
<p>Das von der Straßenfront zurückgesetzte, leicht angewinkelte Gebäude lässt Raum für den Synagogenplatz.</p>
<p></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-3.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2284];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-3-470x352.jpg" alt="Hinter der Synagoge, Blick Richtung Osten" title="Hinter der Synagoge, Blick Richtung Osten" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2281" /></a></p>
<p>Hinter der Synagoge, Blick Richtung Osten.</p>
<p></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-4.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2284];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-4-470x352.jpg" alt="Architekt Manuel Herz erl&#228;uterte eingehend Details der Fassade aus dreieckigen Keramikelementen" title="Architekt Manuel Herz erl&#228;uterte eingehend Details der Fassade aus dreieckigen Keramikelementen" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2282" /></a></p>
<p>Architekt Manuel Herz erläuterte eingehend Details der Fassade aus dreieckigen Keramikelementen.</p>
<p></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-5.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2284];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/synagoge_mainz-5-470x352.jpg" alt="Auch hinter der Synagoge entsteht ein Platz, und es bleibt Raum f&#252;r einen kleinen Garten" title="Auch hinter der Synagoge entsteht ein Platz, und es bleibt Raum f&#252;r einen kleinen Garten" width="470" height="352" class="aligncenter size-large wp-image-2283" /></a></p>
<p>Auch hinter der Synagoge entsteht ein Platz, und es bleibt Raum für einen kleinen Garten.</p>
<p>Hintergrundinformationen zur neuen Synagoge in Mainz und weiterführende Links stellt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Synagoge_Mainz">Wikipedia</a> bereit.<br />
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hellerau und die Gartenstadtbewegung</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/hellerau-und-die-gartenstadtbewegung</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/hellerau-und-die-gartenstadtbewegung#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Riemerschmid]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HE-01-Signum-DGG-83x83.jpg" alt="" title="HE 01 Signum DGG" width="83" height="83" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2268" /><br  />

<em>Hellerau – Ausstellung und Vortrag</em><br  />
Gebaute Lebensreform: die Gartenstadtbewegung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer <strong>Ausstellung im Mainzer Rathaus</strong> und einem Vortrag werden Geschichte und aktuelle Entwicklung von Hellerau lebendig: Die 1909 bei Dresden gegründete erste deutsche Gartenstadt sollte ein von der Lebensreform geprägter Organismus sein, der die Einheit von Wohnen, Arbeit, Kultur und Bildung ermöglicht. Renommierte Architekten der damaligen Zeit, allen voran Richard Riemerschmid, planten und realisierten eine vollständige Wohnsiedlung für 345 Arbeiterfamilien – mit den „Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst“ als Arbeitsstätte, Geschäften und Praxen, Schule und Festspielhaus.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HE-11-Werbeplakat.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2262];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/HE-11-Werbeplakat-470x772.jpg" alt="" title="HE 11 Werbeplakat" width="470" height="772" class="aligncenter size-large wp-image-2269" /></a></p>
<p>Von der ersten Idee zur Gründung von Hellerau 1906 über die Zeit zwischen den Weltkriegen und nach 1945 bis zur heutigen Zeit bietet die Ausstellung ihren Besuchern ein faszinierendes Panorama deutscher Kulturgeschichte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Der <strong>Vortrag von Werkbund-Mitglied Dr. Rainer Metzendorf am Donnerstag, 30. September, 18 Uhr, </strong>illustriert mit zahlreichen Bildern den Anspruch von Hellerau als „Gebaute Lebensreform“ sowie die Wurzeln dieser Siedlung in der englischen und deutschen Gartenstadtbewegung.</p>
<p><a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Hellerau-Flyer.pdf'>Faltblatt herunterladen</a> (pdf, 1 MB)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Transposition: Werkbund-K&#252;nstler &#252;ber Grenzen</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/ausstellung-transposition-werkbund</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Transposition-83x83.jpg" alt="" title="Einladung" width="83" height="83" class="aligncenter size-large wp-image-2152" /><br  />

<em>Werkbund-K&#252;nstler &#252;ber Grenzen</em><br  />
Spannender Dialog: Zeitgen&#246;ssische Kunst im denkmalgesch&#252;tztem Ambiente]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im historischen Kontext der Viehmarkttherme in Trier präsentieren 18 Werkbund-Künstler aus Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz vom <strong>15. August bis 11. September 2010</strong> ein einzigartiges, spartenübergreifendes Spektrum zeitgenössischer Kunst:</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Transposition.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2237];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Transposition-470x223.jpg" alt="" title="Transposition" width="470" height="223" class="aligncenter size-large wp-image-2239" /></a></p>
<ul>
<li>Jochem Ahmann</li>
<li>Brigitte Bielak</li>
<li>Willi Bucher</li>
<li>Elfie Clement</li>
<li>Christoph Dahlhausen</li>
<li>Petra Goldmann</li>
<li>Dietmar Groß</li>
<li>Wolfgang Hahn</li>
<li>Rolf Hennes</li>
<li>OT Hoffmann</li>
<li>Barbara Jäger</li>
<li>Lukas Krämer</li>
<li>Gerhard Meerwein</li>
<li>Wolfgang Meisenheimer</li>
<li>Cornelia Schlothauer</li>
<li>Tobias Schnotale</li>
<li>Valy Wahl</li>
<li>Martina Wende</li>
<p><br  />
</ul>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Transposition-Einladung_&#220;ber_Grenzen.pdf">Einladung herunterladen</a> (pdf, 268 kB)</p>
<p>Die Ausstellung „Werkbund-Künstler über Grenzen“ wurde initiiert vom Deutschen Werkbund Rheinland-Pfalz. Sie findet statt in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) im Rahmen des landesweiten Kultursommers 2010.</p>
<p><strong>Ausstellungsort: </strong>Thermen am Viehmarkt, Viehmarktplatz, 54290 Trier <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=Thermen+am+Viehmarkt,+Viehmarktplatz,+54290+Trier&#038;sll=49.752736,6.63766&#038;sspn=0.009469,0.017574&#038;ie=UTF8&#038;hq=Thermen+am+Viehmarkt,&#038;hnear=Viehmarktplatz,+54290+Trier,+Rheinland-Pfalz&#038;z=16&#038;iwloc=A">Auf der Karte anzeigen</a></p>
<p><strong>Vernissage:</strong> Sonntag, 15. August 2010, 16 Uhr</p>
<p><strong>Finissage: </strong>Samstag, 11. September 2010, 16 Uhr</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>1. Preis f&#252;r Werkbund-Mitglied: Wettbewerb Energiesparend Bauen/Wohnen</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/erster-preis-fuer-werkbund-mitglied-im-landeswettbewerb-fuer-energiesparendes-bauen-und-wohnen</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_01_Suedostansicht-83x83.jpg" alt="" title="Energiegewinnhaus F&#252;rfeld" width="83" height="83" class="aligncenter size-large wp-image-2152" /><br  />

<em>Energiegewinnhaus ausgezeichnet</em><br  />
Erster Preis f&#252;r Werkbund-Mitglied im Landeswettbewerb des Umweltministeriums]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_01_Suedostansicht.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2177];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_01_Suedostansicht-470x312.jpg" alt="" title="S&#252;dostansicht Energiegewinnhaus F&#252;rfeld" width="470" height="312" class="size-large wp-image-2171" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Südostansicht des ausgezeichneten Energiegewinnhauses in Fürfeld. Foto: Tilo Mannert</em></p></div>
<p>Das „Energiegewinnhaus Fürfeld“ des <a href="http://www.architekt-mannert.de/architektur.2.html">Architekturbüros Winfried Mannert</a> hat beim <a href="http://www.unserener.de/wettbewerb/">Wettbewerb 2009/2010</a> des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums den 1. Preis in der Kategorie Neubau erhalten. Gemeinsam mit dem Bauherrenehepaar Judith und Patrick Wenz ist es dem Architekten gelungen, in dem prämierten Haus Energieeffizienz, besondere Architektur und natürliche Baustoffe zu kombinieren. Zudem fügt sich der Neubau harmonisch in seine natürliche Umgebung ein.</p>
<div id="attachment_2208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/02_01_Preisverleihung.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2177];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/02_01_Preisverleihung-470x352.jpg" alt="" title="Preisverleihung: 1. Preis f&#252;r das Energiegewinnhaus F&#252;rfeld" width="470" height="352" class="size-large wp-image-2208" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Das Bauherrenehepar Judith und Patrick Wenz (Mitte) nahm neben einer Urkunde und einer Plakette zur Anbringung am Gebäude auch 3.000 Euro Preisgeld entgegen. Mit im Bild: die Architekten Dipl.-Ing. (FH) Tilo Mannert (links) und Dipl.-Ing. BDA dwb Winfried Mannert (rechts). Foto: Tilo Mannert</em></p></div>
<p><strong>Das energetische Konzept: </strong>Der Gebäudesockel ist für maximalen Wärmeschutz auch unterhalb der Bodenplatte gedämmt. Die Zwischenräume der Holzständerwände sind mit Zellulosedämmung gefüllt. Für die Wärmeversorgung nutzt das Haus eine Lüftungsanlage sowie eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren im Energiegraben rund um das Gebäude. Durch den geringen Heizwärmebedarf und die Solarstromanlage mit 8,8 kWp Leistung erzeugt das Haus mehr Energie als es verbraucht. Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt bei einer Wohnfläche von 189 m² mit rund 32 kWh/m² pro Jahr weit unter dem zulässigen Höchstwert.</p>
<p>In Zeiten steigender Energiepreise ist nachhaltiges Bauen immens wichtig. Die Auszeichnung bestätigt den Weg, den Dipl.-Ing. Winfried Mannert als Architekt, Stadtplaner und Energieplaner bereits vor zwanzig Jahren eingeschlagen hat: nachhaltiges, energieeffizientes und ökologisches Bauen mit guter Architektur zu verbinden.</p>

<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_01_Suedostansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Südostansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_01_Suedostansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Südostansicht" title="Südostansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_02_Suedwestansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Südwestansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_02_Suedwestansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Südwestansicht" title="Südwestansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_03_Westansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Westansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_03_Westansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Westansicht" title="Westansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_04_Nordansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Nordansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_04_Nordansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nordansicht" title="Nordansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_05_Nordwestansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Nordwestansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_05_Nordwestansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nordwestansicht" title="Nordwestansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_06_Nordostansicht.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Nordostansicht Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_06_Nordostansicht-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nordostansicht" title="Nordostansicht Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_07_Innenraum.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_07_Innenraum-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Innenraum" title="Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_08_Innenraum.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_08_Innenraum-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Innenraum" title="Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_09_Innenraum.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/01_09_Innenraum-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Innenraum" title="Innenraum Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>
<a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/02_01_Preisverleihung.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-2177];player=img;' title='Preisverleihung: 1. Preis für Energiegewinnhaus Fürfeld'><img width="83" height="83" src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/02_01_Preisverleihung-83x83.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Preisverleihung" title="Preisverleihung: 1. Preis für Energiegewinnhaus Fürfeld" /></a>

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		<title>Veranstaltungsreihe „Findet Stadt!“ zur Woche der Baukultur in Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/veranstaltungsreihe-findet-stadt-zur-woche-der-baukultur-in-mainz</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 21:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/WocheBaukultur-83x83.jpg" alt="" title="WocheBaukultur" width="83" height="83" class="aligncenter size-large wp-image-2152" /><br  />

<em>Woche der Baukultur in Mainz</em><br  />
Die Zukunft der Stadtentwicklung und die Geschichte der Baukultur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Woche der Baukultur</strong> in Mainz, 18.-27. Juni, widmet sich in diesem Jahr der Zukunft der Stadtentwicklung und wirft gleichzeitig einen Blick zurück auf die Geschichte der Baukultur. „Findet Stadt!“ heißt die Veranstaltungsreihe der Architektenkammer Mainz/Bingen, und diskutiert werden soll über die Entwicklungschancen der Stadtplanung angesichts – und trotz – leerer Kassen.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/WocheBaukultur.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2145];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/WocheBaukultur-470x281.jpg" alt="" title="WocheBaukultur" width="470" height="281" class="aligncenter size-large wp-image-2152" /></a></p>
<p><em>Horizonte: Unter diesem bundesweiten Motto will der <a id="aptureLink_EkDFiQJtHt" href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/tda_2010_faltblatt_rlp.pdf">Tag der Architektur</a> erneut den Blick auf das lenken, was ohnehin nicht zu übersehen ist: das zeitgenössische Bauen.</em><br />

<p><strong>„Baukultur – Spiegel gesellschaftlichen Wandels“</strong></p>
<ul>
<li>Vortrag von Dr.-Ing. Dr. h.c. Werner Durth, Professor TU Darmstadt, Mitglied im Deutschen Werkbund Hessen</li>
<li>Freitag, 18. Juni 2010, 17.00 Uhr</li>
<li>Markthäuser Korbgasse 6/Ecke Korbgässchen</li>
</ul>
<p></p>
<p>Baukultur ist nicht dasselbe wie schöne Architektur. Sie ist vielmehr, so sieht es der Autor des gleichnamigen Standardwerks, Werner Durth, der „Spiegel gesellschaftlichen Wandels“. In einem informativen und unterhaltsamen Vortrag zeigt der renommierte Darmstädter Architektursoziologe markante Stationen der Bauhistorie auf und erzählt die Geschichte unserer Städte von der Reichsgründung 1871 bis heute, illustriert mit Beispielen der Mainzer Baukultur.</p>
<p><strong>„Mainz nach 1945 – Stadtplanung zwischen Vision und Wirklichkeit“</strong> </p>
<ul>
<li>Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt und Stadtplaner, Mitglied im Deutschen Werkbund Rheinland-Pfalz</li>
<li>Mittwoch, 23. Juni 2010, 18.00 Uhr</li>
<li>Markthäuser Korbgasse 6/Ecke Korbgässchen</li>
</ul>
<p></p>
<p>Keine andere Stadt in Rheinland-Pfalz wurde im Zweiten Weltkrieg so sehr zerstört, so umfassend und gleichzeitig so kontrovers überplant wie Mainz. Zahlreiche Stadtplaner und Architekten, darunter Namen von internationalem Rang, lieferten unterschiedlichste Vorschläge für den Wiederaufbau der neuen Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. 25 Jahre brauchte diese Stadt, um ihre baulichen Kriegsschäden einigermaßen zu bereinigen. 25 Jahre Mainzer Stadtplanung im Spannungsfeld von Visionen, Politik, Wirtschaft und Tagesgeschäft. (Siehe auch einen <a href="http://www.dwbrlp.de/blog/mainz-nach-1945">Slidecast</a> dieses Vortrags vom 25. Februar 2010.</p>
<p>Hinweis zur <strong>Fußball-Weltmeisterschaft: </strong>Nach dem Vortrag wird im selben Raum das Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft auf einer Leinwand übertragen.</p>
<p><strong>„Mainz 2030 – Ein Plan für die Zukunft oder kein Geld für Visionen?“</strong></p>
<ul>
<li>Gesprächsrunde zur Zukunft der Stadtentwicklung</li>
<li>Donnerstag, 24. Juni 2010, 18.00 Uhr</li>
<li>Markthäuser Korbgasse 6/Ecke Korbgässchen</li>
<li>Mit Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt, Köln </li>
<li>Dr. Ulrich Soénius, Geschäftsführer IHK, Köln</li>
<li>Dr.-Ing. Michael Denkel, AS&amp;P, Frankfurt</li>
<li>Richard Patzke, Hauptgeschäftsführer IHK Mainz</li>
<li>Günther Tartter, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Mainz</li>
<li>Marianne Grosse, Beigeordnete, Dezernat für Bauen, Denkmalpflege und Kultur, Mainz</li>
<li>Thomas Dang, Architekt, Sprecher Kammergruppe Mainz/Mainz-Bingen</li>
<li>Moderation: Reinhard Hübsch, SWR</li>
</ul>
<p></p>
<p>Nach einführenden Kurzreferaten der Kölner Kollegen – Anne Luise Müller vom Stadtplanungsamt und Ulrich Soénius von der IHK – sowie von Michael Denkel vom Planungsbüro AS&amp;P zum Kölner Masterplan moderiert der SWR-Journalist Reinhard Hübsch die Gesprächsrunde über die Zukunft der Mainzer Stadtentwicklung: Quo vadis Mainz? Braucht Mainz ein Gesamtkonzept für die nächsten 20 Jahre? Und wer soll das bezahlen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachruf Professor Wilfried Elfers</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/nachruf-professor-wilfried-elfers</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/nachruf-professor-wilfried-elfers#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 23:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildhauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-ohnetitel-2001-83x83.jpg" title="Wilfried Elfers: Ohne Titel, 2001 – &#214;l auf Leinwand, 105x105cm" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2094" /><br  />

<em>Nachruf Prof. Wilfried Elfers</em><br  />
Wir trauern um unseren ehemaligen Vorsitzenden, den Maler, Buchgestalter, Zeichner, Plastiker, Designer…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Werkbund Rheinland-Pfalz e.V. trauert um seinen ehemaligen Vorsitzenden Wilfried Elfers. Der Tod des Malers, Buchgestalters, Zeichners, Plastikers und Designers Wilfried Elfers, dieses hervorragenden Pädagogen und feinsinnigen Menschen, ist für den Werkbund ein großer Verlust.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-4programmeinabwicklung-1960.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2081];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-4programmeinabwicklung-1960-470x488.jpg" title="Wilfried Elfers: Farbiges Relief, 1960 – „4 Programme in Abwicklung“, 40x40cm" width="470" height="488" class="alignnone size-large wp-image-2098" /></a></p>
<p>Wilfried Elfers beschäftigte sich im privaten Schaffen und in der Lehre intensiv mit den elementaren Grundlagen der Gestaltung. Für das Bildungswesen erneuerte er Lehrmethoden und setzte sich vehement für ihre Anwendung ein. Es war ihm wichtig, die gestalterische Tätigkeit des schöpferischen Menschengeistes in Architektur, Plastik, Malerei, Grafik und Kunsthandwerk möglichst früh zu trainieren – in Kindergärten, Grundschulen und Gymnasien.</p>
<p>Seine Arbeit wurde geprägt von Fragen und der Suche nach Antworten, von Versuchen, sich der Bedeutung von Begriffen anzunähern: Kunst? Kunst und Ähnliches? Was ist Kunst? Was ist Ähnliches? Ähnliches = nur ähnlich, also nicht Kunst? Gibt es eine Grenze zwischen beidem? Wo liegt diese Grenze? Wer zieht sie? Und wozu dient diese Grenze? Ist Kunst überhaupt ein fassbarer Begriff? Wie weit reicht seine Verbindlichkeit? Usw.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-ohnetitel-2001.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2081];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-ohnetitel-2001-470x470.jpg" title="Wilfried Elfers: Ohne Titel, 2001 – &#214;l auf Leinwand, 105x105cm" width="470" height="470" class="alignnone size-large wp-image-2094" /></a></p>
<p>Solcherlei Überlegungen bildeten die Grundlage für Gespräche in der privaten und in der pädagogischen Arbeit, mit Studierenden und Kollegen im Werkbund. Wilfried Elfers pflegte das Hinterfragen: Was sind Funktion und Sinn der aufgebenen Gestaltung? Mit welchen bildnerischen Methoden lässt sie sich umsetzen? Deshalb konzentrierte er sich auf die Gestaltungsprinzipien, die Möglichkeiten des greifbaren Materials, die sich anbietenden Funktionen. Jede Technik, mit der man ein Material bearbeitet, hinterlässt Spuren: Sie wiederum eröffnen Arbeitsprozesse, deren Wege wichtiger sind als das Endprodukt.</p>
<p>Das erzeugt Mut und schafft Vertrauen, getrost immer wieder etwas Neues zu beginnen, um Wirkungen zu suchen, zu erforschen und sich an den Spuren der Farbe, deren Formen und Strukturen zu erfreuen. Mit seinem Optimismus steckte Wilfried Elfers alle Mitglieder des Werkbunds an. Geheimnisvolles und Wunderbares hat er in der Vielfalt seiner künstlerischen Objekte geschaffen. Dabei ist er sich der innerbildnerischen Entwicklung immer treu geblieben, ob er mit Sand, Wolle, Öl, Karton, Papier, Holz oder welchem Material auch immer arbeitete.</p>
<p>Wilfried Elfers war eine markante Persönlichkeit, die in vorbildlicher Weise die Ideale und Ziele des Werkbunds vertreten hat. Mit seiner Arbeit hat er Maßstäbe gesetzt, an denen wir uns auch in Zukunft messen lassen wollen. Wir werden ihn in freundschaftlicher Erinnerung behalten und ihm allzeit ein ehrendes Andenken bewahren.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-ohnetitel-1993.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2081];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-ohnetitel-1993-470x285.jpg" title="Wilfried Elfers: Ohne Titel, 1993 – &#214;l auf Leinwand, 150x95cm" width="470" height="285" class="alignnone size-large wp-image-2096" /></a></p>
<h2>Biografie</h2>
<ul>
<li><strong>1921</strong> geboren am 24. August in Darmstadt</li>
<li><strong>1945–1947</strong> Privatschüler bei Professor Kai H. Nebel</li>
<li><strong>1947–1953</strong> Studium an der Hochschule für Bildende Künste Kassel (Werkakademie): Kunsterziehung Malerei bei Professor Arnold Bode, Professor Ernst Röttger, Professor Kai H. Nebel</li>
<li><strong>1951</strong> Staatsexamen, zusätzliches Studium Buchbinderei bei Prof. Kurt Londenberg</li>
<li><strong>1953–1968</strong> Dozent an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel, Leiter der Klasse Buch und Papier</li>
<li><strong>1968</strong> Auftrag zum Aufbau eines Grundlagenstudiums an der Werkkunstschule Mainz</li>
<li><strong>1972–1985</strong> Professor für Gestaltungsgrundlagen an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz, Mainz</li>
<li><strong>1985</strong> Pensionierung, seither freie Tätigkeiten. Mitglied im Verband Deutscher Buchkünstler, im Deutschen Werkbund (zeitweilig Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz), langjähriges Vorstandsmitglied im Berufsverband Bildender Künstler Nordhessen und Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz</li>
<li><strong>2010</strong> verstorben am 17. März in Mainz</li>
<p>
</ul>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-einbandverborgenekunstformen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2081];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-einbandverborgenekunstformen-470x330.jpg" title="Wilfried Elfers: Einband zu „Verborgene Kunstformen“ – Interimsband, Leder, Pressung" width="470" height="330" class="alignnone size-large wp-image-2097" /></a></p>
<h2>Ausstellungen</h2>
<p>Seit 1947 Ausstellungsbeteiligung und Ausstellungen an verschiedensten Orten. Einzelausstellungen: Kunstverein Kassel, Galerie Kausch und Galerie GeschwindeKassel, Museum Wuppertal, Frankfurter Galerien, Galerie Rehberg Mainz, Galerie Carstens Flensburg, Kunstkreis Novo Mainz, Kulturamt der Stadt Kassel im Schloss Bellevue, Kommunale Galerie Schlangenbad, u.a.</p>
<p>Ausstellungsbeteiligung in: Kassel, Darmstadt, Mainz, Frankfurt am Main, Göttingen, Konstanz, Oppenheim, Ingelheim, Speyer, Köln, Greifenstein, u.a.  Ausstellungen im Zusammenhang mit der Lehrtätigkeit: „Trienale“ Mailand, Weltausstellung Brüssel „Neues deutsches Kunsthandwerk“ in Lausanne, Hamburg und Bern, 1967 Ausstellung im Klingspormuseum Offenbach, 1975 Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz, 2001 aus Anlass des 80. Geburtstages Ausstellung in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Außerdem Arbeiten an unterschiedlichen Projekten wie: „Kunst am Bau“, Glasfenster für Sakralbauten, diverse Bucheinbände (z. B. Altarbibel Lippoldsberg, Goldenes Buch der Stadt Kassel), Entwürfe für Kartonagen, Brunnenbau auf dem Lerchenberg Mainz.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-stele-1996.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2081];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wilfriedelfers-stele-1996-470x670.jpg" title="Wilfried Elfers: Stele, 1996 – Karton geh&#228;rtet, Lackfarbe" width="470" height="670" class="alignnone size-large wp-image-2093" /></a></p>
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		<title>D&#246;rfer entstehen im Kopf</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/allgemein/doerfer-entstehen-im-kopf</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Hunsrück]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturlandschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Regionaltagung zur nachhaltigen Entwicklung am 23./24. April 2010 im Hunsr&#252;ckhaus, 54411 Deuselbach Den Hunsr&#252;ck zukunftsf&#228;hig gestalten bedeutet, ihn unter wirtschaftlichen, sozialen und &#246;kologischen Aspekten gleicherma&#223;en weiter zu entwickeln. Mit der Veranstaltungsreihe „Zukunftsf&#228;higer Hunsr&#252;ck“ wollen das Hunsr&#252;ckhaus und die Landeszentrale f&#252;r Umweltaufkl&#228;rung in Kooperation mit vielen Akteuren aus der Region dazu Anst&#246;&#223;e geben. Faltblatt mit Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Regionaltagung zur nachhaltigen Entwicklung am 23./24. April 2010 im Hunsrückhaus, 54411 Deuselbach</h2>
<p>Den Hunsrück zukunftsfähig gestalten bedeutet, ihn unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten gleichermaßen weiter zu entwickeln. Mit der Veranstaltungsreihe „Zukunftsfähiger Hunsrück“ wollen das Hunsrückhaus und die Landeszentrale für Umweltaufklärung in Kooperation mit vielen Akteuren aus der Region dazu Anstöße geben.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Regionaltagung_2010_Doerfer_entstehen_im_Kopf.pdf">Faltblatt mit Programm und Anmeldung (pdf, 440 kB)</a></p>
<p><a href="http://www.hunsrueckhaus.de">www.hunsrueckhaus.de</a></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/zukunft-hunsrueck.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2069];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/zukunft-hunsrueck-83x83.jpg" alt="Zukunft Hunsr&#252;ck" title="zukunft-hunsrueck" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2068" /></a></p>
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		<title>Slidecast: Mainz nach 1945</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/mainz-nach-1945</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 23:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dwbrlp.de/?p=2042</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mayence_Ville_Verte_1947-83x83.jpg" alt="" title="Ville verte" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2025" /><br  />

<em>Slidecast: Mainz nach 1945</em><br  />
Wiederaufbauplanung zwischen Vision und Wirklichkeit: Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="vorlauf">
<p>Dokumentation des Vortrags von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt/Stadtplaner dwb, am Donnerstag, 25. Februar 2010, in Mainz.</p>
</div>
<div class="image"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mayence_Ville_Verte_1947-83x83.jpg" alt="" title="Mayence_Ville_Verte_1947" width="83" height="83" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1920" /></div>
<div class="text">
<p>Der Vortrag wurde gehalten im Rahmen der Vortragsreihe „Städte an Mosel und Rhein – von der Antike bis nach 1945“, veranstaltet vom <a href="http://www.igl.uni-mainz.de">Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</a>. Eine Buchfassung aller Beiträge der Vortragsreihe erscheint 2010.</p>
</div>
<div style="width:470px" id="__ss_3490080"><object width="470" height="393"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=2010metzendorf-100320173827-phpapp02&#038;stripped_title=mainz-nach-1945-wiederaufbauplanung-zwischen-vision-und-wirklichkeit" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=2010metzendorf-100320173827-phpapp02&#038;stripped_title=mainz-nach-1945-wiederaufbauplanung-zwischen-vision-und-wirklichkeit" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="470" height="393"></embed></object></div>
<p></p>
<p>Keine andere Stadt in Rheinland-Pfalz wurde im Zweiten Weltkrieg so sehr zerstört, so umfassend und gleichzeitig so kontrovers überplant, wie Mainz. Zahlreiche Stadtplaner und Architekten, darunter Namen von internationalem Rang, lieferten unterschiedlichste Vorschläge für den Wiederaufbau der neuen Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. 25 Jahre brauchte diese Stadt, um ihre baulichen Kriegsschäden einigermaßen zu bereinigen. 25 Jahre Mainzer Stadtplanung im Spannungsfeld von Vision, Politik, Wirtschaft und Tagesgeschäft:</p>
<ul>
<li>Mainz als Nachkriegsstadt nationalsozialistischer Vorausschau (H. Dustmann, 1944–45)</li>
<li>Mainz als rekonstruierte Stadt nach mittelalterlichen Vorgaben (Prof. Dr. K. Gruber, 1944–49)</li>
<li>„Mayence – ville verte“, französische Planungen zur „Stadt der Zukunft“ (H. Lods, 1946–48)</li>
<li>Gegenplanungen der Stadtverwaltung Mainz (G. Lahl und Prof. P. Schmitthenner, 1946–47)</li>
<li>Die neue Altstadt von Mainz (A. Bayer und R. Jörg, 1948–52)</li>
<li>Mainz als autogerechte Stadt (W. Streif und Dr. H. Jacobi, 1955–57)</li>
<li>„Das Neue Mainz“, Aufbau– und Flächennutzungsplanungen (Dr. E. Hartmann und Prof. Dr. Dr. E. May, 1954–1960)</li>
<li>Die Hochhausdiskussion von 1971</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lichtinszenierung „KunstGl&#252;hen“</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/lichtinszenierung-kunstgluehen</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenturm]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Goldmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Eisenturm-Gl&#252;hen-83x83.jpg" alt="" title="Eisenturm-Gl&#252;hen" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2025" /><br  />

<em>KunstGl&#252;hen</em><br  />
Lichtinszenierung der Bildhauerin Petra Goldmann am Eisenturm Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Filmische Lichtprojektion an der Fassade des historischen Eisenturms in Mainz, nächtlich von 19 bis 22 Uhr. In Anspielung an die wechselvolle Nutzungsgeschichte des 800jährigen Eisenturms — vom Standort des einstmals ufernahen Eisenmarktes bis zum heutigen Ausstellungsdomizil für zeitgenössische Kunst — verwandelt sich die Fassade im Licht der Illumination in einen immerfort fließenden rot-gold glühenden Fluss mit kleinen Überraschungen. Bis 14. März 2010.</p>
<p><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Eisenturm-Gl&#252;hen-e1268137996302.jpg" alt="" title="Eisenturm-Gl&#252;hen" width="470" height="647" class="alignnone size-full wp-image-2025" /></p>
<h2>Beginn:</h2>
<ul>
<li>Donnerstag 11. März, 19 Uhr</li>
<li>Treffpunkt „Löschwassertheke“, Mainzer Eisenturm</li>
<li>Rheinstrasse 59, gegenüber Rathaus</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Werkgespr&#228;ch: juwi-Firmenzentrale</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/werkgespraech-juwi</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die juwi-Gruppe engagiert sich mit gro&#223;em Erfolg im Markt der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen entwickelt Systeme f&#252;r die Energieversorgung durch Wind-, Solar– und Bioenergie sowie Geothermie. Das eigene Verwaltungsgeb&#228;ude liefert hierf&#252;r ein gutes Beispiel, im Umfeld des Geb&#228;udes sind Windenergieanlagen und Photovoltaik-Freifl&#228;chen zu besichtigen. Michael Lengersdorff und Christian Hinsch von juwi laden den Werkbund Rheinland-Pfalz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die juwi-Gruppe engagiert sich mit großem Erfolg im Markt der <strong>erneuerbaren Energien. </strong>Das Unternehmen entwickelt Systeme für die Energieversorgung durch Wind-, Solar– und Bioenergie sowie Geothermie. Das eigene Verwaltungsgebäude liefert hierfür ein gutes Beispiel, im Umfeld des Gebäudes sind Windenergieanlagen und Photovoltaik-Freiflächen zu besichtigen.</p>
<p><strong>Michael Lengersdorff</strong> und <strong>Christian Hinsch</strong> von juwi laden den Werkbund Rheinland-Pfalz zu einem Werkgespräch nach Wörrstadt ein.</p>
<p>Das Programm für <strong>Freitag, 19. März 2010:</strong></p>
<ul>
<li>16.00 Uhr: Treffen bei juwi, Energieallee 1, 55286 Wörrstadt. Begrüßung und Vorstellung der juwi-Gruppe sowie der  100-Prozent-Kampagne</li>
<li>16.45 Uhr: Fahrt/Wanderung zu den Wind-Energieanlagen sowie zur Photovoltaik-Freiflächenanlage</li>
<li>18.00 Uhr: Führung durch das juwi-Verwaltungsgebäude</li>
<li>18.45 Uhr: Abschlussdiskussion mit Imbiss</li>
<li>19.30 Uhr: Ende der Veranstaltung</li>
</ul>
<p><br/ ></p>
<p>Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme der Werkbundmitglieder. Bitte melden Sie sich bis  Freitag, 5. März 2010 an:</p>
<ul>
<li>per <a href="mailto:bastenholger.zentrale@lbbnet.de?cc=wuellenweberbettina.zentrale@lbbnet.de&amp;subject=Anmeldung%20zum%20Werkgespr&auml;ch">E-Mail</a></li>
<li>telefonisch unter (06131) 20496–21</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werkgespr&#228;ch: Wohnkonzept Gonsbachterrassen Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/werkgespraech-gonsbachterrassen</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltungshandbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Werkgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[2006 wurde der Satzungsbeschluss f&#252;r die Konversionsma&#223;nahme Gonsbachterrassen rechtskr&#228;ftig, die Realisierung der ersten beiden Bauabschnitte begann. Ein aktueller Besuch des Areals zeigt verschiedenste Formen der Wohnbebauung. Bei diesem Projekt wurde, gest&#252;tzt auf die Eigent&#252;merkonstruktion, neben dem Bebauungsplan auch ein Gestaltungshandbuch zur Pflicht gemacht: Es sollte sicherstellen, dass sich der jeweilige Entwurf in das Baugebiet einf&#252;gt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2006 wurde der Satzungsbeschluss für die Konversionsmaßnahme Gonsbachterrassen rechtskräftig, die Realisierung der ersten beiden Bauabschnitte begann. Ein aktueller Besuch des Areals zeigt <strong>verschiedenste Formen der Wohnbebauung.</strong> Bei diesem Projekt wurde, gestützt auf die Eigentümerkonstruktion, neben dem Bebauungsplan auch ein <strong>Gestaltungshandbuch</strong> zur Pflicht gemacht: Es sollte sicherstellen, dass sich der jeweilige Entwurf in das Baugebiet einfügt. Neben dem Bauantrag war auch eine Prüfung durch einen <strong>Gestaltungsbeirat</strong> erforderlich.</p>
<p>Architekt <strong>Jürgen Hill</strong> hat die Entwicklung hautnah verfolgt. Er hat auch sein Büro in diesem Entwicklungsgebiet eingerichtet und betreut laufende Projekte. Ob das Verfahren das gewünschte Ergebnis gebracht hat, können wir mit Herrn Hill am 18. Juni diskutieren.</p>
<p>Für das <strong>Werkgespräch am Freitag, 18. Juni 2010</strong> ist folgender Ablauf geplant:</p>
<ul>
<li>16.00 Uhr: Treffen an den Gonsbachgärten 9, 55122 Mainz. Begrüßung und Vorstellung des Planungsgebietes und der Verfahren. Ergänzende Darstellung der Landschaftsplanung durch Herrn Jestaedt</li>
<li>16.30 Uhr: Gang durch das Baugebiet, Besichtigung einzelner Projekte</li>
<li>18.00 Uhr: Werkgespräch und Einladung zu einem Imbiss</li>
<li>19.00 Uhr: Ende der Veranstaltung</li>
</ul>
<p><br/ ></p>
<p>Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme der Werkbundmitglieder. Bitte melden Sie sich bis  Freitag, 28. Mai 2010 an:</p>
<ul>
<li>per <a href="mailto:bastenholger.zentrale@lbbnet.de?cc=wuellenweberbettina.zentrale@lbbnet.de&amp;subject=Anmeldung%20zum%20Werkgespr&auml;ch">E-Mail</a></li>
<li>telefonisch unter (06131) 20496–21</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Gottfried B&#246;hm: Bauten und Projekte im Saarland</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/gottfried-boehm-bauten-und-projekte-im-saarland</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/gottfried-boehm-bauten-und-projekte-im-saarland#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Gottfried Böhm]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 7. bis 28. M&#228;rz 2010 in Saarbr&#252;cken: Handzeichnungen Gottfried B&#246;hms und Fotos zu seinen saarl&#228;ndischen Bauten und Projekten. Ausstellung anl&#228;sslich des 90. Geburtstages von Prof. Gottfried B&#246;hm sowie 20 Jahre Saarbr&#252;cker Schloss. Veranstalter: Deutscher Werkbund Saar Regionalverband Saarbr&#252;cken Aufbaugesellschaft Saarbr&#252;cker Schloss Kooperationspartner: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt Historisches Museum Saar Zur Ausstellung erscheinen eine Begleitbrosch&#252;re „K&#252;nstlerbrief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Schloss_Saarbruecken.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Schloss_Saarbruecken.jpg" alt="Gottfried B&#246;hms Alternative zur Schlossrekonstruktion, 1978" title="Foto: Gerhard Heisler" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a></p>
<p>Vom 7. bis 28. März 2010 in Saarbrücken: Handzeichnungen Gottfried Böhms und Fotos zu seinen saarländischen Bauten und Projekten. Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstages von Prof. Gottfried Böhm sowie 20 Jahre Saarbrücker Schloss.</p>
<p><strong>Veranstalter:</strong>
<ul>
<li>Deutscher Werkbund Saar</li>
<li>Regionalverband Saarbrücken</li>
<li>Aufbaugesellschaft Saarbrücker Schloss</li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Kooperationspartner:</strong>
<ul>
<li>Deutsches Architekturmuseum Frankfurt</li>
<li>Historisches Museum Saar</li>
</ul>
<p></p>
<p>Zur Ausstellung erscheinen eine Begleitbroschüre „Künstlerbrief Gottfried Böhm“ sowie ein Siebdruck von der Originalzeichnung für das Deckenbild im Saarbrücker Schloss, handsigniert von Prof. Gottfried Böhm. <strong>Ort: </strong>Historisches Museum Saar, Saarbrücken, Schlossplatz 15. Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Valy Wahl: Obsession in Schwarz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/valy-wahl-obsession-in-schwarz</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/valy-wahl-obsession-in-schwarz#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Valy Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/valy_wahl_obsession-83x83.jpg" alt="Valy Schmidt-Heinicke: Obession in Schwarz" title="valy_wahl_obsession" /><br  />

<em>Obsession in Schwarz</em><br  />
Ausstellung der Malerin Valy Schmidt-Heinicke im MVB-Forum Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 1. April 2010 in Mainz: Malerei von Valy Wahl. <em>Freies Gestalten</em> und <em>Zeichnen</em> waren die Fächer, die Valy Wahl (Künstlername Valy Schmidt-Heinicke) während ihrer Professur an der FH Mainz im Fachbereich Gestaltung/Studiengang Design mit Verve vertrat. Als Initiatorin internationaler Kooperationen waren die Städte Valencia und Prag – mit dem Projekt „Figurama“ — über mehrere Jahrzehnte mit ihrem Wirken als Professorin verbunden. Vielfältige lokale Initiativen führten sie u.a. an die FH in Wiesbaden. Ausstellungen mit ihren eigenen Werken präsentierte die Künstlerin bisher in Mainz, Kaiserslautern, Valencia, Prag, Katowice und Bratislava.</p>
<p><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/valy_wahl_obsession-e1267393838869.jpg" alt="" title="valy_wahl_obsession" width="469" height="380" class="alignnone size-full wp-image-1976" /></p>
<p>Mit der Ausstellung „Obsession in Schwarz“ präsentiert Valy Wahl erstmals einen Kunstkomplex, der Ungewöhnliches in dichter Arbeitsreihe umfasst. Es ist ein surreales Szenario, das in menschlichen Figurationen, in Anleihen an Mischwesen, in Metamorphosen schwelgt. Schrecken pur ist da ins Bild gesetzt: Hände mutieren zu gefährlichen, krallenähnlichen Formen. Die Künstlerin stößt damit in eine Kunstregion, die nicht als Dekoration taugt, sondern die aus psychologischen Kräften, Vorstellungen, Alpträumen – auch Obsessionen – wächst. Sie öffnet mit ihrer Malerei ein Fenster zu einer anderen Welt. Finsternis als Ursprung alles Hellen, die Intensität von Weiß stimulierend: Restflächen in Weiß erscheinen noch heller, wenn sie von schwarzen Formen umzingelt sind. Ein Blick auf mögliche kunsthistorische „Vorfahren“ dieser „schwarzen Kunst“ führt zu einer Reihe von Künstlern, die phantastisch-dämonische Wesen ebenso ins Bild bannten wie fürchterliche, in Alpträumen geborene Visionen.</p>
<p>Kurator: Dr. Otto Martin. Ausstellungsort: Mainzer Volksbank, MVB-Forum, 55116 Mainz, Neubrunnenstraße 2. Öffnungszeiten:</p>
<ul>
<li>Montag, Dienstag, Donnerstag 8 Uhr 15 bis 18 Uhr</li>
<li>Mittwoch, Freitag 8 Uhr 15 bis 13 Uhr</li>
</ul>
<p><br/ ></p>
<p>Der Eintritt ist frei.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Reflexe der Moderne</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/ausstellung-reflexe-der-moderne</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis 12. M&#228;rz 2010 in Heidelberg: „Reflexe der Moderne – Haltungen der zeitgen&#246;ssischen Architektur in Deutschland“. Die von U.P.W. Nagel kuratierte Ausstellung pr&#228;sentiert auf &#252;ber hundert Tafeln Arbeiten einer Gruppe zeitgen&#246;ssischer Architekten aus Sachsen, darunter neue Werke von: Code Unique f29 Architekten G.N.b.h. Architekten h.e.i.z.Haus Klinkenbusch + Kunze Knerer und Lang Rehwaldt Landschaftsarchitekten rietmann.breuninger rohdecan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 12. März 2010 in Heidelberg: <strong>„Reflexe der Moderne – Haltungen der zeitgenössischen Architektur in Deutschland“.</strong> Die von U.P.W. Nagel kuratierte Ausstellung präsentiert auf über hundert Tafeln Arbeiten einer Gruppe zeitgenössischer Architekten aus Sachsen, darunter neue Werke von:</p>
<ul>
<li>Code Unique</li>
<li>f29 Architekten</li>
<li>G.N.b.h. Architekten</li>
<li>h.e.i.z.Haus</li>
<li>Klinkenbusch + Kunze</li>
<li>Knerer und Lang</li>
<li>Rehwaldt Landschaftsarchitekten</li>
<li>rietmann.breuninger</li>
<li>rohdecan</li>
<li>Schulz &amp; Schulz</li>
<li>Zander architekten</li>
<p>&lt;/ br&gt;
</ul>
<p><strong>Ort: </strong>Architekturfakultät der Fachhochschule Heidelberg im Science Tower auf dem Campus SRH Hochschule Heidelberg. <strong>Öffnungszeiten: </strong>bis 12. März 2010, Mo-Sa 9–19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen: <a href="http://www.reflexe-der-moderne.de">www.reflexe-der-moderne.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum das Baudezernat der Stadt Mainz fachlich kompetent besetzt werden muss</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/warum-das-baudezernat-fachlich-kompetent-besetzt-werden-muss</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/warum-das-baudezernat-fachlich-kompetent-besetzt-werden-muss#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dwbrlp.de/?p=2001</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainz-1000-83x83.jpg" alt="Bewegte Zeiten im Arne-Jacobsen-Bau zu Mainz" title="Mainzer Rathaus" width="83" height="83" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2029" /><br  />

<em>Dokumentation</em><br  />
Rede von Prof. Emil H&#228;dler zur Wahl des neuen Baudezernenten in Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="vorlauf">
<p><em>Dokumentation der Rede von Prof. Dipl.-Ing. Emil Hädler am 10. Februar 2010 zur Wahl des neuen Dezernenten der Stadt Mainz für Bauen, Denkmalschutz und Kultur</em></p>
</div>
<h2>Verehrter Herr Oberbürgermeister, sehr verehrte Mitglieder des Mainzer Stadtrats, meine Damen und Herren!</h2>
<p>Hier im Ratssaal von Arne Jacobsen stehe ich nun, in diesem besten öffentlichen Raum, den Mainz nach dem Krieg bekommen hat, in einem demokratischen Wahlverfahren um die Besetzung der Stelle des Beigeordneten für Bauen, Denkmalschutz und Kultur der Stadt Mainz. Tatsächlich stehe ich vor Ihnen als Hochschullehrer, berufen an die FH Mainz für Denkmalpflege sowie als Vorsitzender des Deutschen Werkbunds Rheinland– Pfalz mit seiner breiten, interdisziplinären Ausrichtung von Planern und Architekten, über die Denkmalpflege bis zu Kulturschaffenden aller Gattungen. Das ausgeschriebene Profil ist von mir persönlich und von meinem Tätigkeitshintergrund inhaltlich abgedeckt.</p>
<p>Als parteiloser Fachmann stehe ich hier für die Fachverbände in Rheinland-Pfalz, den DWB, den Architekten– und Ingenieurverein, die Architektenkammer, den Bund Deutscher Architekten, und ich vertrete durch meine Bewerbung die Position für eine fachkompetente Besetzung der Dezernatsleitung in diesen schwierigen Zeiten, die Mainz bevorstehen. Ich stehe hier nicht als Kandidat eines politischen Lagers.</p>
<p>Vor die Wahl gestellt zwischen Politik und Sachkompetenz entscheidet der Stadtrat heute zwischen einer politischen Besetzung dieser Stelle und einer fachlich kompetenten Ausstattung an der Dezernatsspitze. Sie haben die Wahl zwischen zwei Personen, richtiger aber zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen Modellen. Meinen Hut habe ich in letzter Minute in den Ring geworfen, damit Sie diese Wahl haben und nachher wissen, wofür oder wogegen Sie sich entschieden haben. Es geht ums Grundsätzliche für die Mainzer Stadtentwicklung der Zukunft.</p>
<h2>Mainz – die Stadt</h2>
<p>„Stadt“ ist die komplexeste anthropologische Organisationsform, die Menschen erfunden haben. Hochkulturen waren immer Stadtkulturen. Die Geschichte der Stadt erzählt die Geschichte der Menschheit. Heute steht die „Organisationsform Stadt“ vor einem kulturgeschichtlichen Umbruch: In Europa wächst die Stadt nicht mehr, sie schrumpft. In Mainz ist dies glücklicherweise noch nicht der Fall. Wir müssen uns aber auf das unausweichlich Kommende vorbereiten. Stadt muss weiter entwickelt werden, aber nicht mehr an ihren Rändern zum Umland, sondern innen. Dies steht richtig im Koalitionspapier der Ampel. Es steht aber nicht dort, was dies für Mainz bedeutet.</p>
<h2>Stadtentwicklung gestaltet Kulturlandschaft</h2>
<p>Stadtentwicklung ist die strategische Gestaltung einer Kulturlandschaft mit der Betonung auf „Landschaft“. Die Abkoppelung der Stadtentwicklung und Raumordnungsplanung von der Stadtplanung und dem Bauen, sie in unterschiedlichen Dezernaten anzusiedeln ist der folgenschwerste Fehler, den die Ampelkoalition zu verantworten hat. Stadtentwicklung auf Augenhöhe mit der Investorenleitstelle ist ein Programm, dem widersprochen werden muss. Die Weichenstellung für die nächste Generation findet in der Raumordnungsplanung statt. Die FDP wusste, warum sie in der Koalitionsverhandlung um dieses Ressort gekämpft hat – und sie wird die neu zugewiesene Kompetenz nach bestem Wissen und Gewissen nutzen.</p>
<h2>Kontrolle der Stadtentwicklung</h2>
<p>Dieses Modell muss kontrolliert werden. Nur ein fachlich kompetenter und in Stadtentwicklungsfragen erfahrener Baudezernent kann dem unausweichlichen Konflikt im Stadtvorstand inhaltlich standhalten. Deshalb muss dort ein Fachmann sitzen, um Projekte der notwendigen Gewerbeansiedlung mit einem Verständnis für die sich wandelnde Kulturlandschaft zu begleiten.</p>
<h2>Städtebaubeirat</h2>
<p>Nach Jahren der Abstinenz erhält Mainz wieder einen Beirat für Planung und Gestaltung – angesichts des Webfehlers im Zuschnitt der Dezernate notwendiger denn je. Im früheren Städtebaubeirat hatten wir Erfahrung mit Projekten, die von außen entwickelt plötzlich mit großer Eile umgesetzt und politisch durchgepeitscht werden mussten. Dieser Ansiedlungspolitik verdanken wir irreparable Fehlentwicklungen in Mainz. Keine regierende Partei der Vergangenheit ist dabei entschuldigt: Es herrschte Konsens. Deshalb ist es richtig, wenn künftig im Baudezernat ein Parteiloser sitzt. Der neue Beirat darf nicht nur am Baudezernat angebunden sein, er muss Vortragsrecht im Stadtvorstand haben.</p>
<h2>Beteiligung der Bürger</h2>
<p>Städtebau ist Brückenbau zwischen kontroversen Interessen. Das Bild der Stadt war immer das Abbild ihrer Herrschaftsverhältnisse. Deshalb ist „Stadtbaugeschichte“ eines der lehrreichsten Fächer für Planer und Architekten. Die demokratisch gewählten Lenker einer Stadt sollten sich in der Baugeschichte ihrer Stadt auskennen – der Baudezernent muss es. In einer demokratischen Gesellschaft sollte eine breite Mitwirkung der Bürger gewährleistet sein. Mainz hat auf diesem Gebiet gute Erfahrungen gemacht – mit dem Rheinuferforum, dem Hafenforum, dem Forum Regierungsviertel. Dieser Weg muss weiter beschritten werden: Ein Forum jährlich wäre die richtige Frequenz für die Beteiligung der Bürger.</p>
<h2>Innenentwicklung statt Aussenentwicklung</h2>
<p>Was aber heißt für Mainz „Innenentwicklung statt Außenentwicklung“? Mainz lebt nicht nur auf seinen Plätzen, sondern auch und vor allem in seinen Dörfern. Es ist eine Mainzer Besonderheit, dass die historische Stadt von alters her kompakt auf dem Schwemmkegel am Rhein angelegt wurde und von einem Kranz von Dörfern umgeben ist. Diese Entwicklung wurde durch Stadtbaumeister Kreyssigs genialen Neustadtentwurf noch verstärkt: Er kannte die Topographie seiner Stadt und gestaltete sie: Die Dörfer liegen oben, die Stadt mit ihren Plätzen unten – von Mombach abgesehen. Zwischen der Stadt und den Dörfern lag der Festungsgürtel, nach dessen Auflösung entstand die Oberstadt. Immer noch prägen Mainz sogenannte „in-between-spaces“, wie die Stadtplaner die Lücken und Nischen der „Zwischenstadt“ nennen aus aufgelassenen militärischen Liegenschaften, ehemaligen Häfen, nicht mehr gebrauchten Bahngeländen und anderen Distanzflächen zwischen Stadt und Umland. Heute bildet all dies zusammen die Kulturlandschaft von Mainz am Rhein.</p>
<h2>Zwischenstadt entwickeln</h2>
<p>Mainz muss diese gut erschlossene Zwischenstadt zum Schwerpunkt seiner Entwicklung machen – keinesfalls die Ränder! Diese Gebiete sind vom ÖPNV hervorragend erschlossen. Busse und Bahnen fahren hindurch, es steigt nur niemand ein oder aus. Sie liegen innenstadtnah und eignen sich deshalb für zentrale Funktionen der Versorgung und für familiengerechtes Wohnen. Und sie sind frei von Bindungen gestaltbar. Solche Potentiale hat Mainz zwischen dem Pariser Tor und Hechtsheim, vom Binger Schlag entlang der Mombacher Straße an der Steilhangkante bis zur Hochbrücke – auch  vom Bismarckplatz über das Gleisdreieck bis Mombach. Vor allem der letztere Bereich bietet unschätzbare Möglichkeiten neben der Schott AG zwischen zwei Stadtteilen, die die Sozialraumstudie von Mainz als „Brennpunkte“ einstuft: die nördliche Neustadt und Mombach.</p>
<h2>Soziale Stadt = Städtebau + Sozialpolitik</h2>
<p>In der nördlichen Neustadt wurde begonnen. Ein Rahmenplan liegt vor und die Selbstverpflichtung der Ampel, hier einen Schwerpunkt der Entwicklung zu sehen ist unbedingt richtig. Aber das ist der Anfang und hier trifft sich Stadtentwicklung und Städtebau mit Sozialpolitik und Schulpolitik. In diesem Umfeld leben Menschen mit teilweise prekärem Hintergrund, die unsere besondere Aufmerksamkeit brauchen. Es sind nicht nur Migranten, sondern sozial unterstützungsbedürftige Familien, deren Heimat hier zu gestalten ist entsprechend den kulturellen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, die sie mitbringen. Die Berliner Siedlung und die Elsa-Brandström-Straße müssen Schwerpunkte der Stadtplanung werden. Das Prestige einer Stadt lebt nicht nur von seiner polierten Vorderseite. Hier ist Stadtentwicklung gleichzeitig Integrationspolitik und dient der Stärkung der sogenannten „interkulturellen Kompetenz“ seiner Bürger, die richtigerweise im Koalitionspapier steht – aber nicht bei der Stadtentwicklung.</p>
<h2>Die Metropole mit dem kleinen „m“</h2>
<p>In dieser Zwischenstadt lebt die Metropole mit dem kleinen „m“ und ihrer Architektur mit dem kleinen „a“ für Wohnungs– und Schulbau, ihren Denkmalen mit dem kleinen „d“ für Lokschuppen, ehem. Kasernen, Kommissbrotbäckerei oder der Deportations-Rampe am ehemaligen Güterbahnhof. Und hier wächst jene Kultur mit dem kleinen „k“, mit ihren Akteuren in den Nischen, die die Kultur des Staatstheaters, des Konservatoriums, der Bibliotheken, Museen und der Kunsthalle am Zollhafen so ereignisreich beleben und unterstützen. Hier wächst die Generation nach, die letztlich die Kultur mit dem großen „K“ trägt und fortentwickelt. Für diesen Kulturbegriff stehe ich als möglicher Kulturdezernent.</p>
<h2>Energetische Baubestandssanierung</h2>
<p>Die Koalition schreibt sich Energieeffizienz ins Papier. Doch fehlt jeder Hinweis auf die systematische energetische Baubestandssanierung im städtebaulichen Maßstab. Es reicht nicht, einzelne Hauseigentümer von Fall zu Fall zu Maßnahmen zu bewegen. Die technisch und gestalterisch schlicht wieder aufgebauten Quartiere der 1950er und 1960er Jahre brauchen organisierte und beispielhafte Lösungen, die wirklich energie– und planungseffizient sind. Dies gilt für die Innenstadtgebiete in und am Rand der Citymeile genauso wie für Einfamilienhausgebiete am Rand der Mainzer Dörfer. Hier ist Energieeinsparung im großen Maßstab möglich – weit effizienter, als mit Photovoltaik auf „geneigten Dächern im Besitz der Stadt Mainz“. Das kann zusätzlich erfolgen.</p>
<h2>Denkmalpflege</h2>
<p>Dass mich meine Vita in besonderer Weise der Denkmalpflege verpflichtet, brauche ich nicht zu betonen. Allerdings muss betont werden, dass das 50seitige Koalitionspapier dem Denkmalschutz sage und schreibe 1½ Seiten widmet. Deshalb wird ein Dezernent für die Denkmalpflege gebraucht, der hier gegensteuert. Denkmalpflege muss das Stigma der Investitionsbremse verlieren. Sie ist das Gegenteil, wie uns zahlreiche Projekte im europäischen Maßstab zeigen. Denkmalpflege fördert das lokale Handwerk, erzeugt neue Arbeitsplätze und qualifiziert den Nachwuchs in selbständigen, erfüllenden Berufen. Im Umfeld der Denkmalpflege gründen sich innovative kleine Unternehmen, die flexibel auf den Arbeitsmarkt reagieren: Denkmalpflege ist ein Startup-Unternehmen! Es gibt Modelle, die es auch einer finanziell klammen Stadt Mainz ermöglichen, ein Kulturzentrum in der ehem. Kommissbrotbäckerei zu  entwickeln. Dem Finanzdezernenten brauchen nicht die Haare zu Berge stehen. Das Baerwaldbad in Berlin-Kreuzberg ist ein Beispiel dafür, und auch das Schloss Freudenberg in Wiesbaden-Dotzheim, das ich seit 15 Jahren begleite und betreue. Dort haben wir mit straffälligen Jugendlichen aus der JVA Wiesbaden erstaunliche Ergebnisse in deren Lehrwerkstätten erreicht. Ein Arbeitsplatz für 40 Menschen wurde geschaffen. In Mainz können innovative Qualifizierungsprogramme für Jugendliche aus der Neustadt und Mombach die Brotbäckerei zu einem Leuchtturm der Sozialpolitik, der Kulturpolitik und der Denkmalpflege machen.</p>
<h2>Eine neue Schule für Neustadt-Mombach</h2>
<p>Ganz zuletzt ein Wort zur Schule: Mainz braucht eine vierte IGS. Und zwar eine mit bilinqual deutsch-türkischem Unterrichtsangebot in der Neustadt, oder in Mombach – oder in der Zwischenstadt?</p>
<p>Ich danke für die Aufmerksamkeit!</p>
<p>Prof. Dipl.-Ing. Emil Hädler</p>
<p>
<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainz-1000.jpg" alt="" title="Mainzer Rathaus" width="470" height="233" class="alignnone size-full wp-image-2029" /></p>
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		<title>&#220;ber Joseph Maria Olbrich</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Joseph Maria Olbrich (1867–1908): Architekt und Gestalter der fr&#252;hen Moderne. Ein Filmbeitrag ↦ von Sebastian Nolting, Hans Goedecke und Thomas &#214;lscher stellt Olbrich und die aktuelle Retrospektive &#252;ber ihn und sein Werk vor. Die Brosch&#252;re ↦ informiert &#252;ber Ausstellung und Rahmenprogramm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Joseph_Maria_Olbrich_1908.jpg" alt="" title="Joseph_Maria_Olbrich_1908" width="296" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1967" /></p>
<p> Joseph Maria Olbrich (1867–1908): Architekt und Gestalter der frühen Moderne. Ein <a id="aptureLink_BrynRxfuHs" href="http://www.mathildenhoehe.info/www/videos/olbrich.flv">Filmbeitrag ↦</a> von Sebastian Nolting, Hans Goedecke und Thomas Ölscher stellt Olbrich und die aktuelle Retrospektive über ihn und sein Werk vor. Die <a id="aptureLink_vek9bj95jH" href="http://www.mathildenhoehe.info/www/download/olbrich_flyer_web.pdf">Broschüre ↦</a> informiert über Ausstellung und Rahmenprogramm.</p</p>
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		<title>Mainz nach 1945: Zwischen Vision und Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Mainzer Stadtplanung im Spannungsfeld von Vision, Politik, Wirtschaft und Tagesgesch&#228;ft handelt der Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt und Stadtplaner dwb. Donnerstag, 25. Februar 2010, ab 19.00 Uhr in Mainz, Haus am Dom (Liebfrauenplatz). Der Eintritt ist frei. Keine andere Stadt in Rheinland-Pfalz wurde im Zweiten Weltkrieg so zerst&#246;rt, so umfassend und gleichzeitig so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Mainzer Stadtplanung im Spannungsfeld von Vision, Politik, Wirtschaft und Tagesgeschäft handelt der Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt und Stadtplaner dwb.</p>
<p><strong>
<p>Donnerstag, 25. Februar 2010, ab 19.00 Uhr in Mainz, Haus am Dom (Liebfrauenplatz). Der Eintritt ist frei.</p>
<p></strong><br />
<a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mayence_Ville_Verte_1947.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Mayence_Ville_Verte_1947.jpg" alt="Mayence Ville Verte, 1947" title="Foto: H. Lods" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a></p>
<p>Keine andere Stadt in Rheinland-Pfalz wurde im Zweiten Weltkrieg so zerstört, so umfassend und gleichzeitig so kontrovers überplant, wie Mainz. Ein gutes Dutzend Stadtplaner und Architekten, darunter Namen von internationalem Rang, unterbreiteten unterschiedlichste Vorschläge für den Wiederaufbau der neuen Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz.</p>
<ul>
<li>Mainz als Nachkriegsstadt nationalsozialistischer Vorausschau. (H. Dustmann, 1944–45) </li>
<li>Mainz als rekonstruierte Stadt nach mittelalterlichen Vorgaben. (K. Gruber, 1944–49)</li>
<li>„Mayence – ville verte“, französische Planungen zur „Stadt der Zukunft“. (H. Lods, 1946–48)</li>
<li>Gegenplanungen der Stadtverwaltung Mainz. (G. Lahl und P. Schmitthenner, 1946–47)</li>
<li>Die neue Altstadt von Mainz. (A. Bayer und R. Jörg, 1948–52)</li>
<li>Mainz als autogerechte Stadt. (W. Streif und H. Jacobi, 1955–57)</li>
<li>„Das Neue Mainz“, Aufbau– und Flächennutzungsplanungen. (E. Hartmann und E. May, 1954–1960)</li>
<li>Die Hochhausdiskussion von 1971.</li>
</ul>
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		<title>E  r  l  e  b  e  n    .    B e  l  e  b  e  n</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/kanis-kolumne/e-r-l-e-b-e-n-b-e-l-e-b-e-n</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 08:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinschwebebahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rhein zwischen Main und Mosel Wenn man vom Rhein und das Rheintal spricht, dann denkt man vor allem an das als Kulturerbe ausgewiesene und gesch&#252;tzte Mittelrheintal, — man denkt als Besucher und Tourist an schwere Schubschiffe und an die gro&#223;en Schiffe der wei&#223;en Flotte der K&#246;ln-D&#252;sseldorfer, man denkt an Sonne und Freizeit, — an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Rhein zwischen Main und Mosel</h4>
<p>Wenn man vom Rhein und das Rheintal spricht, dann denkt man vor allem an das als Kulturerbe ausgewiesene und geschützte Mittelrheintal, — man denkt als Besucher und Tourist an schwere Schubschiffe und an die großen Schiffe der weißen Flotte der Köln-Düsseldorfer, man denkt an Sonne und Freizeit, — an viel Zeit — in jahreszeitlicher Begrenzung.</p>
<p>Um den ganzen landschaftlichen Reichtum, die zahlreichen Burgen und die vielen malerischen Ortschaften vom Schiff aus zu sehen und zu erleben, bedarf es, vor allem, wenn man an den  Ausgangspunkt zurückkehren will, den Einsatz vieler Stunden. Es bedarf der Bereitschaft zu einem Tagesausflug, — insbesondere von der empfindungsmäßig befremdlich, weit davor“ liegenden und erlebnismäßig etwas „abgehängten“ Kongreßstadt Mainz</p>
<p>Dem Manko, daß sich diese Tallandschaft über die Personenschiffahrt den Besuchern nur etwas über ein halbes Jahr erschließt, versucht man durch die Ausweisung von Hang– und Bergwanderwegen, die auch und insbesondere in den herbstbunten Jahreszeiten viele Wanderfreudige ansprechen, etwas entgegen zu wirken. Die geschickt angelegten Wege – und die Einkehrstätten – werden gut und gern angenommen, aber es bleibt bei einem insgesamt verhältnismäßig kleinen Kreis zeitintensiver Geh-Aktiven.</p>
<p>Kurzzeitbesucher und Eine-Nacht-Gäste werden nicht und zu wenig, vor allem nicht ganzjährig, angesprochen, inspiriert und eingeladen.</p>
<p>Aber es stellt sich auch und dazu die Frage, wie und wovon leben die Bewohner des Tales, -  wie gäste– und empfangsfreundlich ist man in den verschiedenen Ortschaften, wie und was bieten die Gaststätten, Weinstuben und „Herbergen“, — welche Rolle spielen Hotels?</p>
<p>Wie groß ist die Gastfreundschaft auf beiden Seiten des Rheins, — kann zu einem Erleben auch ein Beleben kommen – und dies zu allen Jahreszeiten?</p>
<p>Für ein behutsames Beleben und ein Rheintalcharakter entsprechendes Erschließen des Tales könnte und sollte man sich auf die heutige und zukünftige Technik, — auf den Einsatz elektronisch gesteuerter Transporttechnik besinnen und überlegen, wie man ein allen Ortschaften zur Verfügung stehendes „Gefährt“ installieren  und einsetzen kann, -  Gefährte, die ohne den Lärm der Schiene und Strasse, die verschiedenen Ziele und Orte beidseits des Rheins regelmäßig oder auf Abruf – auch nächtens – ansteuern können., — schwebend und leise.</p>
<p>Ansätze und eine erste Erprobung so einer Schwebebahn gab es schon vor vielen Jahren:</p>
<p>aus Anlaß der Gartenschau in Mannheim wurde mitten und quer durch die Stadt eine von einem Schweizer Ingenieur entwickelte „schwebende Straßenbahn“ installiert, — eine Schwebebahn, die leise und unabhängig von dem Straßenverkehr sehr erfolgreich den Zubringerdienst zur Gartenschau übernahm. Für die zukünftige Gartenschau in Koblenz  ist eine Gondelverbindung über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein vorgesehen.</p>
<p>So eine oder auf weitgespannten Seilen die weiterentwickelte „Schweizer-Bahn“ könnte die ganze Region beleben, — kein Problem wären Rheinüberquerungen in Ergänzung zu den Autofähren an beliebig vielen Stellen, — dis Diskussion um Sinn und Widersinn einer landschaftsfremden, den Verkehr zentrierenden Brücke wäre ad Absurdum geführt.</p>
<p>Eine attraktive „Rheingau-Schwebebahn“ könnte mit den Ausgangspunkten Koblenz und Mainz neues Leben erwecken, — die Gemeinden Bodenheim, Nackenheim und Oppenheim könnte sich und Rheinhessen anschließen.</p>
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		<title>Die Versorgung einer Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Effektiv . unauff&#228;llig . vielseitig Wenn in einer Stadt fr&#252;h vor dem Tag die meisten Menschen noch schlafen, dann sind viele andere – wie die Heinzelm&#228;nnchen – schon unterwegs, um die Stadt und die Bev&#246;lkerung mit Brot, Milch, Getr&#228;nken und frischen Obst zu versorgen, — lastwagenvoll. Wenn man sich f&#252;r diesen Vorgang ein rationales und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Effektiv . unauffällig . vielseitig</h4>
<p>Wenn in einer Stadt früh vor dem Tag die meisten Menschen noch schlafen, dann sind viele andere – wie die Heinzelmännchen – schon unterwegs, um die Stadt und die Bevölkerung mit Brot, Milch, Getränken und frischen Obst zu versorgen, — lastwagenvoll. Wenn man sich für diesen Vorgang ein rationales und effektives System ausdenkt, dann könnte man sich eine ideale oder zumindest günstige Lösung so vorstellen, dass – möglichst „mitten in der Stadt“ — ebenerdig Bahn-Waggons und genau darüber auf einer überdachenden Plattform Lastwagen entladen und von da aus die Lieferungen abgeholt oder mit kleinen Transportern den Läden, Verkaufsstellen, Heimen und Krankenhäusern zugestellt werden könnten. Auf so einer Über-den-Gleisen-Plattform könnten verschiedene Hallen und Verwaltungsbauten, Parkplätze und Versorgungseinrichtungen für die Fahrer errichtet werden, — zur Kostendeckung wäre eine wirtschaftliche Nutzung anzustreben.</p>
<p>So eine Ideallösung mit einer zentrale Anfahr– und Verteilerstelle über den Gleisen der Bahn wird nicht in jeder Stadt möglich sein und realisiert werden können, aber in dieser Richtung sollten Untersuchungen angestellt werden, — die Situation z.B. in Mainz erscheint dafür besonders gut geeignet und fast wie vorgeplant zu sein:</p>
<p>Hier hat man in den letzten Jahren die Gleise am Hauptbahnhof mit einer Halle für Fahrgäste und Läden und Zugängen zu den Gleisen überbrückt und auch auf der Westseite eine Vorfahrt, einen Zugang und Parkplätze für Autos und Fahrräder geschaffen., — aber dabei blieb es dann auch.</p>
<p>Zwischen diesem Bahnhofs-Brückengebäude und Mombach liegen „mitten in der Stadt“ viele Gleise des ehemaligen Güterbahnhofes, — brach und ungenutzt. Eine vorausschauende und zielgerichtete Planung und Varianten– und ideenreiche Lösungen für eine zukünftige Nutzung und Gestaltung scheint seitens der Stadt nicht vorzuliegen, statt dessen ließ man am Rande dieses sich lang hinziehenden Brachgebietes an der Mombacher Straße eine ungeordnete und „wilde“ Bebauung zu.</p>
<p>Dabei bietet sich dieses Gleisgebiet für eine Fortsetzung der mit der Bahnhalle begonnenen Überbauung eindringlich an, — für Planer mit visionären Mut und der optimistische Kraft für den Eintritt in die sicher nicht leichten Verhandlungen mit den Ämtern der Deutschen Bahn. Vorarbeiten sind geleistet und könnten für Überbauungslösungen mit herangezogen werden:</p>
<p>„Vorn und hinten“, d.h. am Hauptbahnhof und über der Zwerchallee in Mombach sind Ansätze einer Hochstrasse vorhanden, vor allem auf der Mombacher Seite könnte von der Schiersteiner Brücke – der Autobahn auf dem Mainzer Ring – aus eine für den Innenstadtverkehr störungsfreie und leistungsstarken Zufahrt zu einer vielseitig nutzbaren Plattform über den Gleisen geschaffen werden.</p>
<p>Auf dieser Mainzer-Plattform könnten nicht nur „Markthallen“ und Verwaltungs– und Geschäftsräume entstehen, sondern auch Grünflächen und Übergänge von der Neustadt zum Westen der Stadt und Parkplätze und Garagen für die Transporter der Firmen und Läden in der Stadt vorgesehen, sondern auch ein „Omnibusbahnhof“ für Touristenbusse und die dazu erforderlichen Parkplätze eingerichtet werden.</p>
<p>Bei einer gründlich und phantasievollen Planung könnte ein vielseitige und wirtschaftliche Nutzung, die zur Entlastung des gesamten innerstädtischen Gefüges wesentlich und entscheidend beiträgt, ermöglicht werden.</p>
<p>Sicher werden die Verhandlungen mit der Liegenschafts– und Immobilenabteilung der Deutschen Bahn nicht einfach sein und manche bisher genehmigte Ansiedlung muß infragegestellt, geändert oder verlagert werden, — ein großes und weites Feld für schwerfällige und Bequemheit liebende Bedenkenträger, um von vornherein zu sagen:</p>
<p>zu utopisch, — zu teuer.</p>
<p>Aber es lohnt sich , darüber nachzudenken und sich planerisch vorausdenkend einzusetzen – zum Wohle einer humanen Stadt, zum Wohle einer fußgängerfreundlichen Kongress-, Einkaufs– und Wohnstadt Mainz.</p>
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		<title>Stadt und Stadion</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/stadt-und-stadion</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 19:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Coface-Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Rot-Gruen.gif" alt="Rot ist nicht das letzte Wort" /><br  />

<em>Stadt und Stadion</em><br  />
Neue Chance f&#252;r Gestaltungsqualit&#228;t? Werkbund diskutiert mit Stadt Mainz und Verein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <strong>zwei Diskussionsrunden</strong> mit Vertretern der Stadt Mainz und dem Verein Mainz 05 hat eine Delegation des Werkbunds Ansatzpunkte erörtert, wie sich die Außengestaltung der geplanten Coface-Arena verbessern lässt. Dabei geht es um die <strong>Wirkung des Fußballstadions</strong> an diesem exponierten Standort, im Entrée der Landeshauptstadt Mainz, unmittelbar neben dem neuen Campus der Fachhochschule, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, die zudem als Teil des <a id="aptureLink_RFAKUPUHzc" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regionalpark">Regionalparks Rhein-Main</a> vorgesehen sind.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/3585233631_360822e61a_b.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/3585233631_360822e61a_b.jpg" alt="Future Coface Arena" title="Foto: http://www.flickr.com/people/xile" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a>
<p><em>Die Baustelle des neuen Stadions für Mainz 05 in den Bretzenheimer Feldern, aufgenommen am 1. Juni 2009. Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/xile">karma-police/Flickr</a></em></p>
<p>&lt;/ br&gt;</p>
<p>Trotz vieler Bedenken wird das neue Stadion an dieser Stelle gebaut. Die Frage des Werkbunds ist jetzt: <strong>Wie wird es sich dort einfügen?</strong> Die Gespräche mit Stadt und Verein haben eine neue Chance für Gestaltungsqualität eröffnet: In Aussicht genommen wurde ein <strong>Gestaltungswettbewerb nach Fertigstellung des Rohbaus.</strong> Jetzt soll in weiteren Abstimmungen die Finanzierbarkeit dieses Wettbewerbs geklärt werden. Der Werkbund sucht hierzu auch das direkte Gespräch mit dem Vorstand von Mainz 05.</p>
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		<title>Nachruf Egon Hartmann *24.8.1919, ✝ 6.12.2009</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/egon-hartmann</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hartmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/EgonHartmann-83x83.jpg" alt="Foto: Privat" /><br  />

<em>Nachruf Egon Hartmann</em><br  />
&#220;ber ihren Vater, sein Leben, sein Wirken als Stadtplaner in Mainz und M&#252;nchen schreibt Renate Beck-Hartmann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine <strong>Jugend</strong> verbrachte unser Vater als Sonntagskind in seiner geliebten Heimat Reichenberg. Als einziges Kind von sehr fleißigen Eltern, die ihr Handwerk als Dekorateurmeister und als Damenschneiderin gut verstanden, entwickelte er sich als sportlich und zeichnerisch begabter Sohn schnell zu einem beliebten Mitglied in seinen Freundeskreisen. Er wagte viel und wurde anerkannt, und wurde auch zum Schwarm der Mädchen. Aber er fand sehr rasch seine lebenslange Liebe in Waltraude, unserer späteren Mutter. Ein Tanzlehrer hatte das Vorführpaar sehr geschickt miteinander verbandelt. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und verbrachten wunderbare Jugendjahre in ihrer Heimat, dem Sudetenland. Der Tanz, der Freiluftsport wie Wandern, Schwimmen, Skifahren verband die beiden Jugendlichen und führte sie noch vor dem Kriegsende zum Traualtar.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/blog/egon-hartmann/egonhartmann" rel="attachment wp-att-1846"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/EgonHartmann.jpg" alt="Dr.-Ing. Egon Hartmann" title="Dr.-Ing. Egon Hartmann" width="235" height="324" class="alignleft size-full wp-image-1846" /></a></p>
<p>Doch dann wurde das junge Glück durch jähe Schicksalsschläge dauerhaft beeinträchtigt. Unser Vater wurde im <strong>November 1944</strong> durch eine schwere Kriegsverletzung, die ihn lebenslänglich zeichnete, so nachhaltig getroffen, dass er sich mehreren Dutzend Operationen im Laufe seines Lebens unterziehen musste und im Gesicht durch den Verlust des Unterkiefers und einer dadurch erfolgten Gesichtsplastik stark entstellt wurde. Die Kriegsgeschehnisse, der Verlust der körperlichen Gesundheit, die Vertreibung aus der Heimat, der Verlust allen Hab und Guts und die Verstreuung aller Angehörigen und Verwandten in unterschiedliche Himmelsrichtungen erzeugten Traumata, die ihre Spuren hinterließen. Aber unser Vater und unsere Mutter kämpften sich durch alle Hürden und Komplikationen hindurch, und durch extremen Fleiß und seine genialen Zeichentalente verschaffte sich unser Vater hohe Anerkennung und hatte schon in seinen jungen Jahren bemerkenswerte berufliche Erfolge.</p>
<p>Seine <strong>Studienjahre der Architektur</strong> an der Weimarer Hochschule für Baukunst waren für ihn und für seine Frau nach dem Kriegsende und noch ohne Kinder sicherlich eine Art „age d’or d’études“, eine Festigung des intakten,lebenslangen Freundeskreises und die Basis für erfüllende berufliche Projekte. Als Chefarchitekt gestaltete er die städtischen Strukturen der so genannten Bandstädte in Thüringen. Seine Glanzpunkte der frühen 50er Jahre waren der Bau des ersten Hochhauses nach dem Krieg in Erfurt, heute noch erhalten und Sitz des heutigen Thüringer Landtages, und sein von Fachkreisen heute noch bewunderter Bauabschnitt der Berliner Karl-Marx-Allee (ehemals Stalinallee). Sein Gesamtkonzept für die Stalin-Allee brachte ihm den ersten Preis bei dem dafür ausgeschriebenen Wettbewerb ein, und so galt er fortan als Nationalpreisträger erster Klasse in der damaligen DDR.</p>
<p>Jedoch bewogen ihn mehrere Gründe dazu, den guten Ruf als Architekt, die sichere soziale Stellung, die schöne Wohnung, die Nähe von Freunden und Verwandten in Weimar aufzugeben und gegen eine unsichere Zukunft in <strong>Westdeutschland</strong> zu tauschen. Die junge Familie — inzwischen hatte das junge Paar zwei kleine Kinder — fuhr mit dem Auto und etwas Reisegepäck im Jahre 1954 offiziell in Urlaub und kehrte nie nach Weimar zurück.</p>
<p>In diesen schweren Zeiten nach der Flucht aus der damaligen DDR leistete unsere Mutter unermesslichen Einsatz, um die Familie durch die Notzeit zu bringen, während sich unser Vater einer Gesichts– und Kehlkopfoperation nach der anderen unterziehen musste. Die berufliche Karriere des jungen Architekten setzte sich dann in <strong>Mainz</strong> fort, und die Flüchtlingszeit, die Verteilung der beiden Kinder in Interims-Unterbringungen und der erneute Aufbau einer Existenz vom Nullpunkt aus wurden überstanden und über die Jahre gemeistert. Der Beistand der wohlgesinnten Freunde und Weggefährten tat unseren Eltern in diesen Jahren besonders gut, denn der Kontakt zu den eigenen Verwandten, die hinter dem eisernen Vorhang zurückbleiben mussten, war lange Zeit nicht mehr möglich.</p>
<p>Nach fünfjähriger Tätigkeit im Stadtplanungsamt der Stadt Mainz wurde die nächste Wirkungsstätte als Architekt mit urbanistischer Spezialisierung die Stadt <strong>München. </strong>Zunächst freiberuflich für die Landeshauptstadt mit eigenem Planungsbüro tätig, dann als städtischer Beamter, gab unser Vater entscheidende Impulse für urbanistisch notwendige Veränderungen in der immer noch durch die Kriegszerstörung geprägte und sich durch Zuzug rasch vergrößernden Stadt. Mit dem damaligen Münchner Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel verband ihn eine starke Sympathie. So entstand der erste Stadtentwicklungsplan für München unter der Federführung von Egon Hartmann. Neben dem vollen beruflichen Engagement für die Stadt München bewältigte er zusätzlich noch seine Doktorarbeit über die städtebauliche Analyse der Stadt Mainz. Die gedruckte Promotions-Arbeit ist bis heute ein Quellwerk für Generationen von Mainzer Architektur-Studenten.</p>
<p>Am Ende seiner dienstlichen Laufbahn in München schmerzte es ihn jedoch sehr, dass seine Planungen für die <strong>Trabantenstadt Perlach</strong> nicht die konkrete Umsetzung erfuhren, die er vorgeschlagen und ausgearbeitet hatte. Umso mehr erfüllte es ihn deshalb, dass er anschließend im Ruhestand, ganz persönliche Herzensprojekte mit voller Hingabe und mit seinem ganzen Ideenreichtum und Können ausführen konnte.</p>
<p>Es war seine <strong>Heimatstadt Reichenberg</strong> im Sudetenland, die er in mehrfacher „hommage“ würdigte. Er gestaltete einen Bronze-Brunnen mit markanten Reliefs zur Reichenberger Stadtgeschichte für die Partnerstadt Augsburg. Er betrieb intensivste Geschichtsforschung und schrieb ein Brunnen-Begleit-Buch zur Stadtgeschichte Reichenbergs; eine erweiterte Fassung folgte. Er malte zahlreiche Bilder von Städten und Landschaften seiner Heimat, und er pflegte die sudetendeutschen Beziehungen in den Heimatkreis-Verbänden auf seine ganz persönliche, völlig unpolitische und unprätentiöse Art.</p>
<p>Der uneingeschränkte künstlerische Beschäftigung mit seiner Heimatstadt und dem Sudetenland konnte er dank seines Raum bietenden Eigenheimes nachgehen, das er in den sechziger Jahren entworfen und erbaut hatte, nachdem die <strong>Familie</strong> mit zwei weiteren Kindern und einem Großelternteil auf sieben Personen angewachsen war. Das Haus war der Ort für die Versammlung der Familie, die Möglichkeit der künstlerischen Gestaltung in mannigfaltiger Art, für die Pflege der heimatlichen Beziehungen, für gesellige Anlässe mit den Freunden und Weggefährten und auch für den Rückzuge in unmittelbarer Nähe des Erholung spendenden Waldes. Hier empfingen und bewirteten die Hartmanns viele Gäste, und der Erbauer und die hingebungsvolle Gastgeberin freuten sich über den Zuspruch der zahlreichen Besucher. Nach und nach verließen Opa Pohl, die Kinder Renate und Michael die elterliche Obhut. Die jüngsten Töchter Vita und Christina blieben, wie es oft bei den Nesthäkchen der Fall ist, weiterhin unter den elterlichen Fittichen geborgen.</p>
<p>In der Freiheit des <strong>Ruhestands</strong> unternahmen unsere Eltern mehrere gemeinsame Reisen in kulturgeschichtlich interessante Lände wie Ägypten, Israel, Türkei, Italien, Griechenland, Lanzarote, Hongkong, und sie berichteten mit Begeisterung von ihren dortigen Erlebnissen. Trotz aller Faszination des Neuen, Unbekannten und kulturgeschichtlich Hochinteressanten gingen ihnen immer ihre Reisen in die alte Heimat, das heutige Tschechien, am meisten zu Herzen, insbesondere ihre Fahrt an den Ort ihrer Trauung: nach Christophsgrund, wo sie die Wiederherstellung ihrer Trauungskirche durch Spenden unterstützt hatten.</p>
<p>Wahrscheinlich wäre es für unsere Eltern das Schönste gewesen, wenn sie von ihren <strong>Kindern</strong> eine ebenbürtige Leidenschaft für das Sudetenland erfahren hätten – was aber nie erfolgen konnte, denn für uns, die Kinder von Egon und Waltraude, ist das Sudetenland die Fremde. Beide Eltern sprachen auch Tschechisch, das sie in ihrer Kindheit und Jugend als erste Fremdsprache erlernt hatten und in der sie sich untereinander verständigten wenn es um Dinge ging, die sie für Kinderohren nicht geeignet hielten.</p>
<p>Unsere Eltern haben 62 gemeinsame Lebensjahre mit allen Höhe und Tiefen, die ein Menschenleben bescheren kann, gemeistert. Beide Eltern haben in ihren gemeinsamen Jahren nie konkret ans Sterben gedacht und viele unserer zukunftsorientierten Fragen unbeantwortet verdrängt. So sind viele Dinge offen geblieben, die nun wir, die vier Kinder, tragen, deuten, lösen und erfüllen sollen. Wir wissen, dass unserem Vater der unwiederbringliche Verlust seiner geliebten, treuen und fürsorgliche Ehefrau und die Jahre als Witwer sehr schwer gefallen sind, da er selbst immer von einem Ableben vor seiner Frau ausging. Wir haben ihn aufgefangen und durch intensive Betreuung vor dem gefürchteten schwarzen Loch bewahrt. Er hat mit voller Energie und unermüdlichem Schaffen an seinem <strong>schriftlichen Lebenswerk, </strong>das in zwei Bänden vorliegt, gearbeitet. Nun verbleibt es als unsere Aufgabe, den dritten Band, den er selbst nicht mehr in druckreifer Version erlebt hat, fertig zu stellen.</p>
<p>Als ich heute bei den Gräbern unserer Familienangehörige auf dem Münchner Waldfriedhof war, hatte ich spontan und instinktiv den Gedanken, dass nun einige Vorfahren, die aus nahe gelegenen Geburtsorten im ehemaligen Sudetenland stammen, auf einem kleinen, überschaubaren Fleckchen Erde versammelt sind und alle ihre letzte kleine Heimat in München besitzen. Dieser Gedanke hat mich sehr bewegt, aber auch zu dem Gefühl geführt, dass es doch etwas sehr Beruhigendes und Tröstliches an sich hat, die Namen der letzten kleinen Familie relativ eng versammelt auf dieser Erde zu wissen.</p>
<p>Das andere, untröstliche Gefühl bleibt: jetzt winkt uns nach einem Besuch bei den Eltern keiner mehr für die Rückfahrt nach. Dieser Schmerz ist neu – und nie zuvor habe ich geahnt, wie sehr das elterliche Nachwinken fehlen könnte.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/blog/egon-hartmann/nachruf_az_egon_hartmann" rel="attachment wp-att-1897"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Nachruf_AZ_Egon_Hartmann.jpg" alt="Nachruf_AZ_Egon_Hartmann" title="Nachruf_AZ_Egon_Hartmann" width="435" height="237" class="alignnone size-full wp-image-1897" /></a></p>
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		<title>Der Geburtstag</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
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		<description><![CDATA[30 Jahre Deutscher Werkbund Rheinland-Pfalz Es geschieht nicht alle Tage, dass eine Hochschule sich in die Namensgebung f&#252;r die neue Stra&#223;e, Zufahrt und den Zugang zum Hochschulgel&#228;nde einmischt und hierf&#252;r eine Pers&#246;nlichkeit mit Vorbildcharakter ausw&#228;hlt,    die Fachhochschule Mainz tat es,    mit Lucy Hillebrand, in Mainz geboren und aufgewachsen, dem Geist und Zielen des deutschen Werkbundes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>30 Jahre Deutscher Werkbund Rheinland-Pfalz</h4>
<p>Es geschieht nicht alle Tage, dass eine Hochschule sich in die Namensgebung für die neue Straße, Zufahrt und den Zugang zum Hochschulgelände einmischt und hierfür eine Persönlichkeit mit Vorbildcharakter auswählt,<br />
   die Fachhochschule Mainz tat es,<br />
   mit Lucy Hillebrand, in Mainz geboren und aufgewachsen,<br />
dem Geist und Zielen des deutschen Werkbundes verbunden.<br />
In den 20iger Jahren wurde sie als jüngstes Mitglied berufen und ausgezeichnet, in einem Jahrzehnt, als Prof. Theodor Heuss – der spätere erste Bundespräsident – langjähriger Geschäftsführer des deutschen Werkbundes war.</p>
<p>Der Werkbund mit seinen Individualisten, Freigeistern und Freidenkern wurde im Dritten Reich verboten, die Wiedergründung vollzog sich schon bald nach dem Krieg, aber in der heutigen föderalistischen Länderstruktur war es nicht einfach, erforderliche Zusammenschlüsse auf Länderebene zu schaffen und wieder zu einer gemeinsamen Sprache zu finden.</p>
<p>In neu gebildeten Ländern – wie in Rheinland-Pfalz – dauerte es Jahre, bis es zu einem Zusammenschluss auf Länderebene kam.</p>
<p>Am 12.12.1979 trafen sich im „Beichtstuhl“ in Mainz eine Gruppe Rheinland-Pfälzer und die Geschäftsführerin des Deutschen Werkbundes Baden-Württemberg und gründeten den <strong>Deutschen Werkbund Rheinland-Pfalz</strong> – 30 Jahre sind seitdem vergangen – mit Auf und Ab.</p>
<p>Im Jahre 1982, wenige Jahre nach diese „Spätgründung“ in Rheinland-Pfalz, wurde der in München gegründete <strong>Deutsche Werkbund e.V.</strong> ehrbare 75 Jahre alt, da fragte sich der Pfälzer Gerd Heene, der an der Universität Kaiserslautern lehrte und der vor wenigen Wochen – am 13.10.2009 – verschied,</p>
<p> „Was schreibt man einem alten Freund zu dessen Geburtstag“ ?</p>
<p>Er nahm seinen Skizzenstift, zeichnete einen Blick über das weite Land und schrieb:</p>
<p> </p>
<p>„LIEBER FREUND,</p>
<p>MEINEN HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 75.,<br />
GLÜCK UND GESUNDHEIT – GUTE VERRICHTUNG AUF’S JAHR 2000.…WAS DANN ?</p>
<p>.…. SOLL ICH DIR – BITTE SCHÖN – DAS KOMPLIMENT MACHEN,<br />
DU SEIST NOCH SO JUNG, WIE IN DEN 60IGER JAHREN ?</p>
<p>.…..ABER – EHRLICH – LÜGEN WIR UNS NICHTS VOR – WIR ALLE, AUCH DU, HABEN UNSERE RUNZELN – HAARAUSFALL .…..</p>
<p>.…..DU BIST NOCH IMMER ELITÄREN SINNES ! .….</p>
<p>.…..ALLE, DIE SICH UM DICH SCHAREN; HATTENS GENAU SO GEMACHT, WIE WENN SIE DICH NICHT GEHABT HÄTTEN —–</p>
<p>.…..MANCHMAL – SCHON OFT –WOLLTE ICH DICH – WUTENTBRANNT – VERLASSEN –</p>
<p>.……IMMER DANN; WENN DU DICH JÄHRLICH VON EINIGEN SCHAUMSCHLÄGERN UND PALAVERERN ( DIE NIE ETWAS GEBAUT, DESIGNT HABEN ) HAST VERTRETEN LASSEN –</p>
<p>.……ODER WENN ICH ’MAL WIEDER DEINE ZEITUNG BEKOMMEN HATTE ( DIE NUR DIE LESEN, DIE ES OHNEHIN SCHON WISSEN – UND DIE SIE NIE BEKOMMEN, DENEN DAS, WAS DRIN STEHT, EINGEBLASEN WERDEN MÜSSTE.</p>
<p>.…..WARUM ICH DANN DOCH GEBLIEBEN BIN ?<br />
FRAG’ ICH MICH MANCHMAL AUCH !</p>
<p>.……DU HAST VIELES, DAS DICH UND UNS ALLE ANGEHT, MIT GROSSER LEIDENSCHAFT VERTRETEN. DEINE RUFE VERHALLTEN IM WALDE – HALBSEIDENES IST GEFRAGT !!</p>
<p>.……MANCHES, WAS DU TATST, WAR AM DER REALIÄT VORBEI GETAN.</p>
<p>.……VIELES WAR RICHTIG GEDACHT UND GETAN – ABER DIE ZEIT LIEF ANDERS – LEIDER</p>
<p>.……NACHHER IST LEICHT URTEILEN</p>
<p>.……ABER ES GILT HEUTE MEHR DENN JE, DIE „HEHREN“ ZIELE ZU VBERTRETEN – WENN SIE RICHTIG SIND –<br />
GEGEN DIE MILLIONEN VON ERDKRUSTENVERSCHMUTZERN</p>
<p>.…..ABER WIR SIND DAZU: GROSSES ZU VERÄNDERN – ZU WENIGE</p>
<p>.…..TUN WIR ES DENNOCH !</p>
<p>.…..VIELLEICHT BIN ICH DESHALB IMMER NOCH GEBLIEBEN, WEIL ICH MEINE UND WEISS, DASS MAN IN DER GRUPPE MEHR VERMAG</p>
<p>.…..ZWEIFEL – SCHON WIEDER !!! MANCHMAL NÄMLICH NICHT !</p>
<p>.…..WAS WIRST DU ALSO IN DEN KOMMENDEN JAHREN TUN ?</p>
<p>.……GEHST DU UNTER DIE FACE-LIFTER ODER DIE POSTMODERNEN ?</p>
<p>.……ODER SOLLTEST DU NICHT RUHE, EINFACHHEIT, BESCHEIDENHEIT VERBREITEN .….</p>
<p>.….…ICH WEISS .….. DEINE FINANZIELLE SITUATION IST NICHT DIE BESTE !</p>
<p>.……ABER ES GIBT KAPITALIEN, DIE SIND NICHT IN PENUNZEN ZU ZÄHLEN</p>
<p>.……DU SOLLTEST KLARE ZIELE VERTRETEN. DIE MENSCHHEIT DES 20 JAHRHUNDERTS IST NICHT MEHR „ALTERNATIV“ ZU ERHALTEN</p>
<p>.……UND AUCH DEN TECHNIKFETISCHISTEN MUSS MAN ES SAGEN</p>
<p>.……ICH  WEISS, DU BIST IN ZWIESPÄLTIGER VERFASSUNG – ABER DU HAST VIEL GRIPS IN DEINEM HIRN UND HAST TALENTE – DARAUF KOMMT ES AN !</p>
<p>.……MORGEN .….</p>
<p>.……DU HAST KEINE NEUE IRRITATIONEN NÖTIG. GRADE IN UNSERER GEGEND SOLLTEN ES DEINE FREUNDE UND DU ERKANNT HABEN, AUF WELCHEM REICHEN UND TRÄCHTIGEM BODEN SIE NOCH IMMER STEHEN.</p>
<p>Dein Gerd Heene. “</p>
<p></p>
<p>Und er fügte das sein persönliches Bekenntnis an:</p>
<p> „BAUEN ? WAS SOLL ICH DIR SAGEN, WAS UND WIE ICH’S TUE ? <strong>WERKBUNDGERECHT ?</strong></p>
<p>ICH BAUE NUR FÜR MENSCHEN – HALTE WAS VOM MASSSTAB –<br />
FINDE DIESEN ÜBERALL IN UNSEREM NOCH IMMER HERRLICHEN EUROPA ! (MUSS NICHT NACH HAITI.)<br />
BAUE MIT BEGEISTERUNNG – NOCH IMMER – TROTZ DER PARAGRAFEN<br />
UND ALL’ DEM, WAS DEM PLANER HEUT’ SO WIDERFÄHRT.</p>
<p>PLANEN IST : IDEE <strong>UND </strong>PSYCHOLOGIE !<br />
ICH MEINE NOCH IMMER, KONSTRUKTION SEI UNVERZICHTBARES GESTALTUNGSELEMENT IN DER ARCHITEKTUR – UND AUCH FUNKTION.</p>
<p>DAS KÜNSTLERISCHE ?<br />
DUMME FRAGE – SELTEN HAT ES DIESE WELT MEHR BENÖTIGT ALS HEUTE !</p>
<p>WAS ICH AM LIEBSTEN TUE ?</p>
<p>( Handskizze: Hoher Berg mit weitem Blick über Land: <em>hier sitzen, sinnieren, dösen…)</em></p>
<p>.…UND SELBSTVERSTÄNDLICH AN DER UNIVERSITÄT MIT DER JUGEND ARBEITEN, DEN ARCHITEKTEN UND STADTPLANERN VON MORGEN – SIE WERDEN’S NICHT LEICHT HABEN: MAN KANN SIE AUF DIESE ZUKUNFT NICHT MIT FORMALISMEN UND HOHLEN VERSPRECHUNGEN VORBEREITEN, SONDERN NUR MIT EHRLICHKLEIT, EINFACHHEIT, BESCHEIDENHEIT “</p>
<p> <br />
<strong>Aus diesem Werkholz war eine Generation vor ihm auch die Mainzerin Lucy Hillebrand geschnitzt.<br />
Wenn heute – im Jahre 2009 – eine Hochschule, eine Hochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung, diese Persönlichkeit mit der Namensgebung für die Erschließungsstraße ehrt und diese Ehrung durch das Anbringen eines Namensschildes vollzogen wird, so ist dies ein Bekenntnis zu ihrer werkbundgeprägten Haltung, ihrem freien Geist und ihrem vorausschauenden Richtungsweg.</strong></p>
<p>Diese Ehrung ist aber auch ein besonderes Geschenk zum 30igten Geburtstag für den Deutschen Werkbund Rheinland-Pfalz, ein Geschenk und zugleich Ansporn für den Werkbund, mit dieser Haltung und Geist zukunftsgerichtet für die nächsten 30 Jahre anzutreten und der Jugend, den Studenten und nächsten Generation Richtungshilfen zu geben.</p>
<p>In diesem Sinne und mit dieser Zielgebung wünsche ich im Namen des Deutschen Werkbundes der Fachhochschule Mainz und den verschiedenen Fachrichtungen rege Diskussionen über Ziele und Wege unter– und miteinander, Wachheit und kritische Auseinandersetzungen mit den gesellschaftlichen Entwicklungen und jugendfrische Kraft und Mut  für ein Einmischen in die Zukunftsdiskussionen und Planungen der Stadt, der Region und des Landes – über Grenzen – im doppelten Sinne des Wortes – hinweg.</p>
<p>Dem Präsidenten, den Professoren und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich, dass sie Lucy Hillebrand, Mainzerin und Architektin der Moderne, als stetes Vorbild gewählt haben und ehren.</p>
<p>Hellmut Kanis</p>
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		<title>Gartenz&#228;une am Wege</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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		<description><![CDATA[V i s i o n . P l a n u n g . R e a l i t &#228; t Wenn Hochschulen, Institutionen, Anstalten und andere Einrichtungen, Firmen und Pers&#246;nlichkeiten mit Erfolgen und Leistungen den Namen der Stadt in die Medienwelt hinaustragen, so dienen sie dem Ansehen und dem guten Ruf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>V i s i o n . P l a n u n g . R e a l i t ä t</h4>
<p>Wenn Hochschulen, Institutionen, Anstalten und andere Einrichtungen, Firmen und Persönlichkeiten mit Erfolgen und Leistungen den Namen der Stadt in die Medienwelt hinaustragen, so dienen sie dem Ansehen und dem guten Ruf der Stadt.</p>
<p>Wenn ein Fußballverein den Aufstieg in die 1. Bundesliga schafft und sich dort einsatzfreudig behauptet und erwähnenswerte Spielerfolge einfährt, dann stellt dies eine besondere Werbung für eine Stadt dar, — insbesondere dann, wenn eine große und disziplinierte Fangemeinde   verläßlich das Spielgeschehen begleitet, auch andere Vereine die sportlich faire Atmosphäre anerkennen und loben und sich die Mannschaft mit ihrem Trainer als echte Sportgemeinschaft vorstellt und zeigt. So der Fußballverein Mainz 05.</p>
<p>Wenn diesem Verein die liebgewordene und gewohnte Sportstätte für den Andrang der Zuschauer und den damit verbundenen Einnahmen zu klein geworden ist und dieser an einem geeigneten, sich städtebaulich verbessernden und gut erreichbaren Ort eine größere Arena – neu und modern gestaltet –mit eigenen Mitteln errichten will und muß, so findet dieses Ansinnen bei den Bürgern der Stadt Zustimmung und Unterstützung.</p>
<p>Allerdings ist die Aufgabe einer bewährten und beliebten Sportstätte nicht schmerzfrei und die Suche nach einem optimalen Standort nicht einfach und leicht.</p>
<p>Die Verlagerung und Neuansiedlung eines markanten Bauwerkes ist städtebaulich zudem von großer allgemeiner Bedeutung und verlangt sorgfältige Einordnungs-Überlegungen und –abwägungen, — bei Bauwerken mit Massenbesuchs-Veranstaltungen vor allem und nicht zuletzt in verkehrstechnischer Hinsicht.</p>
<p>Wenn man ganz allgemein und auch hierfür rechtzeitig vorausdenkt, die städtebaulichen Zusammenhänge gewichtet und bündelt und die verkehrstechnischen Probleme, Belastungen und Veränderungen überprüft und einbezieht, stellen sich Planungen und Stadtentwicklungen meist logisch, klar und einfach dar.</p>
<p>Die  Realitäten sehen aber oftmals – und so auch hier – ganz anders aus, — Grundbesitz, Einzelinteressen und zeitbedingte politische Kräfteverhältnisse führen nicht selten zu sich abgrenzenden „Briefmarkenlösungen“ und dadurch auch zu heiß umstrittenen und verteuernden Einzelprojekten, — womöglich auf einem abseitigen Zufallsgrundstück — mit Schutzzäunen für Felder und Wiesen an den Zugangs– und Zufahrtswegen., — mit „Gartenzäunen am Wege“.</p>
<p>Dieser Massenbesuchs Weg ist, als breite, in die Kulturlandschaft eingezwungene Erschließungstraße, vom Europakreisel bis weit in die Tiefe des bisher für einen Friedhof vorgesehenen Grüngeländes ausgelegt und auch schon asphaltiert, — die Fundierungspfeiler sind eingerammt.</p>
<p>Aber auch zu diesem Zeitpunkt und bautechnischem Stand kann noch gefragt werden, ob nicht der Hochschulerweiterungs-Bebauungsplanteil vor der Fachhochschule direkt an der Saarstraße, den der seinerzeitige Wissenschaftsminister für ein forschungsnahes Gewerbe vorgesehen hatte und der offensichtlich nicht angenommen wird und nicht belegt ist, für einen hauptstrassen– und  verkehrsnahen Stadionneubau genutzt werden sollte.</p>
<p>Wenn aber schon vertraglich und bautechnisch „unumkehrbare“ Tatsachen geschaffen sein sollten, so sollte nicht versucht werden, ein „Rotes Stadion“ schreierisch doch noch irgendwie als „Signal“ herauszustellen und so „von da hinten“ optisch herauszuholen, sondern alles getan werden, um das – erfreulicherweise etwas in das Gelände eingesenkte – Stadiongebäude zurückhaltend und bescheiden in das umgebende Grüngelände einbinden zu können. Ein paar schräg vorgestellte „Bohnenstangen“- Rohre oder Seile — könnten dazu dienen, daß ein Weinpflanzenbewuchs kurzfristig hochwächst und ein mit Stolz und Selbstbewußtsein getragener <strong>„Grüner Hügel Mainz 05“ </strong>entsteht und bald die Beliebtheit wie der Bruchweg erlangt, — daß eine landschaftseingebundene Besonderheit entsteht – mainzgemäß.</p>
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		<title>Innenstadt . Einkaufsstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Erschlie&#223;ung      .     Fu&#223;g&#228;nger     .     Transport Aus innerst&#228;dtischen Einkaufsstrassen wurden Einkaufszonen, die zu ganzen, stadtteilumfassende Einkaufs– und Erlebnisbereiche zusammenwuchsen und folgerichtig als Fu&#223;g&#228;ngerbereiche ausgewiesen werden, — werden mu&#223;ten. Diese innerst&#228;dtischen Belebungsbereiche haben zumeist eine Gr&#246;&#223;e und Ausdehnung erreicht, die der „normale Fu&#223;g&#228;nger“ nicht mehr in G&#228;nze durchschreiten kann oder will. Durch die Herausnahme des allt&#228;glichen Fahrverkehrs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Erschließung      .     Fußgänger     .     Transport</h4>
<p>Aus innerstädtischen Einkaufsstrassen wurden Einkaufszonen, die zu ganzen, stadtteilumfassende Einkaufs– und Erlebnisbereiche zusammenwuchsen und folgerichtig als Fußgängerbereiche ausgewiesen werden, — werden mußten.</p>
<p>Diese innerstädtischen Belebungsbereiche haben zumeist eine Größe und Ausdehnung erreicht, die der „normale Fußgänger“ nicht mehr in Gänze durchschreiten kann oder will.</p>
<p>Durch die Herausnahme des alltäglichen Fahrverkehrs ist zwar Ruhe eingetreten, aber auch die Gefahr der Verödung von Straßen und ganzen Straßenzügen entstanden.</p>
<p>Dem muß einerseits gestalterisch entgegengewirkt und andererseits den Geschäften durch wohl überlegte Erschließungsmaßnahmen geholfen werden.</p>
<p>Straßenbahn und Busse, die an den Rand heran oder durch diese Zonen fahren  sind traditionell wichtige Erschließungsträger, können aber mit ihren Großraumwaggons nicht alle individuellen Bedürfnisse und Transportwünsche abdecken. Es sollte und muß in Ergänzung individuelle Beweglichkeit ermöglicht und geschaffen werden. So sollen in einer bundesweiten Aktion über 2000 Fahrradverleihstation, allein in Mainz für 960 Räder, eingerichtet werden, — aber dieses begrüßenswerte Angebot richtet sich nur an die, die Fahrradfahren gewohnt und handhabungssicher sind, — also vornehmlich an Jüngere. Doch für die Einkaufabereiche könnte bei dieser Verleihaktion zusätzlich einige Dreirad-Räder beigegeben werden, aber auch die sind zu „treten“ und selbst zu steuern. Als Einzeldienst könnte ein ausreichender Rikscha-Einsatz für die, die nicht treten wollen oder können, weiterhelfen. Es könnten aber auch zur freien Zielvorgabe vier und sechssitzige, zumeist von Studenten gesteuerte, „Kleintransporter“, wie z.B. mit großem Erfolg in Krakau, zum Einsatz kommen. Für bestimmte und festgelegte Routen könnten Einkaufs-„Bähnchen“, die auch die Parkhäuser ansteuern und durchfahren, von Firmen und Läden kostenlos zur Verfügung gestellt werden und Kauflustige verstärkt heranziehen.</p>
<p>In diesen Tagen wurden zudem in Mainz unter der Überschrift und Aufruf „Zukunft tanken“ die ersten Stromtankstellen, die zumindest in der Innenstadt bald fest installiert werden könnten, vorgestellt. Hiermit könnten die schon auf dem Mark befindlichen Einsitzer-Elektromobile, aber  auch zweisitzige Kleinwagen aufladen und Strom beziehen. Dazu läuft seit diesem Jahr in Ulm ein von Mercedes durchgeführter Großversuch: „Man steigt aus  der Bahn .… und entdeckt weiße Smart mit blauen Zierstreifen und dem Aufdruck“car2go“. Braucht man ein ( Elektro ) Auto, nimmt man sich eins. Nutzt es. Läßt es dort stehen, wo man es ( z.B. vor der eigenen Haustür ) nicht mehr braucht, für den Nächsten. Die Teilnahme ist unbürokratisch. Hinter der Windschutzscheibe ist ein  berührungsloser Kartenleser installiert. Mittels eines Chips im Führerschein öffnet man das Fahrzeug, bezahlt wird auf Abbuchung, die Standorte freier Autos verrät das Handy. Die Fahrminute kostet 19 Cent…“</p>
<p>In diesem Artikel  von Burkhard Straßmann „Auto geht auch anders“ vom 27.08.2009 ( DIE ZEIT ) wird auch noch ganz anders vorausgedacht:  es wird geschildert, wie befreiend es ein kann, kein eigenes Auto, das meistens und die längste Zeit ungenutzt herumsteht, mehr kaufen zu müssen, wenn man mobil sein will und statt dessen „Abrufautos“ nutzt. Vor allem für die Städte und deren Innenstadt gibt es viele – auch noch unbekannte – Möglichkeiten für Beweglichkeit.</p>
<p>Mainz braucht sich mit seiner ausgedehnten vielseitigen Einkaufs– und Erlebnis-Innenstadt am Rhein – bei Herausnahme des Fremd– und Durchfahrverkehrs in der Rheinstraße – keine Sorgen um Besucher und Kauflustig aus Nah und Fern zu machen, — man muß nur einen konsequenten Ausbau und eine kundenfreundliche Erschließung wollen, konsequent durchsetzen und mit „Mainz lebt auf den Plätzen“ anreichern und „garnieren“. Verwunderlich ist es in einer Medien– und Musikschulen-Stadt, daß  keine „geprüften“ Straßenmusiker zu finden und zu hören sind. ( „Das gehört zum guten Ton“ . DIE ZEIT . 17.Sept.2009 )</p>
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		<title>Einkaufszonen . Einkaufsbereiche</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahverkehr     .     Fu&#223;g&#228;nger     .     Individualverkehr Wenn heute junge Menschen kaufen und einkaufen wollen, dann denken sie an das Internet, wom&#246;glich auch noch an die Prospekte der Versandh&#228;user. Wenn sie f&#252;r den Alltag einkaufen wollen, den gehen sie in naheliegende Superm&#228;rkte und in die Einkaufstrassen der Vororte oder fahren zu den gro&#223;en Einkaufszentren „auf der gr&#252;nen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Nahverkehr     .     Fußgänger     .     Individualverkehr</h4>
<p>Wenn heute junge Menschen kaufen und einkaufen wollen, dann denken sie an das Internet, womöglich auch noch an die Prospekte der Versandhäuser. Wenn sie für den Alltag einkaufen wollen, den gehen sie in naheliegende Supermärkte und in die Einkaufstrassen der Vororte oder fahren zu den großen Einkaufszentren „auf der grünen Wiese“, die Frage stellt sich, gehen sie noch und wenn, dann wann und warum „in die Stadt“ Die Innenstadt als pulsierendes vielseitiges Einkaufs, — Kino, — Museen, — Gaststättenzentrum, das für alle Generationen einen gern besuchten Erlebnisraum darstellt, ist keine Selbstverständlichkeit und Anziehungspunkt mehr. In vielen Städten sind diese Zonen mit Leerständen durchsetzt und zahlreiche  Innenstädte leiden unter den Verlust von privaten und persönlich geführten Spezialgeschäften.</p>
<p>Um einer wachsenden Verödung und einem Erlebnisschwund vorzubeugen und Einhalt zu gebieten und entgegenzuwirken, setzen manche Städte „City-Manager“ ein, — so auch in Mainz. Ein meßbarer Erfolg solcher Einsätze hängt aber wesentlich von den städtebaulichen und erschließungstechnischen  Gegebenheiten und dem gemeinsamen  Gestaltungswillen aller Beteiligten, insbesondere der Planer und Architekten ab.</p>
<p>In Mainz gibt es an zwei Tagen in der Woche im Zentrum am Dom einen von Beliebtheit und buntfroher Atmosphäre getragener menschenverbindenden Wochenmarkt, — die Frage ist aber auch in Mainz, wie und wodurch kann dieses heitere Begegnungserleben und eine Art „Flanieren“ auch auf die Straßen und anderen Teilen der Innenstadt übertragen oder noch geschaffen werden.</p>
<p>So ein innerstädtischer Erlebnis-Großbereich –  in Mainz  vom römischen Bahnhof bis zur Kaiserstrasse – sollte von „Verkehrsstraßen“ befreit sein und nicht, wie in Mainz durch die Grosse Bleiche, durchschnitten werden. Weder hohe Bordsteine, noch beidseitige Baumreihen am Straßenrand  sollten eine „offene Durchgrünung“ stören, Plätze und Ruhebereiche mit schattenspendenden Bäumen sollten einander folgen und aufeinander abgestimmt , historische und andere markanten Bauwerke sollten liebevoll einbezogen –und  ausreichend Toiletten vorgesehen werden .Mit wiederkehrenden Gestaltungsdetails und Motiven sollte –  bei aller Verschiedenheit und Eigendarstellung der einzelnen Straßen und Gassen –der gesamte Innenstadtbereich sich dem Charakter einer Kur– und Kongreßstadt annähern.</p>
<p>Neben diesen allgemeinen Gestaltungsnotwendigkeiten  bleibt dabei die wichtige Frage, wie und wodurch kann so ein großer Fußgängerbereich nahverkehrsmäßig erschlossen und einladend individuell zugänglich, wie kann er für Alt und Jung „begehbar“ gemacht werden.</p>
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		<title>Verkehr  und  Stra&#223;e</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[rheinallee]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>

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		<description><![CDATA[Analysieren . Gestalten . Ver&#228;ndern   Wenn selbst der amtierende Baudezernent &#246;ffentlich feststellt und klagt, dass sich in Mainz die Rheinallee „zu einer brutalen Verkehrsstra&#223;e“ entwickelt hat, dann wird es – zumal dies auch in vollem Umfang f&#252;r die Adenauer Allee, die Rheinstra&#223;e, die Weisenauer– und Wormser Stra&#223;e – gilt — h&#246;chste Zeit, diesen Zustand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Analysieren . Gestalten . Verändern</h2>
<p> </p>
<p>Wenn selbst der amtierende Baudezernent öffentlich feststellt und klagt, dass sich in Mainz die Rheinallee „zu einer brutalen Verkehrsstraße“ entwickelt hat, dann wird es – zumal dies auch in vollem Umfang für die Adenauer Allee, die Rheinstraße, die Weisenauer– und Wormser Straße – gilt — höchste Zeit, diesen Zustand zu ändern, dieser Krankheit zu Leibe zu rücken und eine Gesundung dieser Stadtwunde anzustreben.</p>
<p>Schon eine erste Analyse zeigt, dass das starke Verkehrsaufkommen und der Lastverkehr durch eine nicht rechtzeitig vorgenommene , die Uferzone der Stadt schonende und auf die Bewohner Rücksicht nehmende  Verkehrslenkung  dazu führte, dass sich auf dieser ufernahen Straßensehne ein ungezügeltes Verkehrsaufkommen und – vor allem in der Nacht – wilde Auto– und Motorrad-Rennen  entwickeln konnten und ausweiten.</p>
<p>Es zeigt sich, dass der vor Jahren vorausschauend angelegte „Mainzer Ring“ nicht oder nicht ausreichend der damals zugewiesenen Aufgabe, den Verkehr aus der Stadt herauszuhalten, gerecht wird.</p>
<p>Nach dem dieser innerstädtische Schnellstraßenring der Autobahnverwaltung zugeführt und übergeben worden ist und insbesondere nachdem der rasch wachsende Verkehr der neuen Autobahnstrecke von  Kaiserslautern nach Frankfurt eingeleitet und über diese inzwischen dreispurig angelegten  Ringstrasse geführt wird, wird der von Fremdverkehr belastete  Mainzer Ring  zunehmend von stadtnahen und innerstädtischen Verkehrsteilnehmern gemieden und die ufernahe und die Stadt vom Ufer trennende  Strasse von Weisenau bis zur  Schiersteiner Brücke und Budenheim  als Innenstadterschließungs– und als Durchfahrtsstraße genutzt und auch mit Lastwagenverkehr industriemäßig belastet.</p>
<p>Zudem wird deutlich, dass eine einzige innerstädtische Brücke für das Verkehrsaufkommen mit den Mainzer Vororten Kastel, Kostheim und mit der rechtsrheinischen Autobahn und Wiesbaden nicht ausreichend sein kann und den Verkehr zu sehr auf die Mitte konzentriert und die Zubringerstraßen auf beiden Seiten unnötig verkehrsbelastet.</p>
<p>Es ist höchste Zeit und dringend, neue und zukünftige Verkehrslösungen, die im zentralen Uferbereich weitere rheinüberquerende Verbindungen und einen Stop des Durchfahrtsverkehrs vorsehen, zu erarbeiten, zur Diskussion zu stellen und dann auch auszuführen, sodass das stolze Wort „Mainz am Rhein“ für alle Bereiche – Altstadt mit Winterhafen, Innenstadt mit Rathaus, Regierungsviertel mit Schloss und Neustadt mit Zollhafen – auch Wirklichkeit wird.</p>
<p>Eine vorausschauende und zukunftsgerichtete Stadtentwicklungsarbeit ist deshalb und gerade jetzt zu diesem Zeitpunkt so wichtig, weil das Zollhafengebiet bisher nur im jetzigen Zustand oberflächlich bebaut und überbaut werden soll und die Fragen nach Tieferlegung der Rheinallee, der Zufahrten für Tiefgaragen und das Errichten einer schon seit Jahrzehnten diskutierten und als dringend erforderlich betrachteten Rheinbrücke oder eines Tunnels im Zollhafenbereich ausgeklammert und umgangen werden.</p>
</p>
<p>Die Beseitigung der Verkehrsbarriere und das Heranführen „der Stadt“ an den Rhein ist nicht nur für die Neustadt und die Innenstadt wichtig und im wahrsten Sinne des Wortes lebensnotwendig, sondern auch für die Gestaltung und städtebauliche Klärung des Regierungsviertels – wofür ein städtebaulicher Wettbewerb vorbereitet wurde und durchgeführt werden soll – erforderlich und von grundlegender Bedeutung.</p>
</p>
<p>Schon jetzt könnte die Weisenauer Brückenabfahrt des Mainzer Ringes für die Zufahrt zur Innenstadt und Durchfahrt nach Mombach gesperrt und nur für eine Abfahrt nach Laubenheim und Nackenheim usw. freigegeben und genutzt werden.</p>
<p> </p>
<p>Heute und jetzt müssen die Weichen für  die Entwicklung der Stadt Mainz gestellt werden –für eine großzügige, menschenachtende, lebensvolle und heitere <strong>Stadt am Rhein</strong>, weitsichtig und mit Phantasie.</p>
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		<title>3. Dezember: Einweihung Lucy-Hillebrand-Stra&#223;e</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 21:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lucy_hillebrand-83x83.jpg" alt="Foto: FH Mainz" /><br  />

<em>Ehrung Lucy Hillebrands</em><br  />
Festkolloquium f&#252;r die Mainzer Architektin: Festvortrag jetzt online ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lucy_hillebrand69.jpg" rel="shadowbox[sbpost-208];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lucy_hillebrand69-83x83.jpg" alt="Lucy-Hillebrand-Stra&#223;e" title="Lucy-Hillebrand-Stra&#223;e" width="83" height="83" class="floating" /></a></p>
<p>Am <strong>Donnerstag, 3. Dezember 2009, 11 Uhr, </strong> wird die Lucy-Hillebrand-Straße in Mainz in einem Festakt in der Aula auf dem neuen Campus der Fachhochschule Mainz eingeweiht. Das Grußwort kommt von unserem Ehrenmitglied Prof. Hellmut Kanis, die Laudatio hält der erste Vorsitzende des Werkbunds Rheinland-Pfalz, Prof. Emil Hädler: Lucy Hillebrand (1906–1997) war Mainzerin und in den 1920er Jahren jüngstes Mitglied des dwb.</p>
<p>&lt;/ br&gt;<br />
<a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lucy_hillebrand.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lucy_hillebrand.jpg" alt="Foto: FH Mainz" title="Lucy Hillebrand, 1906-1997" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a><br />
&lt;/ br&gt;</p>
<p>Eine kurze Würdigung der 1997 gestorbenen Architektin findet sich in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Hillebrand">Wikipedia.</a> Die <a href="http://www.fh-mainz.de/fileadmin/content/fh/Bilder/Presse/FHMainzKarte_Lucy-Hillebrand.pdf">Anfahrtbeschreibung zum Campus</a> in der Lucy-Hillebrand-Straße 2 (pdf, 436 kB).</p>
<h2>Festvortrag von Prof. Emil Hädler zu Ehren von Lucy Hillebrand</h2>
<iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/2661641" width="470" height="390" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br/><br/>
]]></content:encoded>
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		<title>19. November: Drais – vom Bergdorf zum Stadtteil von Mainz</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 19:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baugeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drais]]></category>
		<category><![CDATA[Eingemeindung]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Metzendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bauliche Entwicklung von Drais ab 1945 beleuchtet Werkbund-Mitglied Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt und Stadtplaner dwb, in seinem Vortrag am Donnerstag, 19. November 2009, ab 19 Uhr im Kardinal-Volk-Haus, Daniel-Brendel-Stra&#223;e 1–3, 55127 Mainz-Drais. Zum 40. Jahrestag der Eingemeindung hat der Draiser Ortsbeirats eine Vortragsreihe initiiert. Der Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf ruft einige interessante Details [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>bauliche Entwicklung von Drais ab 1945</strong> beleuchtet Werkbund-Mitglied Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt und Stadtplaner dwb, in seinem Vortrag am <strong>Donnerstag, 19. November 2009,</strong> ab 19 Uhr im Kardinal-Volk-Haus, Daniel-Brendel-Straße 1–3, 55127 Mainz-Drais.</p>
<p><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Drais-Ortsschild.JPG" alt="Foto: Ortsvorsteher Mainz-Drais" title="Foto: Ortsvorsteher Mainz-Drais" class="alignleft size-medium wp-image-1361" /></p>
<p>Zum 40. Jahrestag der Eingemeindung hat der Draiser Ortsbeirats eine Vortragsreihe initiiert. Der Vortrag von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf ruft einige interessante Details zur Baugeschichte des kleinsten Mainzer Stadtteils in Erinnerung:</p>
<ul>
<li><strong>1940er Jahre: </strong>Die gestenreiche Planung des Berliner Reichsbauministeriums </li>
<li><strong>1950er Jahre: </strong>Das Mainz 05er Stadion am Draisberg</li>
<li><strong>1960er Jahre: </strong>Die Verlegung der Siedlung Lerchenberg von Drais/Nord nach Drais/Süd</li>
<li><strong>1970er Jahre: </strong>Die Vorstellungen, Drais zur Satellitenstadt für achttausend Einwohner auszubauen</li>
<li><strong>1980er Jahre: </strong>Die etwas ungewöhnliche Planungsgeschichte des Draiser Dorfplatzes</li>
<li><strong>1990er Jahre: </strong>Die Sportplatzbebauung — ein Modell für Mainz</li>
<li><strong>2000er Jahre: </strong>Das evangelische Gemeindezentrum — Planung im Wandel der Zeit</li>
<li><strong>2010er Jahre: </strong>???</li>
</ul>
<p>&lt;/ br&gt;</p>
<p>Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.</p>
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		<title>Die Stadt und ihre Stra&#223;en</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenschilder]]></category>

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		<description><![CDATA[ Geschichte   .   Erinnerung     .   Bekenntnis   Wenn eine Stadt sich zu ihrer Geschichte bekennt und Erinnerungen pflegt, dann wird dies auch durch die Auswahl der Stra&#223;enbennungen und der Hinweisschilder sichtbar und deutlich. Es ist deshalb h&#246;chst beachtenswert, wenn eine Hochschule sich bei der Beschilderung einer neuen und angrenzenden Stra&#223;e bei der  Namensgebung erfolgreich f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2> Geschichte   .   Erinnerung     .   Bekenntnis</h2>
<p> </p>
<p>Wenn eine Stadt sich zu ihrer Geschichte bekennt und Erinnerungen pflegt, dann wird dies auch durch die Auswahl der Straßenbennungen und der Hinweisschilder sichtbar und deutlich.</p>
<p>Es ist deshalb höchst beachtenswert, wenn eine Hochschule sich bei der Beschilderung einer neuen und angrenzenden Straße bei der  Namensgebung erfolgreich für eine Persönlichkeit einsetzt und diese auswählt, die Bezug zur Haltung, Geist und Richtung dieser Bildungsstätte verkörpert und ihr als Vorbild dient.</p>
<p>Besondere Anerkennung verdient auch das Stadtarchiv, dessen Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter in einer umfangreichen Fleißarbeit alle Straßennamen mit Namensgebungs-Hinweisen und Begründungen in einer Datenbank zusammengetragen und  ins Internet – unter<br />
„„<a href="http://www.mainz.de/Kultur/Geschichte/Stra&#223;ennamen">www.mainz.de/Kultur/Geschichte/Straßennamen</a>“<br />
gesetzt und dadurch abrufbar gemacht haben.<br />
Damit ist ein geschichtlicher Grundstock gelegt worden, der jederzeit ergänzt und erweitert werden kann, wobei  z.B. dann auch geklärt und deutlich gemacht  werden kann, dass es sich trotz der  Geburtsortangabe „Warschau“ des bahnbrechenden  Flugzeugkonstukteurs Jacob Goedecker um einen echten „Mainzer Bub“ handelt.</p>
<p> Und Mainz hat sich zudem eine Besonderheit bewahrt und — als eine deutsche Farb-Vereinheitlichung begann — durch einen Bürgerprotest zurückerobert und gesichert:  die blauen Schilder parallel und die roten Schilder senkrecht zum Rhein.</p>
<p> Nicht jedem fällt dies auf, andere wissen nicht den Grund und fragen auch nicht danach und  für manche wäre es ein  Greuel, wenn man bunte Straßenbeschilderungen  beliebig einführen und das Monopol „Das deutsche Straßenschild hat schwarze Schrift auf weißen Grund“ durchbrechen könnte. Aber Mainz hat alte Rechte und einen geschichtsträchtigen lebenserhaltenen Grund:  es war eine mit engen Gassen durchzogene Festungsstadt, die durch Beschuss und Feuersbrünste stark gefährdet und in der die Orientierung bei Rauch und Nebel besonders schwer war. Ein kurzer und direkter Weg zum Löschwasser, d.h. zum Rhein war überlebenswichtig, also markierte man die Senkrechtzumrhein-Gassen im deutlichen Gegensatz zu den blauen Parallelstraßen rot — als  wichtige „Feuerwehrstraßen“, die von Gerümpel und sonstigen Hindernissen freigehalten werden mußten.</p>
<p> Mainz hat so seine Eigenheiten – und sollte sie behalten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>H a l t u n g  .  G e i s t  .  R i c h t u n g</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hillebrand]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Mainzer]]></category>
		<category><![CDATA[Schilder]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenschilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine Bildungsst&#228;tte, eine Hochschule, einen Neubau, den ersten Bauabschnitt eines ganzen Areals, bezieht und zusammen mit einer gro&#223;en Aula und einem „Innenhof der Diskussionen“ ein neues, &#246;ffentlichkeitsoffenes Denkzentrum schafft, stellt sich die Frage nach Haltung, Geist und Richtung, — nach Ausrichtung und Zukunftsplanung.   Als in Mainz Ende des 20. Jahrhunderts auf den D&#228;chern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Bildungsstätte, eine Hochschule, einen Neubau, den ersten Bauabschnitt eines ganzen Areals, bezieht und zusammen mit einer großen Aula und einem „Innenhof der Diskussionen“ ein neues, öffentlichkeitsoffenes Denkzentrum schafft, stellt sich die Frage nach Haltung, Geist und Richtung, — nach Ausrichtung und Zukunftsplanung.</p>
<p> </p>
<p>Als in Mainz Ende des 20. Jahrhunderts auf den Dächern des im Rohbau stehenden zeitlos modernen Gebäudes des katholischen Bildungszentrums  „Erbacher Hof“ in der Altstadt die ersten Bleiblechscharen aufgebracht wurden, sagte seinerzeit Kardinal Volk in seiner drastischen Sprachweise: „..das sieht ja aus, wie ein Haus mit Stahlhelm…“ und beschwor:</p>
<p>„…hoffentlich wird der Geist im Haus nicht mal so…“</p>
<p> </p>
<p>Die Frage nach dem Geist, der einem Gebäude innewohnt und der die Lehrenden und die Studenten beseelt und anspornt, stellt sich auch für eine auf traditionsfesten Fundamenten aufbauende Bildungsstätte im Bereich Wirtschaft, Bauen und Gestaltung.</p>
<p>Für eine Bildungsstätte, die mit einem modernen Neubau Zeichen setzt und beginnt,</p>
<p>die bisher an verstreut liegenden Standorten angesiedelten Studienrichtungen – die Lehrenden und Studenten — zusammenzuführen, stellt sich heute erneut die Frage nach Richtung und Zukunft.</p>
<p> </p>
<p>Und dies zu einem Zeitpunkt einer weltweiten Bank– und Wirtschaftskrise, die aufgrund einer ungezügelten Ausuferung und hemmungslosen Ausschöpfung eines „freien“ Marktsystems  entstanden ist, — zum Zeitpunkt der Besinnung und Suche  nach einer neuen globalen, menschlich-sozialen Wirtschaftsstruktur und verbindenden Regeln des Zusammenlebens.</p>
<p> </p>
<p>So eine Besinnung auf Haltung und Werte fand schon einmal in einer ähnlichen Zeit der „freien Marktentwicklung“ und  Ellbogenmentalität statt:</p>
<p>zu Beginn des vorigen Jahrhunderts — 1905 – fanden sich in dem damals so fernen Amerika vier in der ethischen Grundhaltung gleichgesinnte Männer verschiedener Berufe mit dem Ziel, die öffentlichen und geschäftlichen Sitten ihrer Zeit auf eine gesunde Basis zu stellen, zusammen. Da sie sich wöchentlich reihum trafen, nannten und nennen sie sich „Rotarier“.</p>
<p>Ihr Tun und Handeln stellen sie unter die Vierfragenprobe:</p>
<p>Ist es wahr ? Ist es fair für alle Beteiligten ? Wird es Freundschaft und Guten Willen fördern ? Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen ?</p>
<p> </p>
<p>Fast zeitgleich — 1907 — trafen in Auflehnung gegen Kulturverfall und gegen entfesselter Marktkräfte in München 24 angesehene Künstler, Architekten, Kunsthandwerker, Industrielle, Kaufleute und Schriftsteller, „ die das Werk, als das Produkt ihrer Arbeit in den Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns stellten “, zusammen.</p>
<p>Sie gaben ihrem Zusammenschluss den Namen „Deutscher Werkbund“ und formulierten die selbstgestellte Aufgabe in der Satzung: „Der Zweck des Bundes ist die Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk durch Erziehung, Propaganda und geschlossene Stellungnahme zu einschlägigen Fragen“.</p>
<p> </p>
<p>Der Deutsche Werkbund wurde prägend für handwerkliche und industrielle einfache und klare Formung und Gestaltung, — er wurde Triebfeder der Moderne, — ihre Mitglieder zeigten ihre Arbeiten in Ausstellungen, sie schufen 1927 die Weißenhofsiedlung in Stuttgart, sie formten  „klassische“ Möbel und Geräte und bauten sonnen –und lichtdurchflutete Siedlungen in Dresden, Berlin und anderen Städten, — es entstanden das Bauhaus, dessen Gründung vor 90 Jahren in diesem Jahr gefeiert wurde, und andere  Lehranstalten und Einrichtungen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Wenn nun 2009 bei der Neuansiedlung so einer „Werkstatt und Lehranstalt auf freiem Feld“ und bei diesem ethischen Hintergrund auch noch die Chance entsteht, Adresse und Strassennamen in Bezug zu Lehre, Haltung, Geist und Richtung zu setzen, so kann und sollte die damit zu ehrende Fachpersönlichkeit Vorbildcharakter haben und zeitlos Haltungsrichtung vorgeben.</p>
<p> </p>
<p>Die Fachhochschule Mainz und die Stadt Mainz folgten dem Vorschlag der Künstlerin und ehemaligen Dozentin Valy Wahl und wählten und ehrten im Einvernehmen mit dem Deutschen Werkbund  hierfür die 1906 in Mainz geborene „Architektin der Moderne“</p>
<p> </p>
<p>Lucy Hillebrand.</p>
<p> </p>
<p>Der Name Hillebrand verweist auf eine alte Mainzer Bürgerfamilie aus der</p>
<p>Johannes Friedrich Hillebrand 1844 das Mainzer Speditionsunternehmen „J.F.Hillebrand“. gründete. Nachfolgend entstanden zwei Familienlinien:</p>
<p> </p>
<p>In  der einen Linie wurde dieses Unternehmen durch Sohn Dionys und folgend von dessen Sohn Hans weitergeführt und nach dem 2.Weltkrieg von Jan Hillebrand wieder aufgebaut und von dessen Sohn Christof zu einem heute international und weltweit tätigen Spezialunternehmen im Getränkebereich – mit dem Hauptsitz in Mainz — ausgebaut.</p>
<p> </p>
<p>Der anderen Linie stand Sohn Hans ( 1875 – 1932 ), der Vater von Lucy Hillebrand, die den Namen als ein im Paß eingetragenen Künstlernamen auch nach Eheschließung weiterführte, vor. Vater Hans, der während des 1. Weltkrieges eine Kinderoper schrieb, führte eine tolerantes Haus und Mutter Fides zeigte ein ausgeprägtes literarisches Interesse. Zielgerichtet und der vielgestaltigen Jugendbewegung vor dem 1. Weltkrieg zugetan, entschieden sich die fortschrittsbewussten Eltern ihre Tochter auf die „experimentelle  Reformschule“ in Mainz</p>
<p>(Quellen: „Zeiträume der Architektur“, Dr.Richard Schreiber „Die Mainzer Reformschule ) , die entscheidende Einflüsse auf die Entwicklung ausübte, zu schicken. Ihre große Stunde hatte die Reformbewegung 1922 mit einen trotz der Rheinlandbesetzung zahlreich besuchten internationalen Kongress in Mainz. </p>
<p> </p>
<p>Schon frühzeitig erhielt Lucy für Mainz und Frankfurt ein Theaterabonnement. Sie folgte den neuen Ideen emotionaler Tanzkultur und besuchte Tanzkurse für tänzerische Gymnastik bei Eva Baum in Wiesbaden. Schon bald drückte sie ihre Denk– und Gefühlserlebnisse in Tanzbewegungen in bewußt wahrgenommenem Raum aus. Als 14jährige entwickelte sie eine eigene „Tanzschrift“ und erinnert sich später, dass sie sogar Mathematikaufgaben „getanzt“ habe, um sie besser zu verstehen.</p>
<p>Diese raumbezogene Entwicklung beschreibt Klaus Hoffmann in dem 1985 im Fotografie-Verlag Göttingen erschienen Buch „Lucy Hillebrand – Weg zum Raum“, -</p>
<p>2009 veröffentlich daraus die BDA-Zeitschrift „der architekt“ (2.2009) einen Beitrag unter der Überschrift „Lucys Geheimnis . Von der Tanz-Schrift zur Raum-Schrift“.</p>
<p> </p>
<p>Das damals noch vage anklingende Empfinden löste den konkreten Berufswunsch nach Innenarchitektur und „Aussenarchitektur“ aus.</p>
<p>Zum Studium ging Lucy Hillebrand an die Werkkunstschule Offenbach und als Meisterschülerin zu dem Kirchenbauer Dominikus Böhm und an die Werkschule in Köln,</p>
<p>in der u.A. auch Richard Riemenschneider lehrte. Öffentliche Wettbewerbserfolge während der Ausbildungszeit verbanden sehr früh Theorie und Praxis. Auf der Suche  nach einem eigenständigen Standort  begegnet sie den Künstlern Alexej Jawlenski, Kurt Schwitters, Oskar Schlemmer, Paul Mondrian und Paul Klee, — es kam zu Kontakten und Beziehungen zum Deutschen Werkbund.</p>
<p> </p>
<p>1927 wird sie als erste „Freie Architektin“ und mit ihren 21 Jahren als jüngstes Mitglied in den Deutschen Werkbund, dessen Geschäftsführer und Vorstandsmitglied von 1918 bis 1933 der spätere erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Professor Theodor Heuss, war, berufen und aufgenommen. Hier fand sie bei Gleichgesinnten aus verschiedenen Berufsgruppen vielschichtige Anregungen und anspornende Impulse.</p>
<p>1932 konnte sie als einzige Frau an dem unter Leitung von Richard Döcker stehenden zweiten Siedlungsprojekt des Deutschen Werkbundes in  Stuttgart am Kochenhof  teilnehmen.</p>
<p>Stets setzte sie sich für interdisziplinäre Planungsprozesse und die Zusammenarbeit im Sinne des einer Bauhaus-Gemeinschaft ein, — dies insbesondere auch bei dem schwierigen Wiederaufbau des Deutschen Werkbundes nach dem 2. Weltkrieg und dem Anknüpfen und Erinnern an Tradition und Haltung und dem zeitgerechten Ausrichten werkgerechter Ziele und zukunftsgerechter Planungen.</p>
<p> </p>
<p>Im Verlauf ihres Werdeganges folgte sie der Anregung und Empfehlung von Kurt Schwitters,</p>
<p>den sie 1927 bei einer Arbeitstagung des Deutschen Werkbundes in Hannover kennenlernte, und ging 1928 nach Frankfurt.</p>
<p>Hier und in Mainz  sammelte sie als „Freie Architektin“ erste Berufserfahrungen und stand</p>
<p>im „neuen Frankfurt“ im engen Kontakt und Verbindung zu der damaligen, von Ernst May geprägten Avantgarde der Architekten und Bildenden Künstler. Mit dem Maler und Kunstpädagogen Otto Leven gründete sie Anfang der 30er Jahre des Atelier „Bau-Bild“. Sie verkörpert einen Anfang des 20. Jahrhunderts, wie Jean Heartfield es sah,  noch seltenen neuen selbstständigen Frauentyp, der sich in bisher verschlossenen„Männerberufe“ durchsetzte und durch Leistung und Haltung Respekt und Anerkennung fand.</p>
<p>Selbstbewußt suchte sie in intensiven Gesprächen mit Bauherren und Fachexperten nach menschendienenden, zeitgerechten und zeitlos gültigen „vollkommenen“  Lösungen, — unvollkommene und unausgereifte Lösungen empfand sie schmerzhaft und verstimmt</p>
<p>„als wenn jemand einen falschen Ton anschlägt“.</p>
<p> </p>
<p>In frühzeitigen sozialen Gespür für Themen der Zeit konzipierte sie 1933 eine Einraumwohnung für berufstätige Frauen und fragte gleichzeitig, wo bei den üblichen Familiengrundrissen der Rückzugsraum und Platz für Aktivitäten und der Schreibtisch der Frau des Hauses vorgesehen sei.</p>
<p> </p>
<p>1934 wurden von den Nationalsozialisten den Arbeiten auf der Basis funktional-differenzierter Architektur die Existenz – und auch ihrer persönlichen Existenz  — die Basis entzogen.</p>
<p> </p>
<p>Nach dem durch Bomben verursachten Totalverlust des Ateliers und aller Unterlagen, Zeichnungen und Schriften in Frankfurt und in Hannover verlagerte sich 1945 ihr berufliches Tätigkeitsfeld in Ehe und Zusammenarbeit mit dem Soziologen und Publizisten Erich Gerlach und mit der Psychologin — ihrer in erster Ehe 1937 geborenen, mit dem Archäologen Prof. Rykle Borgers verheirateten Tochter – Angelika Hillebrand-Borgers  nach Göttingen.</p>
<p> </p>
<p>Es folgten 6 Jahrzehnte eines vielfältigen und erfolgreichen Tun und Schaffens, -</p>
<p>Jahre des Realisierens und Umsetzens der Gedanken und Ideen, von der Sommer– und Winter-Kirche in den Dünen, von Wohnhäusern, Schulzentren, Jugendheimen, Kulturzentren, Hotels und Kliniken bis hin zum Kinderdorf und Stadtanlagen.</p>
<p>In Ausstellungen, Schriften  und unzähligen Vorträgen und Veröffentlichungen erläuterte sie die Notwendigkeit und „Prinzipien kooperativen Gestaltens“,  „Die gebaute Umwelt als Lernort“ und die Praxis der Architekten auf der Suche nach dem großen Einfachen, -</p>
<p>1963 fand ihr Film  im NDR „Raumprobleme im Bauen“ viel Beachtung und Resonanz.</p>
<p>Bei aller persönlichen Emanzipation war Lucy Hillebrand keine „Frauenkämpferin“, -</p>
<p>die Diskussion und Frage, ob es eine männliche und weibliche Architektur gäbe, beantwortet sie klar und entschieden:</p>
<p>„Es gibt eine schlechte und ein gute Architektur. Ich kann nur sagen, es gibt eine menschliche Architektur, es gibt eine verantwortungsbewusste , eine auf die Utopie hin bezogene Architektur und eine Architektur , die zum Ausdruck bringt, dass wir eine dienende Funktion haben ‚.. dienen im Sinne, dass ich die Aufgabe über meine Person stelle.…</p>
<p>Ehrlichkeit halte ich für eine wesentliche Qualität der Arbeit gegenüber.“</p>
<p> </p>
<p>1979 nahm Lucy Hillebrand, delegiert durch den BDA, als deutsche Vertretung in Polen an dem Symposium „Bauen für Kinder in Polen“ teil und suchte Kontakt mit polnischen Kollegen ‚-  im gleichen Zeitraum  reiften die Kontakte der Fachhochschule Rheinland-Pfalz</p>
<p>für einen Studentenaustausch 1980 und die Partnerschaft mit der Polytechnika  in Lodz.</p>
<p> </p>
<p>Über das vielseitige Schaffen, den Einsatz und die Werke von Lucy Hillebrand gibt Professor Dieter Boeminghaus 1983 das aufschlußreiche und werkeinführende Lebensberichtsbuch</p>
<p>„Zeiträume der Architektin Lucy Hillebrand“  heraus, -</p>
<p>1985 erscheint von Klaus Hoffmann das einfühlsame und wegweisende Buch</p>
<p>„ Lucy Hillebrand – Wege zum Raum“.</p>
<p> </p>
<p>Beim Studium dieser Berichte und Schriften prägen sich Aussagen, Standpunkte und Stellungnahmen ein:</p>
<p>als oberster Platz der Wertskala „ Wahrhaftigkeit, Mut zur Askese, Reduktion als</p>
<p>                                                       Gestaltungsprinzip, Ablesbarkeit der Funktion“,</p>
<p>Verantwortung gegenüber der Bauaufgabe und gegenüber den Nutzern,</p>
<p>die dienende Rolle, das Schaffen von steingewordenen Soziogrammen ,</p>
<p>    „ wenn wir in Bezug auf die Wirklichkeit immer wieder wie am Anfang stehen,</p>
<p>      dann erscheint .. die Behauptung eines einzig, klar zu definierenden Standortes</p>
<p>      sehr eindimensional zu sein.</p>
<p>      Nach  dem „Neuen Frankfurt“ und „Bauhaus“ sah sich der Mensch mit neuen technischen</p>
<p>      Möglichkeiten und Zwängen konfrontiert. Zwischen der Euphorie für die neuen</p>
<p>      Perspektiven und der Bedrohung durch eine übermächtige Technik muss</p>
<p>     der Mensch weiter Maßstab bleiben.“</p>
<p>Opposition und Aversion gegen heimattümelnden Tendenzen einer gefälligen Touristikarchitektur und gegen hierarchisches Denken, für — im weitesten Sinne –</p>
<p> Offenheit für demokratische Planungsprozesse.                    </p>
<p>    „Architektur und Städtebau können kulturelle und soziale Gegebenheiten für den sein,</p>
<p>      der sie wahrnehmen und lesen kann.“</p>
<p>Schematische Wiederholungen und Bau-Moden vor schöpferischer Kraft</p>
<p>    „ In einer Zeit, die auf Geschwindigkeit, Rekorde und Machtstreben zusteuert,</p>
<p>       ist es schwer zu begreifen, dass das große Einfache, das Überzeugende erst durch einen</p>
<p>       langen Prozeß kreativer Impulse entdeckt werden kann.“</p>
<p> Der Computer vereinfacht heute für eine Reihe gleichlautender Aufgaben unter gleichen örtlichen Bedingungen den Entwurfsprozess,</p>
<p>     „aber es erhöht sich auch die Gefahr der  Simplifizierung, fast Vernichtung unseres</p>
<p>      Erdindergeistes, eines Stückes zur seltenen Poesie unserer Arbeit.</p>
<p>      Stadtentwicklung wird zur Organisation von Geschwindigkeit, sie überrollt  nicht nur die</p>
<p>      Geschichte, sondern auch die Mitmenschlichkeit.</p>
<p>      Raum umfaßt den Maßstab im Städtebau, — ebenso den des kleinsten Details“</p>
<p> </p>
<p>1988 während des Aufbaues einer Werkbundausstellung ihrer Arbeiten in Frankfurt gelingt es dem Journalisten und Schriftsteller Gottfried Borrmann mit dem Schlüsselwort „Mainz“ die sonst sehr zurückhaltende und ihre Person verschliessende Lucy Hillbrand zu einem Interview zu bewegen. In der Zeitschrift „MAINZ“ schildert er diese Begegnung unter der Überschrift:</p>
<p>„Der bewußt wahrgenommene Raum . Die Mainzer Architektin Lucy Hillebrand und die Reformbewegung“.</p>
<p> </p>
<p>1988 und 1989 stellt sich Lucy Hillebrand in der Gesamthochschule Kassel den Studenten  und gab in dem grosse Resonanz findenden und begeisternde aufgenommenen  Experiment „interdisziplinäre Dialoge“ Ihre Erfahrungen an die zwei Generationen jüngere Studenten und Studentinnen weiter und verwies auf Haltung, Geist und Richtung.</p>
<p>Dazu und darüber gab 1990 der Kunsthistoriker Christian Grohn die fachübergreifende eindrucksvolle Abhandlung im Buch: „Lucy Hillebrand — Bauen als Impuls und Dialog“ heraus.</p>
<p> </p>
<p>1997 stirbt Lucy Hillebrand, -</p>
<p>sie hinterlässt richtunggebende Kriterien und Wegweisungen für die Gesellschaft, für das Planen und die Gestaltung der Zukunft:</p>
<p>„ Der Lern-Ort vollzieht sich… im Kopf des Architekten, — das innere Gestalten aus der geschichtlichen Situation des Ortes, übergreifend in unsere Lebensgesetzlichkeit von morgen.</p>
<p>Gewiß, wir wollen ( und können ) schneller zur Sache kommen, Beschleunigung dominiert in allen Bereichen.. indes es fehlt eine neue Sensibilität für ein humaneres Denken und Planen in der Einheit von  Natur, Geist  und mitdenkender Kreativität.“</p>
<p> </p>
<p>Die Fachhochschule Mainz bekennt sich mit der ehrenden Namensgebung für die den Hochschulbereich erschließenden und öffnenden Strasse zu der, den Mensch in den Mittelpunkt stellenden zukunftsgerichteten Einstellung und vorbildlichen Haltung von</p>
<p> </p>
<p>Lucy Hillebrand</p>
<p> </p>
<p>und hofft, dass sich von diesem Geist im Haus und bei der Bildungsarbeit viel wiederfindet.</p>
<p> </p>
<p>2009</p>
<p> </p>
<p>PS</p>
<p>Für diese Abhandlung wurden aus den oben genannten und im Anhang aufgeführten Schriften und Bücher herangezogen und daraus  Daten und  z.T. Zitaten entnommen und entliehen, sowie darüber hinaus Kontakt und Verbindung zu Frau Dipl.-Psych. Angelika Borgers, zur Stadt Mainz, dem Deutschen Werkbund, dem BDA und Familie Hillebrand aufgenommen.</p>
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		<title>Autobahn  und  St&#228;dte</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[autobahn.]]></category>
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		<description><![CDATA[Trennen   .   fahren   .   zuf&#252;hren Wenn man von einer Autobahn  spricht oder an sie denkt, dann sieht man das blaue Schild vor sich, –links und rechts die getrennten Fahrbahnen: die Deutsche Autobahn, — einmalig, — unver&#228;nderbar. Aber sie hat sich ver&#228;ndert: nicht mehr nur „100 Sachen“ ist gerecht zu werden, sondern Geschwindigkeiten weit &#252;ber 200 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Trennen   .   fahren   .   zuführen</h4>
<p>Wenn man von einer Autobahn  spricht oder an sie denkt, dann sieht man das blaue Schild vor sich, –links und rechts die getrennten Fahrbahnen: die Deutsche Autobahn, — einmalig, — unveränderbar.</p>
<p>Aber sie hat sich verändert: nicht mehr nur „100 Sachen“ ist gerecht zu werden, sondern Geschwindigkeiten weit über 200 km/Std sind zu bewältigen, — Leitplanken wurden nötig, hohe Verkehrsaufkommen erzwangen die dritte Spur, — zusammen mit den Standspuren entstanden so überbreite Schneisen in Landschaft und Flur, –zahlreiche Städte wuchsen und wuchern über die Autobahnen hinaus, — die Strassen wurden innerstädtisch.</p>
<p>Ursprünglich war die gestellte Aufgabe einfach, eindeutig und klar: die sorgfältig und einfühlend in die Landschaft eingebettete Autostrassen mit getrennten Fahrbahnen sollten – weit weg von Städten und Ansiedlungen (!!) – ganze Wirtschafts– und Ballungsgebiete miteinander verbinden, — die Städte sollten dabei gut angebunden sein.</p>
<p>So, wie jetzt die ICE-Trassen der Bahn – sollten lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit schnell überwunden werden können, — die  Zu– und Abfahrten in großen Abständen.</p>
<p>Dieses funktionsgerechte Grundprinzip wurde durch sich ausdehnende Städte und in  Ballungsgebieten von zusammenwachsenden Städten gestört und ab Absurdum geführt: es entstanden, statt „freie Fahrt“ zu geben, eine Vielzahl von innerstädtischen Schnellstrassen, die mit übermässig vielen Ab– und Zufahrten in engen Abständen und mit der zusätzlichen (Wunsch) Aufgabe, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten, befrachtet wurden. Einigen Städten wurden zudem noch neue Autobahnen zugeleitet.</p>
<p>Diese negative Entwicklung wird z.B. in Dresden und insbesondere in Mainz deutlich: hier übergab man einen, vor langer Zeit außerhalb der Stadt liegenden, vorausschauend geplanten  Schnellstrassenring der Autobahnverwaltung,  Stadterweiterungen übersprangen diese Strecke, eine neue Autobahn wurde aus Kaiserslautern zugeführt und eingeleitet, — das Verkehrsaufkommen wuchs sprunghaft. Dazu führt bei Bingen ein „Frankfurt“ ausweisendes Hinweisschild den Fremdverkehr auf die Anliegerstrecke A60 und in den „Mainzer Ring“. Stadt und Bewohner erleiden dauerhaften Schaden.Um  so einer stark geschädigten „Durchfahrstadt“ das Atmen und Aufatmen wieder zu ermöglichen bedarf es einer Rückbesinnung auf das Grundprinzip des Autobahnbaues:</p>
<p><strong>„ weit weg von Städten, — in die Landschaft eingebettet“.</strong></p>
<p>Im Falle von Mainz bedeutet dies, dass die linksrheinische aus Richtung Koblenz kommende Autobahn A61 und die aus Richtung Saarbrücken/Kaiserslautern kommende A 63 bei Wörrstadt „abgefangen“, bei Nierstein/Oppenheim über den Rhein geführt und schließlich bei Gross-Gerau/Griesheim in das Ballungsgebiet Rüsselsheim, Frankfurt, Darmstadt eingeleitet werden sollte. Dieser Abfangpunkt bei Alzey/Wörrstadt könnte auch Anstoss für Überlegungen zum Ausbau des S-Bahn-Verbundes werden und sein. Der Niersteiner Brückenschlag würde den Verkehrsstau an der Brücke in Mainz-Weisenau auflösen, für das ganze Rheinhessengebiet sich auf die verschiedenen Zielorte verteilende Ab– und Zufahrten ermöglichen und der Wirtschaft zwischen Alzey und Worms einen zusätzlichen Aufschwung ermöglichen.</p>
<p>Mainz würde wieder eine „freie und eigenbestimmte Stadt“.</p>
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		<title>Stadt und Touristik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 13:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[touristik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennenlernen . Erleben . Erinnern Wenn man eine Stadt – und sei es die eigene – kennenlernen will, dann gibt es viele und verschiedenartige M&#246;glichkeiten, — eine davon ist der in vielen St&#228;dte praktizierte Einsatz eines „B&#228;hnchens“. So ein vornehmlich von Touristen genutztes, meist und in Vielzahl von einer „Lokomotive“    gezogenes Waggongef&#228;hrt soll einen raschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kennenlernen . Erleben . Erinnern</h4>
<p>Wenn man eine Stadt – und sei es die eigene – kennenlernen will, dann gibt es viele und verschiedenartige Möglichkeiten, — eine davon ist der in vielen Städte praktizierte Einsatz eines „Bähnchens“. So ein vornehmlich von Touristen genutztes, meist und in Vielzahl von einer „Lokomotive“    gezogenes Waggongefährt soll einen raschen Überblick und Einblick in das Stadtgefüge und das erste Heranführen an besondere Sehenswürdigkeiten  ermöglichen. Bei aller kaum vermeidbaren Informations-Oberflächlichkeit solcher Einstundenfahrten bleiben diese und das Gefährt mit dem dabei gewonnenem Eindruck von der Stadt in fester und langwirkender Erinnerung.</p>
<p>Eine Stadt, die auf ihr dabei in die Welt getragenes Image und ihr Ansehen Wert legt, ist also gut beraten, vor dem Einrichten und Freigabe solcher „Touristen-Attraktion“ und nach einer Erprobungszeit eine gründliche Image-Analyse durchzuführen, über Art und Gestalt des Fahrzeuges zu beraten und Fachkundige zu hören und an der Ausgestaltung des Fahrweges und des Gesagten zu beteiligen.</p>
<p>In Mainz begann man 1972 mit dem Einsatz von dem von einem motivneutralen PKW-„Sattelschlepper“ gezogenen Mainzer-„Promille-Bähnchen“.  Diese zu sehr auf Weinseligkeit ausgelegte Beförderungseinrichtung wurde schon bald wieder aufgegeben und eingestellt.</p>
<p>Zur Belebung, Förderung und Ausbau der innerstädtischen Einkaufs– und sich ausdehnenden Fussgängerbereiche  wurden 1987 im Zuge der Stadtentwicklungsgespräche als Attraktion, aber auch zur Nutzung durch  ältere Menschen und Gehbehinderte, kleine „lustige“ Einkaufsbähnchen, die regelmässig die verschiedenen Parkhäuser ansteuern sollten, vorgeschlagen.</p>
<p>Dieser Gedanke und dieser Vorschlag sind, zusammen mit Überlegungen über die Gestaltung der Gehwege, der Reklamen, der Vordächern oder gläsernen Überdachungen, auch heute noch wert, diskutiert und durchdacht zu werden.</p>
<p>2003, angeregt durch den Fund des Isistempels, den gestaltannehmenden Ausgrabungen am Römischen Theater und den restaurativen Bemühungen an der Zitadelle, brachte eine Gruppe fachkundiger Bürger eine stadtgeschichtlich fundierte, ausgelegte  und mainztypisch gestaltete Stadtbahn („Bähnchen“) wieder und untersuchend ins Gespräch.</p>
<p>2007 nahmen der Baudezernent und die  Stadtverwaltung  stadtseitig Verhandlungen mit Betreibern in anderen Städten auf und erteilten dann auch einem dieser Anbieter die Betriebserlaubnis.</p>
<p>Ein Jahr fährt seitdem ein vormals in Trier eingesetzter  Lokomotiv-Waggon-Zug einfacher Art und Bauweise auch in Mainz, — erfreulicherweise befördert seit einigen Tagen eine andere „Lokomotive“ Touristen  und Gäste in  n e u e n  stabilen  Waggons, die mit ihren verglasten Türen und gegliederten Konstruktionselementen schon eher dem Ansehen einer Landeshauptstadt gerecht werden, durch die Gassen und Strassen der Innenstadt. Das Bild der Stadt und die Erinnerung werden entsprechend geprägt  Und was bleibt nach einer mit Touristen aus Japan und England durchgeführten Fahrt? :Die Erinnerung, durch mehr oder weniger breiten Gassen und Verkehrsstrassen  mit Bauten der Nachkriegszeit und einigen historischen Gebäuden gefahren zu sein  und, ja, auch einmal kurz den Rhein gesehen zu haben, — nicht viel mehr..</p>
<p>Kein Wunder, dass diese Stadt auf der soeben in der Wochenzeitschrift  DIE ZEIT erschienenen bebilderten Deutschlandkarte von den 19 Städten, aus denen man Stadt– und Motiv-Postkarten mit schönen Grüssen schickt, nicht zu finden ist.</p>
<p>Nun ist es aber nicht so, dass  Mainz  zu wenig oder nur Unbedeutendes zu bieten hätte, sondern ganz im Gegenteil eher so, dass  die Vielzahl der imageprägenden Einrichtungen und Gebäude nur einseitig und halbherzig  oder zu wenig herausstellt werden  und offensichtlich zu wenig verstanden wird, den baulichen Reichtum stadtbildpflegerisch einzuordnen und die Lage und Funktion der Stadt auf beiden Ufern des Rheins gebührend hervorzuheben.</p>
<p>Wobei wir wieder bei dem dunkelweinbraunen “Bähnchen“ wären:</p>
<p>Keinesfalls sollte die Idee und die Möglichkeit, die Stadt fahrbar kennenlernen und so im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ zu können, mit allzuviel und voreiliger Kritik belastet und beiseite geschoben werden. Im Gegenteil sollte jetzt aufgrund der ersten Versuchslauf-Erfahrungen konstruktiv darüber nachgedacht werden, wie ein MAINZER  Bähnchen aussehen und endgültig farbig  gestaltet werden könnte, wo man  — einen ersten Überblick gewinnend -  einsteigen  sollte, welche Bauten und Plätze man — Zusammenhänge vertiefend — anfährt, wie die Haltestellenschilder gestalterisch Gutenberg-Qualität erhalten können</p>
<p>und wie die Endstelle einen erinnerungsstarken Rückblick auf  Stadt und Rhein ermöglicht.</p>
<p>So ein zentraler Punkt könnte die Rathausplattform sein.</p>
<p>Diese angehobene Ebene mit dem Blick auf und über den Rhein wäre für Gäste, die von den Schiffen kommen, aus den Omnibussen vor der Theodor-Heuss-Brücke aussteigen, ihre Hotels zu Fuß verlassen, ihre Kongresssitzungen unterbrechen oder aus der Stadt und dem Brandgebiet mit der Touristikzentrale im Brückenturm  sich nähern,  gut erreichbar — und einprägsam.</p>
<p>Zur Vorbereitung der Rundfahrt, zum Überblick und Erfassen der Struktur der Stadt sollten</p>
<p>zwei „greifbare“ Stadtmodelle – eines mit der mauerneingeengten Festungsstadt und ein Modell von heute – auf der Plattform aufgestellt und vorhanden sein.</p>
<p>Mainz, — eine erinnernswerte Stadt.</p>
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		<title>Cochem: Lichtskulptur von Petra Goldmann</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 16:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine k&#252;nstlerische Hommage an die Mosel bei Cochem nennt Werkbund-Mitglied Petra Goldmann die Lichtskulptur, die jetzt der &#214;ffentlichkeit &#252;bergeben wurde. Die f&#252;nf Meter hohe Skulptur aus Edelstahl, Bronze und Interferenzplexiglas mit LED-Beleuchtung stilisiert die Steillagen der umgebenden Weinberge und den markanten Verlauf der Moselschleife. Auch auf die Gestaltung der Gr&#252;nanlage am Standort der Kreisverwaltung Cochem-Zell, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Cochem-Lichtskulptur-Petra-Goldmann.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Cochem-Lichtskulptur-Petra-Goldmann.jpg" alt="Foto: Goldmann" title="Lichtskulptur „Moselhommage“ von Petra Goldmann, Cochem (Foto: Goldmann)" width="235" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a></p>
<p>Eine künstlerische Hommage an die Mosel bei Cochem nennt Werkbund-Mitglied Petra Goldmann die Lichtskulptur, die jetzt der Öffentlichkeit übergeben wurde. Die fünf Meter hohe Skulptur aus Edelstahl, Bronze und Interferenzplexiglas mit LED-Beleuchtung stilisiert die Steillagen der umgebenden Weinberge und den markanten Verlauf der Moselschleife.</p>
<p>Auch auf die Gestaltung der Grünanlage am Standort der Kreisverwaltung Cochem-Zell, mit direktem Blick auf Mosel und Burg, konnte Goldmann ihr künstlerisches Konzept übertragen. Entstanden ist so eine großzügige Gesamtkomposition aus weißblühenden Rosen und Lavendel. Sie lässt schon jetzt mit Vorfreude den nächsten Sommer erwarten.</p>
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		<title>7. November: Mitgliederversammlung</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 16:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die n&#228;chste Mitgliederversammlung des Werkbunds Rheinland-Pfalz findet statt: am Samstag, 7. November 2009 Festung Ehrenbreitstein, Galerie Rheinbastion, Koblenz Beginn: 10 Uhr &#60;/ br&#62; Wir freuen uns &#252;ber Ihr Kommen! Hier finden Sie eine Anfahrtsbeschreibung. Oder lassen Sie sich die Anfahrtsroute berechnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Mitgliederversammlung des Werkbunds Rheinland-Pfalz findet statt:</p>
<ul>
<li>am Samstag, 7. November 2009</li>
<li>Festung Ehrenbreitstein,  Galerie Rheinbastion, Koblenz</li>
<li>Beginn: 10 Uhr</li>
</ul>
<p>&lt;/ br&gt;<br />
<a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/festung-ehrenbreitstein_koblenz.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/festung-ehrenbreitstein_koblenz.jpg" alt="Foto: Flickr/Dittmeyer" title="Festung Ehrenbreitstein, Koblenz (Foto: Flickr/Dittmeyer)" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a></p>
<p>Wir freuen uns über Ihr Kommen! Hier finden Sie eine <a href="http://www.festungehrenbreitstein.de/lage.html">Anfahrtsbeschreibung</a>. Oder lassen Sie sich die <a href="http://maps.google.com/maps?client=safari&#038;rls=en&#038;q=ehrenbreitstein+koblenz&#038;oe=UTF-8&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;hq=&#038;hnear=Ehrenbreitstein,+Koblenz,+Deutschland&#038;ei=CsvISpPNC5LwmwPcrdQ4&#038;sa=X&#038;oi=geocode_result&#038;ct=title&#038;resnum=1">Anfahrtsroute berechnen</a>.  </p>
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		<title>Stadt  und  Rathaus</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[rathaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorausschauen   Einf&#252;gen . Annehmen Wenn in einer Stadt mit Tradition und Geschichte ein markantes Geb&#228;ude errichtet werden soll, muss Weit– und Voraussicht ge&#252;bt werden. Es muss vorausgeschaut und die st&#228;dtebauliche Ver&#228;nderung des Stadtgef&#252;ges – beginnend beim Verkehr – ber&#252;cksichtigt werden ‚- auch wenn, wie in Mainz in den 50iger Jahren, noch alles in Tr&#252;mmern liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Vorausschauen   Einfügen . Annehmen</h4>
<p>Wenn in einer Stadt mit Tradition und Geschichte ein markantes Gebäude errichtet werden soll, muss Weit– und Voraussicht geübt werden. Es muss vorausgeschaut und die städtebauliche Veränderung des Stadtgefüges – beginnend beim Verkehr – berücksichtigt werden ‚- auch wenn, wie in Mainz in den 50iger Jahren, noch alles in Trümmern liegt oder eine Brache besteht.</p>
<p>So wurde in Mainz der erste Großbau nach dem Krieg bezugnehmend zur Peterskirche von der Strassenfront der Großen Bleiche zurückgesetzt, die Stockwerkshöhen und die Traufe auf das noch nicht wieder aufgebaute  barocke Museum abgestimmt  und  durch  das Anordnen von in engen Abständen stehenden „Säulen“ ( tragende Pendelstützen ) vor den Fensterfronten ein adäquates Gegenüber und durch die städtebauliche Zurücknahme und dem Einfügen in Bescheidenheit ein dominierendes und unverwechselbares Mainzer Bauwerk  geschaffen.</p>
<p>Dieser zeitlos moderne Bau der Landesbank und Girozentrale wurde und wird von den Bürgern mit großer Selbstverständlichkeit angenommen, — in städtebaulicher Sicht: er fällt nicht (mehr) auf.</p>
<p>Als  nach dem Bau der Rheingoldhalle  erstmals wieder – nach 500 Jahren -  ein Rathaus am Rheinufer neben den „Patrizierhäusern“ an der Uferstrasse und im nötigen Distanz-Abstand  zu dem Hallenbau vor dem Brandgebiet gegenüber Mainz-Kastel unter Berücksichtigung des Blickes auf den Dom eingefügt werden sollte, stellte sich eine ähnliche, Rücksicht auf die bauliche Umgebung nehmende, eine einfügende, aber Dominanz und eigenes Profil erfordernde Lösungs-Aufgabe.</p>
<p>Der Architekten-Wettbewerb erbrachte mit der den Blick auf den Dom freigebenden Schrägfrontstellung und Kompaktlösung  einen unumstrittenen ersten Preisträger, – wenn man von den noch immer rumorenden Stimmen, die den Bau an einer anderen Stelle oder eine Rathausnutzung im kurfürstlichen Schloß vorgeschlagen und propagiert hatten, absieht. Auch die Form– und Gestalt gebende Anordnung  der einerseits gliedernden und andererseits der Einheitlichkeit und Dominanz dienenden Vorhanggitter wurde akzeptiert, — dem  von der Farbenvielfalt der umgebenden Gebäude sich absetzende Einsatz von farbneutralen Natursteinplatten wurde nach langen Diskussionen ebenfalls in breiter Mehrheit zugestimmt.</p>
<p>Dieser markante Rathausbau der Stadt Mainz ist „einzigartig“ ( Peter Schau, AZ. 07.08.2009) und „herausragend“ ( Alfred Haenlein, AZ  12.08.2009), –er hat sich in seiner Respekt und Würde ausstrahlenden Form, Gestalt und Stellung mit großer Selbstverständlichkeit eingefügt und  gegenüber  Veränderungen an anderen platzbildenden Bauten behauptet, — die Stadt kann – könnte -  stolz darauf sein.</p>
<p>Dem ist aber leider  (noch) nicht so:  er blieb vielen „Mainzern“ in seiner nordisch kühlen Zurückhaltung irgendwie fremd, irgendwie nicht recht dazugehörend, irgendwie fern  „da vorn am Rhein“.Der Platz und Raum vor dem Rathaus  –jenseits der stark befahrenen Rheinstrasse  — wurde und wird nicht mit Leben erfüllt und bisher kaum angenommen.</p>
<p>Den Gründen eines solchen Verhaltens und Empfindens  sollte und muss sorgfältig und einfühlend analysierend nachgegangen, — sie müssen gefunden und berechtigte Einwände ausgeräumt werden.</p>
<p>In der Verfassung und den Statuten der Stadt Siena in der Toskana steht und wurde schon 1285 festgeschrieben: „… wer regiert „muss vor allem die Schönheit der Stadt im Sinne haben, zu Freude und Entzücken der Besucher, wegen der Ehre, des Wachstums und des Wohlstandes der Stadt und der Bürger…“</p>
<p>Statt die Schönheit des „kristallinen Rathausbaues“ zu preisen und zu loben,  erhebt sich in Mainz im Jahre 2009 herbe Kritik am Zustand und Gestalt des denkmalgeschützten Gebäudes. Ein Journalist glaubt die Gründe rumorender Volkesstimme und Stimmung mit der Überschrift „Beamte hinter Gitter“ treffsicher erfassen zu können.Auslöser solcher Artikel und der detailbezogenen und gesamten Kritik zum jetzigen Zeitpunkt war die Bekanntgabe der angestauten und nunmehr anstehenden Reparatur– und Sanierungskosten.</p>
<p>Kosten dieser Art entstehen nach 35 Jahren  bei allen alternden Gebäuden, insbesondere dann, wenn ein Gebäude nicht mit grosser Sorgfalt über den ganzen Zeitraum beobachtet, gepflegt, gewartet und, wenn nötig, rechtzeitig repariert worden ist. Es kann jetzt und hier nicht darüber diskutiert und gerechtet werden, ob und welche Vernachlässigungen in vergangenen Jahren vorliegen, aber wenn diese Sanierungsmaßnahmen – zumal bei der prognostizierten Höhe – jetzt dringend und unumgänglich geworden sind, dann sollte und muss darüber nachgedacht und überprüft werden, wie man technisch modernisieren, kommende Unterhaltungskosten minimieren und. erkannte Mängel beseitigen kann.</p>
<p>Nicht zuletzt muss aber darüber hinaus auch sehr gründlich und weitfassend diskutiert und darüber nachgedacht werden, wie das  Gebäude städtebaulich  besser und mit welchen ergänzenden Massnahmen an– und eingebunden  und dadurch von den Bürgerinnen und Bürgern mit großer Selbstverständlichkeit und ohne Vorbehalte zukünftig angenommen werden kann und wird.</p>
<p>Zunächst sei auf einige immer wiederkehrende, häufig vorgebrachte Kritikpunkte eingegangen: Die Fassadengitter  Auch wenn seinerzeit die Architekten selbst von einer Sonnenschutzfunktion der den Fensterfronten vorgestellten Gitter sprachen und diese damit technisch  begründet haben, so kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese „Vorhänge“ vornehmlich dazu dienen, dem Bauwerk eine großzügige Einheitlichkeit und unverwechselbare gestalterische Ganzheitlich und Geschlossenheit zu geben, — sie sind unverzichtbar und unveränderbar.</p>
<p>Wenn , wie es sich herausgestellt hat,  das grossgliedrige Gitterwerk bei tiefstehender Sonne die Strahlen ungehemmt durchlässt, sodass sogar im Winter die Klimaanlage auf Kühlung gestellt werden muss, so ist dieser kostenerzeugenden störenden Erscheinung mit geringem Aufwand dadurch beizukommen, dass zwischen Gitter und Fenster je nach Bedarf bedienbare Sonnenschutz-Jalousinen angeordnet werden. Das Erscheinungsbild und die  Gesamtarchitektur werden  dadurch nicht gemindert oder gestört.</p>
<p>Die Klimatisierung:  In der damaligen unkritischmodernen Bauzeit wurde die Klimatisierung der Gebäude „modern fortschrittlich“ und technisch hörig  zum „Standard“ erhoben, – und sei es bei  den Schulungsgebäuden der Frankfurter Banken oben auf den Taunushöhen.Auch der Mainzer Stadtrat wollte auf der Höhe der Zeit sein und beschloß, eine aufwendige Klimaanlage einzubauen. Eine der Folgen war, dass vor den  bis auf den Boden reichenden Fensterflächen große schattengebende Klimatruhen auf den Boden gesetzt wurden. Da auch hohe Deckenstürze Schatten werfen, entsteht für den Hereintretenden ein blendender „Sehschlitz“, sodass er das Zimmer selbst als dunkel empfindet, diese „Dunkelheit“ dem Gitter anlastet und  zum Ausgleich auch tagsüber die Deckenleuchten einschaltet.</td>
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<td width="827" valign="top">Es ist also zu fragen, ob im Rahmen der Sanierungsarbeiten nicht kleinere Klimatruhen eingebaut und diese im deutlichen Abstand vom Boden aufgehängt werden können, sodass der Fußboden die dadurch entstehende Bodenhelligkeit reflektieren kann oder ob radikal und konsequent nicht auf die Reparatur und Modernisierung der Klimaanlage ganz zu verzichten ist und einzeln zu öffnende Fenster eingebaut werden können. Auch ist zu prüfen, ob es wirtschaftlich zu vertreten ist, auf den Dachflächen eine Photovoltaikanlage ( Schott ! ) zu installieren.</p>
<p>Die Natursteinverkleidung: Eine Aussenwandkonstruktion mit Dämmung und im Abstand vorgehängter „Schale“entspricht auch heute noch – auch mit Natursteinplatten -  uneingeschränkt dem Stand der Technik.Nach Vorlage und Diskussion verschiedener Steinsorten, darunter der in Mainz bei Gewänden übliche rote Sandstein, wurde der vom Architekten  vorgeschlagene Porsgrunn, der „im Alter seine Schönheit behält“, gewählt. „Trotz der exponierten Lage wurde weder in Form noch mit Farbe einem Vordrängen das Wort geredet, sondern auf die historischen Gebäude, den Dom, das Deutschhaus und das Kurfürstliche Schloß Rücksicht genommene; ihre bisherige Darstellungskraft wird nicht überspielt. Je weniger farbliche Annäherung an diese historischen Gebäude erfolgt, je heller und neutraler die Farbgebung gewählt wird, um so mehr wird die gestalterische Absicht Wirklichkeit, umsomehr wird dem Rathaus dieser Zeit zum Selbstverständnis und eigener Behauptungskraft – würdig und im Einklang mit dem wertvollen historischen Gebäuden dieser Stadt — verholfen“ (Städtebaubeirat)</p>
<p>Wenn in der Zwischenzeit sich Verankerungen gelockert haben, einzelne Platten vorspringen,  sich wölben und womöglich sogar abfallen,  so ist die damals vorgesehene Hinterlüftung und die  gewählte Verankerungskonstruktion zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken und zu verbessern. Natürlich ist auch der Frage nachzugehen, ob die Plattendicke des gewählten Gesteins verankerungskonform ist oder Fehler bei dem Schnitt und Auswahl der Platten vorliegen. Diese und andere technische Fragen und Probleme sind  von einem mit neutralen und ungebundenen Experten besetzten Bauausschuss zu klären, verschiedene Lösungen und Sanierungsmaßnahmen zu diskutieren und Vorschläge, auch im Hinblick auf zukünftige Unterhaltungskosten, gegeneinander zu stellen und sorfältig abzuwägen. Dann erst kann der Stadtrat fundiert und sachlich Entscheidungen treffen und Maßnahmen einleiten.</p>
<p>So schwierig, kompliziert und kostenträchtig  diese technischen Entscheidungen auch erscheinen mögen, — sie können mit der nötigen Nüchternheit und Sachlichkeit eindeutig begründet und verantwortungsvoll getroffen werden..</p>
<p>Die eigentliche Frage und Problematik für die Zukunft sind aber, wie kann es gelingen, dass das Gebäude, die Rathausplattform, der Rathausplatz insgesamt und das Rheinufer als Bestandteil des Lebens in der Stadt einbezogen und mit großer Selbstverständlichkeit angenommen werden, — die Frage ist, wie und wodurch kann es gelingen , dass die Bürgerinnen und Bürger sich im Umfeld des Rathauses heimisch und auch Gäste sich wohlfühlen..</td>
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<td width="827" valign="top">Zu diesem Wohlfühlen gehört auch das Empfinden, dass man im eigenen Rathaus – bei den „Beamten hinter Gittern“ – gern gesehen wird  und willkommen ist und einen auch optisch anziehenden Zugang hat. Wenn  aber, wie bisher, dem Besucher der von dem Architekten vorgesehene, mit einer sich zur Rheinpromenade erweiternden und einladenden Treppe ausgestattete Zugang verweigert wird und keine Vorfahrt „Am Rathaus“ möglich ist und den Gästen und den eigenen Bürgern nur der lange Weg durch eine Einkaufszone oder von der Omnibushaltestelle erst nach Überquerung einer „brutalen Verkehrsstrasse“ zugemutet und die Anfahrt erst nach Öffnen einer Schranke und die Zufahrt durch ein dunkles Parkdeck ermöglicht wird, kann kaum eine freundliche „Geste des Empfanges“  erkennbar werden. Eine für seine auch für Fremde gegenüber gezeigte Aufgeschlossenheit und Herzlichkeit bekannte (Medien) Stadt hat für „hohe Gäste“ vor dem Rathaus – und auch vor dem Kongresszentrum  — keine repräsentative  Vorfahrtsmöglichkeit, — keinen ausreichenden Platz, vorfahrende Gäste festlich zu empfangen und freudig zu begrüßen.</p>
<p>Dabei wäre im Grundsatz dem leicht abzuhelfen:</p>
<p>Die Zufahrt müßte nur von der – verkehrsberuhigten – Rheinstrasse über den zu  Fuß  auch vom Dom aus erreichbaren Fischtorplatz und dem rathausnahen Teil der Uferstrasse hin zu der für den Zugang vorgesehenen, breit ausladenden ( an Alte, Behinderte und Rollstuhlfahrer hat man damals noch nicht gedacht ) , Treppe ermöglicht und entsprechend gestaltet werden. die vorhandene Benennung und Strassenbezeichnung „Am Rathaus“ bekäme den rechten Sinn.</p>
<p>Für die Aktivierung des Eingangs und der Vorfahrt am Rhein müßte im Zuge der Renovierungsarbeiten neben der von der Grünüberwucherung befreiten Treppe ein behindertengerechter Aufzug eingebaut werden. Den seinerzeitigen Planungsvorstellungen folgend käme man über die Treppe oder den Aufzug zuerst an den „Bürgersaal“ , dann durch die für Informationen und Ausstellungen vorgesehenen Rathaushalle zu den Aufzügen und Treppen zu den Obergeschossen und/oder auf der anderen Seite durch den Garagenausgang  auf die vorgelagerte Rathausplattform mit der Brückenverbindung zum Einkaufszentrum „Brand“ und den Plätzen vor dem Dom und Theater.</p>
<p>Für dieses Wiederöffnen des Rathauses zur Rheinseite müsste im Zuge der anstehenden Generalüberholung neben der Empfangstreppe ein behindertengerechter Aufzug eingebaut und auf der ebenerdigen Eingangsebene vielleicht und zum Beispiel auch, um vorfahren zu können, die Touristikzentrale untergebracht werden.Die Plattform – und darauf kann nicht oft genug hingewiesen werden – , die durch das Überdecken der Garagenvorfahrt und das Vorrücken des Hallenanbaues verkleinert und beengt wurde,  stellt nicht den eigentlichen „Platz“ dar: Städtebaulich wird der Platzraum durch die schräggestellte Front des Rathauses, durch die gegenüberliegenden Front der Rheingoldhalle und stadtseitig durch die Kaufhauswand hinter dem Eisernen Turm der alten Stadtmauer gebildet.</p>
<p>Damit dies auch so erlebt und genutzt werden kann, sollte und müßte dieser Rathausplatz durch eine zweite – wieder hergestellte – Überbrückung der Rheinstrasse auf der Hallenseite, durch eine Überdachung des „Omnibusbahnhofes“ — mit Aufzügen ( auch als Ersatz der abgerissenen Behindertenspindel )– an der Quintinsstrasse und mit einer breiten Stegverbindung hinter dem Eisernen Turm und vor dem Kaufhaus ergänzt und so ein „Rundgang“ ermöglicht werden.</p>
<p>Auf der Rheinseite könnten über einen vorgesetzten Landesteg die von den Schiffen kommenden Gäste herauf– und herangeführt und vor dem Rathaus begrüßt und eingewiesen werden. Die breite und geschlossene gläsenere Wand des auf diesen Platzraum eingreifenden Anbaues der Rheingoldhalle könnte seinen abweisenden Eindruck dadurch verlieren und eine verbindende Funktion übernehmen, in dem dort, wie in einer Wettbewerbsarbeit schon vorgeschlagen, eine Konzertmuschel und Bühne angeordnet und eingebaut wird.</p>
<p>Mainz bekäme ohne Störung von Bewohnern und Anliegern  zwischen Dom und Rhein einen höchst interessanten und eindrucksvollen Musik– und Theaterplatz, — die neutrale Platzwandgestaltung des Rathauses käme voll zur Wirkung und dieser Nutzung entgegen, — Mainz käme an den Rhein.</p>
<p>Mit Recht genießt das Mainzer Rathaus Denkmalschutz, –</p>
<p>die Mainzer können stolz auf ihr einzigartiges Rathaus sein.</td>
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</tbody>
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		<title>22. Oktober: Neues Wohnen 1929/2009</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 21:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wok-imager/wohnungexistenzminimum.gif/8500bfc888d2bf1fc285ccbd9f38bd08.jpg" alt="Buchtitel: Die Wohnung f&#252;r das Existenzminimum" width="84" /><br  />
<em>Symposium: Soziales Wohnen</em><br  />
Vom 22. bis 24. Oktober 2009 debattieren Architekten und Historiker in Frankfurt am Main]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Internationales Symposium debattiert <strong>vom 22. bis 24. Oktober 2009 in Frankfurt am Main</strong> über Soziales Wohnen heute – achtzig Jahre nach dem Congrès International d’Architecture Moderne (CIAM) am gleichen Ort.</p>
<p>Ende Oktober 1929 stand die Stadt Frankfurt im Brennpunkt der modernsten Architekturdebatte ihrer Zeit. Der zweite der <strong>„Internationalen Kongresse für Neues Bauen“</strong> (CIAM), ein Jahr zuvor unter der Federführung von Le Corbusier ins Leben gerufen, hatte seine konkrete Arbeit aufgenommen: Frankfurt war das Ziel, weil hier durch Stadtbaurat Ernst May ein konsequenter, alle Bereiche des Lebens und der Politik umfassender Plan zum neuen Wohnungsbau realisiert wurde. Noch heute zeugen zahlreiche Siedlungen vom Wirken Mays. Das Thema des Kongresses war bezeichnend für die damalige Politik Frankfurts wie der Weimarer Republik insgesamt: <strong>„Die Wohnung für das Existenzminimum“.</strong> Damit stellt der Kongress eine entscheidende Etappe des modernen Städtebaus dar, der schließlich auf dem 4. CIAM 1933 die „Charta von Athen“ formulierte, die internationale Grundlage aller Planungen der Nachkriegszeit.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wohnungexistenzminimum.gif" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wohnungexistenzminimum.gif" alt="Buchtitel: Die Wohnung f&#252;r das Existenzminimum" title="Buchtitel: Die Wohnung f&#252;r das Existenzminimum" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1264" /></a></p>
<caption><font size="-2"> Ein Reprint des Buchs: „Die Wohnung für das Existenzminimum“ kann <a href="http://www.wb-jung.de/">beim werkbund.jung bestellt</a> werden</font></caption>
</p>
<p>Das Symposium wird veranstaltet vom Werkbund Hessen, der Ernst-May-Gesellschaft sowie der Goethe-Unversität Frankfurt am Main. Hier geht’s zu <a href="http://www.ciam1929-2009.de/">Anmeldung und weiteren Informationen.</a> </p>
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		<title>Menschen  am  Mittelrhein</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 10:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben  .  wohnen  .  bewirten Wenn man nach vielen Jahrhunderten mitten in einer unbesch&#228;digten Welterbe-Stromlandschaft eine Strassenverkehrsbr&#252;cke bauen will, dann will man ver&#228;ndern, –und dies gr&#252;ndlich. Man will das Leben und die Lebensgewohnheiten der Bewohner grundlegend ver&#228;ndern. Da ist zu fragen: warum, weshalb, wozu, –es ist zu fragen, wie, wodurch und ob man durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Leben  .  wohnen  .  bewirten</h4>
<p>Wenn man nach vielen Jahrhunderten mitten in einer unbeschädigten Welterbe-Stromlandschaft eine Strassenverkehrsbrücke bauen will, dann will man verändern, –und dies gründlich. Man will das Leben und die Lebensgewohnheiten der Bewohner grundlegend verändern.</p>
<p>Da ist zu fragen: warum, weshalb, wozu, –es ist zu fragen, wie, wodurch und ob man durch den baulichen Eingriff und die Errichtung einer Brücke den Anrainern hilft,  ihnen nutzt und die Existenzsorgen nimmt, es ist zu fragen, welchen grundlegenden Vorteil die Bewohner haben, wenn sie – auch nachts – schnell einmal – an einer Stelle konzentriert — über eine Brücke fahren können.</p>
<p>Zu fragen ist, wie und wovon leben die Bewohner, welche Altersstrukturen sind in den verschiedenen Ortschaften zu finden, welche Gemeinschaftseinrichtungen haben sie, welches typisches Ortsbild geben sie ab, welches Miteinander zeichnet diese Welterbengemeinschaft aus, welche Fremdenfreundlichkeit besitzen und pflegen sie, –welche Unterstützung und Hilfen brauchen sie.</p>
<p>Zur Einheit der Landschaft gehören auch die Menschen.</p>
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		<title>Stadt hin zum Rhein</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Zollhafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Chancen einsch&#228;tzen . ausloten . nutzen Wenn eine Stadt eine nicht wiederkehrende Chance hat, auf einer langen Uferstrecke mit einer Wohn– und Kulturbebauung bis an den Rhein vorzur&#252;cken, dann ist helle Wachsamkeit erforderlich. Es ist dann dar&#252;ber zu wachen und nachzuforschen, ob diese Situation  nicht auch einmalige Chancen — &#252;ber eine reine Oberfl&#228;chenbebauung hinaus -  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Chancen einschätzen . ausloten . nutzen</h4>
<p>Wenn eine Stadt eine nicht wiederkehrende Chance hat, auf einer langen Uferstrecke mit einer Wohn– und Kulturbebauung bis an den Rhein vorzurücken, dann ist helle Wachsamkeit erforderlich. Es ist dann darüber zu wachen und nachzuforschen, ob diese Situation  nicht auch einmalige Chancen — über eine reine Oberflächenbebauung hinaus -  für städtebauliche Veränderungen und Bereinigungen bietet und hat.</p>
<p>Dazu ist forschend ganz nüchtern und unvoreingenommen zu fragen: muss das vorhandene Hafenbecken überhaupt erhalten werden, muss, wenn ein Bedarf  bestehen sollte oder eine Bereicherung des Bebauungsgebietes dies erstrebenswert erscheinen läßt, das Hafenbecken in voller Grösse erhalten bleiben, wie kann die Rheinallee tiefer gelegt und die Trennung der Neustadt vom Rhein überwunden und aufgehoben werden, wie kann das Tieferlegen.für die Erschließung weitflächiger Tiefgaragen mit genutzt und herangezogen werden, wie kann die „Baugrube“ Zollhafen für eine Tunnelverbindung mit Mainz-Kastel plan– und zeitgerecht mit einbezogen werden.</p>
<p>Diese grundlegenden Verkehrs– und Erschließungsfragen sind fundamental und können nicht  beiseitegeschoben werden. Erst nach „Klärung des Untergrundes“ kann mit einer seriösen und ehrlichen Suche nach einerbestmöglicher Gestaltung der Bebauung begonnen werden.</p>
<p>Mainz hat ( noch ) die Chance, einen von Zwängen befreite „Zollhafenlösung der Zukunft“ zu finden und zu realisieren.</p>
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		<title>Stadt und Baum</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>

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		<description><![CDATA[Begr&#252;nen . Besch&#252;tzen . Erleben Wenn man von einem Baum spricht und an einen Baum denkt, dann denkt man an„ den Baum in Nachbarsgarten“, an das Lied „..wo wir ins finden unter den Linden“ an B&#228;ume im Park, auf H&#246;hen und  an Alleen, –auch schon mal an das Sprichwort „ den Wald vor lauter B&#228;ume“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Begrünen . Beschützen . Erleben</h4>
<p>Wenn man von einem Baum spricht und an einen Baum denkt, dann denkt man an„ den Baum in Nachbarsgarten“, an das Lied „..wo wir ins finden unter den Linden“ an Bäume im Park, auf Höhen und  an Alleen, –auch schon mal an das Sprichwort „ den Wald vor lauter Bäume“ nicht zu sehen.</p>
<p>In Mainz sieht man an manchen Stellen vor lauter Bäume ganze Häuserfronten und Bauwerke nicht mehr. Irgendwie und – wann hat sich offenbar die zeitmoderne Schlagwortformel:  „Baum ist grün, Grün ist gut = gleich Bäume in die Strassen“  so festgesetzt, dass auch hierfür viel zu enge und zu schmale Strassen „zugebäumt“ und dschungelartig umgeformt werden .Bäume werden dabei zu dicht an Häuserwände gesetzt und gezwängt, so daß sie keinen richtigen Lebensraum finden und im reifenden Alter sich ihre Lebenskraft dadurch erkämpfen müssen,  dass sie ihr Baumkronen neigend und ihr „Rückgrad“ krümmend sich über die Strasse, wie z.B. an der Rheinstrasse, zu beugen gezwungen sehen. Wohnungen werden verdunkelt und die Verwaltung bringt Schilder an: „Anstossgefahr“.</p>
<p>Diese unüberlegte Baumsetzmanie setzt sich auch dort fort, wo das Gesicht der Stadt geprägt wird  und die Stadt ihr Geschichtsbewusstsein zeigen sollte, — ganze Fronten historischer Gebäude werden ebenfalls „zugebäumt“ und  Einheit der alten Festungsstadt unkenntlich gemacht. Städtebauliche Strassenerweiterungen, die durch die Kriegszerstörungen möglich wurden,- wie z.B. an der Grossen Bleiche -, werden durch Baumsetzungen am früheren Strassenrand wieder beseitigt und geschlossen. Die Strasse wird ohne Sichtmöglichkeit auf die früher baumlosen Fronten der Häuser zu einer optisch schmalen und langen Verkehrsader ohne charaktergebender Eigenständigkeit zurückgeführt.</p>
<p>Das sind zeitbedingte Verirrungen und Gedankenlosigkeiten, die einer historischen Stadt nicht gerecht werden und nicht gut zu Gesicht stehen, — die Stadt ist gut beraten, wenn sie in sorgfältigen Überlegen wieder  die Bäume, so wie Gebäude, städtebaulich und funktionsgerecht behutsam und gefühlvoll einplanen und baumschützend einsetzen würde. Mainz sollte sich ein Beispiel an andere historischen Städte nehmen , — Mainz sollte ihren Charakter und ihr Gesicht bewahren und behalten.</p>
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		<title>Die Kaniskolumne</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kartausklausur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanis' Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Kartaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kartausklausur]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Kartaus in Mainz Sehr verehrte Leserinnen und Leser, - der Werkbund ist ein Ort kritischer Auseinandersetzungen und Diskussionen, eine Kolumne, columna, ist e i n e der tragenden S&#228;ulen des Werkbundgeb&#228;udes, — sie ist ein M e i n u n g s b e i t r a g und zugleich Anregung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Aus der Kartaus in Mainz</h4>
<p>Sehr verehrte Leserinnen und Leser, -</p>
<p>der Werkbund ist ein Ort kritischer Auseinandersetzungen und Diskussionen, eine Kolumne, <em>columna,</em> ist  e i n e  der tragenden Säulen des Werkbundgebäudes, — sie ist ein<br />
M e i n u n g s b e i t r a g  und zugleich Anregung , über den Tag hinauszusehen.</p>
<p>Dabei stehen nicht allein aktuelle und ortsbezogene Streitthemen im Vordergrund, sondern allgemeine und grundlegende Probleme und Themen der Zeit und Zukunft. Die Kanis-Kolumne will ermuntern, immer einmal gedanklich „in Klausur zu gehen“ – losgelöst von Person und Namen unvoreingenommen in eine klösterliche Klausur,- allein „irgendwo“ und nicht zuletzt zu zweit oder in einem kleineren Kreis diskutierend — namens– und geschichtsbezogen sich in einer „Kartausklausur“ findend.</p>
<p>Das ist ein anspruchsvolles Vorhaben, — wir sollten es versuchen, — ich will damit vorangehen, vielleicht auch provozieren, — versuchen wir ins Gespräch zu kommen, — versuchen wir, Gedanken und Meinungen offen darzulegen, — versuchen wir, zuzuhören und auch – noch — utopisch erscheinenden Vorstellungen und Gedanken zu folgen und diese in Realitätsnähe zu bringen und dafür Wege und Mitstreiter zu finden, — versuchen wir werkbundgerecht vorauszudenken und zu planen, — lassen wir uns, von der Jugend anregen.</p>
<p>Beginnen wir mit dem Ausgangsort der Kolumne,- beginnen wir mit der Kartaus in Mainz:</p>
<p>„Dieser Wohnhof wurde in den Jahren 1911 und 1912 aus den Mitteln des Reiches errichtet. Hier stand das im Jahre 1840 erbaute Fort Kartaus, benannt nach dem einst in der Nähe gelegenen Kartäuser Kloster. Nachdem ein kaiserlicher Erlaß von Gibraltar aus am 18. März 1904 die Niederlegung der älteren Stadtbefestigung veranlaßt hatte,  fiel im Jahre 1908 mit der Umwallung auch das Fort Kartaus. Zur Erinnerung an die Geschichte dieses Platzes führt der Wohnhof den Namen Kartaus“, — steht auf der Rückseite des in diesem Sommer wieder mit einem Altgehäuseüberbau zurückgestalteten Brunnen. Die um den Platz stehenden unterschiedlichen Doppelhäuser sind der Gestaltungsform des im 17. Jahrhundert ruhmvoll wirkenden Pariser Architekten Mansart nachempfunden, — um aber die bei einer stilgerechten Ausführung eines Mansartdaches, — bei der die Regenrinne direkt an der Hauswand liegt und die Pfosten des steilen Obergeschoßdaches rd. 1.00 einspringen, auf der Decke lasten und so die nutzbare Fläche der Räume dem Erdgeschoß gegenüber entsprechend verkleinern -, entstehenden Einschränkungen zu vermeiden, ließen die rational und nüchtern denkenden und handelnden Ingenieurbaumeister die Decken über dem Erdgeschoßunterbau  im Gegensatz zu „echten Mansartdächern“ rd. 1,00 m  vorspringen und verkleideten diesen Vorsprung mansartgleich mit dem, allerdings vorgerückten, Obergeschosssteildach , sodaß die Dachpfosten die Dachlast hierbei direkt auf die Wände abtragen und die Nutzfläche mit der des Erdgeschosses gleichbleibt. Auch das militärgeschulte Denken der Festungsbaumeister hinterließ Spuren: statt die Abzweigung und Zufahrt von der Göttelmannstrasse aus  g e r a d e  in den Wohnhof zu führen, gaben sie dieser einen deutlichen Knick, — eingedenk des Wissens und Erfahrung, dass man dadurch nicht so einfach hineinschießen konnte ( und wie bei der Zitadellenzufahrt, auch besser verteidigen ) konnte. Heute hält dieser Knick den Lärm der Göttelmannstrasse fern.</p>
<p>Wie Erfahrungen und Praxiswissen verloren gehen können , zeigt sich bedauerlicherweise bei der  Jahre 2008 durchgeführten Umrüstung der Strassenlaternen von Gas auf Strom : „die Alten“ wußten, dass man die Laternen auf den Stirnseiten eines zu umfahrenden Platzes,  um nicht hinderlich zu sein – seinerzeit für Pferdefahrzeuge mit Deichsel-, auf der Innenseite der  Krümmungsstrecke, also nicht auf dem schmalen Gehweg, sondern  auf dem Inselplatz zu stehen haben.</p>
<p>Die derzeitigen Planer der Stadtwerke ließen nach dem Gebot: „Strassenlaternen stehen auf dem Fußwegrand“ neue Fundamentgruben ausheben und Fundamente schaffen und setzten auch die stirnseitigen Kandelaber auf den Rand des Fußweges, — zur Erschwernis aller einfahrenden und schenkender Fahrzeuge, — insbesondere der stadteigenen oder beauftragten Müll– und Versorgungsfahrzeuge.</p>
<p>Das im Brunnentext erwähnte Kartäuser Kloster stand von 1323 – 1781 mitten in den Weinbergen am Rhein gegenüber der Mainmündung im Bereich der jetzigen Hotelanlage „Favorite, — es war mit der 1320 vollzogenen Gründung die erste Kartaus auf dem eigentlichen Boden Deutschlands. Dann folgten binnen dreier Jahrzehnte weitere Kartausen : Grünau im Spessart, Trier, Koblenz,  Straßburg, Köln, Freiburg, Würzburg und Tückelhausen, — nach der Pest im 14. Jahrhundert begann der Orden sich mit der Gründung der Kartaus in Erfurt im Jahr 1372 in ganz Deutschland auszubreiten.</p>
<p>Nach der großen Blütezeit im 14. und 15.Jahrhundert folgen Vernichtung und Rückzug. Erst  1860 entstand wieder eine– die einzige – Kartaus: Maria Hain bei Düsseldorf. Im 20. Jahrhundert rückte der Lärm der Grossstadt und des Flughafens an dies Oase der Stille heran. Beim Ausbau und Erweiterung des Flughafens Lohaues mußten die Einsiedlermönche ihren Standort aufgeben und weichen, — sie kauften von dem Erlös einen Bauernhof – heute als Gärtnerei genutzt – und Felder im Allgäu und bauten nach den Plänen des Architekten Emil Steffann / Bad Godesberg bei Seibranz 1962–1964 die Marienau, — eine zeitlos moderne Klosteranlage des Einfachen. Die vom Prior genehmigte Besichtigung am 1. Mai 1980 und die bei dem Rundgang mit dem Bibliothekar, Pater  Hubert M. Blüm, geführten Gespräche, sowie ein kleiner Schriftverkehr, sind feste Erinnerungsbestandteile, — sie stellten eine erinnerungsstarke Verbindung zum alten Erst-Standort in Mainz her.</p>
<p>( Veröffentlichungen: Ordenschrift „Marienau“ ‚Anton H. Konrad Verlag , 7912 Weißenborn, „Die Kommune der Eremiten“, Sonntagsblatt, Nr.11, 16. März 1980, „Komplexität des Einfachen“ Gisberth Hülsmann,  BAUKULTUR 6/80 „Projekt zum Neubau der Kartause bei Seibranz“, Rainer L. Neusch „Die Mainzer Kartaus“, Bossmann / Mainz )</p>
<p>Aus der Ordensschrift : „…Man spricht heute viel vom Dialog zwischen religiösen und politischen Gruppen. Echter Dialog ist aber erst möglich, wenn beide Parteien fähig und bereit sind, sich zu sammeln und im Grunde der Seele einer höheren Wahrheit Gehör zu schenken. Fehlt dies, dann ist das Zweigespräch hoffnungs– und aussichtslos. Man darf also ohne Paradox sagen, daß die Hauptsache bei jedem Dialog das Stillschweigen ist, die Bereitschaft der Sprechenden, sich jenseits der Worte zu treffen…“</p>
<p>„Der Werkbund ist Ort kritischer Auseinandersetzungen und Diskussionen“, — er ist bereit und bemüht sich,  echte Dialoge zu führen.</p>
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		<title>Neue Projekte</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/neue-projekte</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/neu.jpg" alt="Neu" /><br  />

<em>Neue Projekte online</em><br  />
Drei spannende Beitr&#228;ge der Werkbund-Mitglieder Rolf Hennes und Rainer Metzendorf jetzt neu in der Rubrik „Mainz &#038; Rheinhessen"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="vorlauf">
<p>In die Rubrik „Mainz &amp; Rheinhessen“ dieser Website wurden drei neue Projekte von Werkbund-Mitgliedern aufgenommen.</p>
<div class="image">
<a href="mainz-rheinhessen/alte-ziegelei-rosbach"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/ziegelmuseumfront-83x83.jpg" alt="Alte Ziegelei Rosbach" title="Alte Ziegelei Rosbach" width="83" height="83" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1141" /></a></div>
<div class="text">
<h2><a href="mainz-rheinhessen/alte-ziegelei-rosbach">Alte Ziegelei Rosbach</a></h2>
<p>Die alte Ziegelei Rosbach mit ihrem vollständig erhaltenen Ringofen ist seit 1992 Industriedenkmal. Der Werkbund Rheinland-Pfalz plante und betreute die Sanierung und den Ausbau des Dachraumes der Ziegelei zu einem Museum. Ausgezeichnet von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.</p></div>
<div class="image">
<a href="mainz-rheinhessen/egon-hartmann"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Egon_Hartmann-83x83.jpg" alt="Egon Hartmann" title="Egon Hartmann" width="83" height="83" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1141" /></a></div>
<div class="text">
<h2><a href="mainz-rheinhessen/egon-hartmann">Ein Mainzer Stadtplaner: Egon Hartmann</a></h2>
<p>Mehr als 15 Stadtplaner, darunter Namen von internationalem Rang, unterbreiteten Vorschläge für den Wiederaufbau von Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg. Einer dieser Planer, heute fast vergessen, war Egon Hartmann. Eine Würdigung, verfasst von dem Werkbund-Mitglied Dr.-Ing. Rainer Metzendorf.</p></div>
<div class="image">
<a href="mainz-rheinhessen/hopfengarten-mainz"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/hopfengarten_mainz_planung-83x83.jpg" alt="Planung: Hopfengarten Mainz" title="Planung: Hopfengarten Mainz" width="83" height="83" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1193" /></a></div>
<div class="text">
<h2><a href="mainz-rheinhessen/hopfengarten-mainz">Hopfengarten Mainz</a></h2>
<p>Der Hopfengarten — einer der zentralen Plätze der Mainzer Altstadt — soll sich von einem unansehnlichen Parkplatz in einen attraktiven, lebendigen Bürgertreffpunkt verwandeln. Der Werkbund Rheinland-Pfalz engagiert sich in der zu diesem Zweck gegründeten Initiative Hopfengarten und entwickelte die städtebauliche und Nutzungskonzeption.</p></div>
<p><br  /></p>
<p class="vorlauf">Aktuelle Veranstaltung</p>
<div class="image">
<a href="veranstaltungen/4-juli-petra-goldmann-im-werkgespraech"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/petra_goldmann-83x83.jpg" alt="Foto: Petra Goldmann" title="Rauminstallation von Petra Goldmann" width="83" height="83" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1193" /></a></div>
<div class="text">
<h2><a href="veranstaltungen/4-juli-petra-goldmann-im-werkgespraech">Vormerken: Werkgespräch Samstag, 4. Juli</a></h2>
<p>Einladung zum Werkgespräch mit der Künstlerin Petra Goldmann: Samstag, 4. Juli 2009, 12 Uhr. Im Foyer des Südwestrundfunks, Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz.</p></div>
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		<item>
		<title>Zur Gestaltung des Stadions Mainz 05</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/zur-gestaltung-des-stadions-mainz-05</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/zur-gestaltung-des-stadions-mainz-05#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 04:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Rot]]></category>
		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/rot.jpg" alt="Das Rot von Mainz 05" /><br  />

<em>Mainz sieht rot: das Stadion</em><br  />
Mit ihren massiven roten Fl&#228;chen wird die Coface-Arena das westliche Entrée zur Landeshauptstadt visuell erdr&#252;cken ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz unterstützt grundsätzlich die Bestrebungen von Mainz 05 nach einem neuen, zeitgemäßen Stadion, das erforderlich ist, um den sportlichen und wirtschaftlichen Interessen des Profifußballs in der Landeshauptstadt Mainz gerecht zu werden – wenngleich es angesichts der Finanzlage der Stadt der Neubau wichtige Investitionen in den Breitensport behindert.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Haupteingang1_01.jpg" rel="wp-lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/Haupteingang1_01-564x348.jpg" alt="Haupteingang1_01" title="Haupteingang1_01" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1361" /></a></p>
<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz hat in Presseerklärungen deutlich gemacht, dass der neue Standort aufgrund seiner insulären Lage für ein Stadion aus städtebaulicher, ökologischer und vor allem aus landschaftsplanerischer Sicht nicht geeignet ist.</p>
<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz nimmt zur Kenntnis, dass der Standort im politischen Konsens gewollt wird. Dies zeigt sich in der Tatsache, dass das Bebauungsplanverfahren nahezu abgeschlossen ist. Der erste Spatenstich ist erfolgt, die Umsetzung des Vorhabens hat begonnen.</p>
<p>Am 3. Juni 2009 lüftete die Stadt Mainz und der Verein das Geheimnis um das Aussehen der <a href="http://www.coface-arena.de/aktuell/presse/bilderdownload/">Coface-Arena</a>, in der die 05er ab der Rückrunde der Saison 2010/11 spielen wollen. „Vier Tribünen, ein Spielfeld, gleich Mainz 05“, beschrieb Architekt Stefan Nixdorf das Aussehen der neuen Heimstätte des Fußball-Bundesliga-Aufsteigers.</p>
<p>Nach Auffassung des Werkbundes Rheinland-Pfalz ist es nunmehr die wesentliche Aufgabe, sich vorausblickend der Umsetzung des neuen Stadions hinsichtlich einer <strong>qualitätvollen Einbindung in den Stadt– und Landschaftsraum</strong> zu widmen, der seinerseits zu gestalten ist. Dabei spielt auch die farbliche Gestaltung und die nächtliche Lichtwirkung eine entscheidende Rolle: Das neue Stadion ist mehr als ein Logo für Mainz 05, sondern ein Markenzeichen für die Stadt. Die Stadt Mainz ist mehr als Mainz 05.</p>
<p>Die der Presse zu entnehmenden Bilder vermitteln zur Farbgestaltung eine <strong>erdrückende visuelle Wirkung.</strong> Die Rottöne von Mainz 05 entsprechen in dieser Massivität nicht der Eigenart und der Funktion des betroffenen Kulturlandschaftsraumes am Stadtrand. Dieses Entrée für die Landeshauptstadt Mainz muss in seiner jahres– und tageszeitlichen Wirkung sorgfältig studiert und gestaltet werden. Es darf nicht dem eindimensionalen Werbeeffekt einer Vereinsfarbe unterworfen sein. Dies betrifft auch die in den Visualisierungen angedeutete, absolut unzureichende landschaftlich-grünordnerische Einbindung des neuen Stadions, die den standortbezogenen Anforderungen nicht entspricht.</p>
<p>Die wichtigsten Aspekte einer Verbesserung des Konzepts betreffen die überprüfte <strong>Gestaltwirkung des neuen Stadions</strong> in Frühling – Sommer – Herbst – Winter – Tag – Nacht hinsichtlich Landschaft – Farbe – Licht – Werbung.</p>
<p><strong>Der Werkbund Rheinland-Pfalz fordert deshalb:</strong></p>
<ul>
<li>Erarbeiten alternativer farblicher Gestaltungskonzepte für die jahreszeitliche Tag– und Nachtwirkung.</li>
<li>Entwickeln eines Gestaltungskonzepts zur landschaftlich-grünordnerischen Einbindung.</li>
<li>Einbeziehen externer Sachverständiger und der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Entscheidungsfindung.</li>
</ul>
<p>Für den Werkbund Rheinland-Pfalz<br />
Prof. Dipl.-Ing. Emil Hädler, Architekt dwb<br />
1. Vorsitzender des Deutschen Werkbunds Rheinland-Pfalz</p>
<div class="weiterlesen">
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<p><a href="http://dl.getdropbox.com/u/1867097/Werkbund_Stadion_Mainz05.pdf">↦ Werkbund-Fragen an Verein und Stadt Mainz</a> (pdf, 4 MB) (ergänzt: 13.9.09)</p>
<p><a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/7502355.htm">↦ Artikel in der AZ Mainz vom 21.9.09</a> (ergänzt: 21.9.09)</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>4. Juli: Petra Goldmann im Werkgespr&#228;ch</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/4-juli-petra-goldmann-im-werkgespraech</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/4-juli-petra-goldmann-im-werkgespraech#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Werkgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/goldmann_petra_2.jpg" alt="Foto Petra Goldmann" width="84" /><br  />

<em>Werkgespr&#228;ch: Petra Goldmann</em><br  />
Am 4. Juli stellt die K&#252;nstlerin im Foyer des SWR in Mainz ihre j&#252;ngste, in der &#214;ffentlichkeit vielbeachtete Arbeit vor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einladung zum Werkgespräch mit der Künstlerin Petra Goldmann:</p>
<ul>
<li>Samstag, 4. Juli 2009, 12 Uhr</li>
<li>Foyer des Südwestrundfunks</li>
<li>Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz</li>
</ul>
<p><br  /></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/petra_goldmann.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/petra_goldmann.jpg" alt="Foto: Petra Goldmann" title="Rauminstallation von Petra Goldmann" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1319" /></a></p>
<p>Im künstlerischen Wirken Petra Goldmanns und ihrer Arbeit mit Metall spielen die Auseinandersetzung mit dem Raum, die daraus entstehenden Wechselbeziehungen und spannungsvollen Kontraste eine große Rolle. Petra Goldmann ist bekannt durch plastische, künstlerische Arbeiten mit Metall, aber auch durch raumbeeinflussende Lichtinstallationen. So sind neben vielen anderen Kunstwerken zu erwähnen:</p>
<ul>
<li>ihre Skulpturen Terra Marique für die Landesgartenschau 2008</li>
<li>die Lichtinstallationen Rheingoldschatz 2008</li>
<li>die Hafenmetamorphose-Insel/Gärten 2007</li>
<li>das Ballett der Laufkatzen 2006 in Mainz</li>
</ul>
<p><br  /></p>
<p>Für das große, lichtdurchflutete Foyer des SWR entwickelte die Künstlerin eine Rauminstallation aus glänzenden und spiegelnden mäandrierenden Stahlbändern. Die Bänder schweben bis zu einer Höhe von sechs Metern im Raum. So entstehen spannende und vielfältige Wechselbeziehungen zwischen Raum und Kunstwerk, in denen der Betrachter selbst Teil der Inszenierung wird.</p>
<p>Wir freuen uns, dass Petra Goldmann den Mitgliedern des Werkbundes und interessierten Besuchern jetzt im Werkgespräch ihre jüngste, in der Öffentlichkeit vielbeachtete Arbeit vorstellt. Die Mittagssonne präsentiert diese beeindruckende Installation im besten Licht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oppenheim: L&#228;rmschutzwand zerst&#246;rt Stadtbild</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/oppenheim-laermschutzwand-zerstoert-stadtbild</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[kulturlandschaften]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[merian]]></category>
		<category><![CDATA[oppenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[rheinhessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat Oppenheim eine L&#228;rmschutzmauer entlang der neu gef&#252;hrten Bundesstra&#223;e 9 – jetzt regt sich Widerstand gegen dieses Bauwerk. F&#252;r die Mitglieder des Vereins „Freunde Oppenheims e.V.“ ist der neue n&#246;rdliche Stadteingang der Stadt Ausdruck einer Fehlentwicklung des Oppenheimer Stadtbildes: Ihrer Meinung nach wird durch die L&#228;rmschutzwand — nicht nur &#228;sthetisch, sondern auch funktionell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat Oppenheim eine Lärmschutzmauer entlang der neu geführten Bundesstraße 9 – jetzt regt sich Widerstand gegen dieses Bauwerk. Für die Mitglieder des Vereins<strong> „Freunde Oppenheims e.V.“</strong> ist der neue nördliche Stadteingang der Stadt Ausdruck einer Fehlentwicklung des Oppenheimer Stadtbildes: Ihrer Meinung nach wird durch die Lärmschutzwand — nicht nur ästhetisch, sondern auch funktionell — die Trennung zwischen Alt– und Neustadt „zementiert“ und die Verbindung zwischen beiden Stadtteilen auf ein Minimum reduziert.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadteingang_nord_oppenheim_01.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadteingang_nord_oppenheim_01-564x423.jpg" alt="stadteingang_nord_oppenheim_01" title="stadteingang_nord_oppenheim_01" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1302" /></a></p>
<p>Um ein Bewusstsein für die Missstände zu schaffen, aber auch um Alternativen aufzuzeigen, hat sich der Verein der Unterstützung des Werkbunds versichert. (Siehe auch den Punkt <a href="http://www.dwbrlp.de/ziele/programm">„Die Rheinhessische Rheinkante – ein Vermittlungsprojekt“</a> in unserem Aktionsprogramm.) In einem ersten Treffen am 5. Juni 2009 in Dienheim wurden gemeinsame Aktivitäten geplant. Ziel ist eine <strong>Podiumsdiskussion</strong> im Spätjahr, auf der unter anderem folgende Fragen diskutiert werden sollen:</p>
<ul>
<li>Wer kontrolliert eigentlich das Stadtbild?</li>
<li>Nach welchen Kriterien geht man dabei vor?</li>
<li>Wer trägt die gestalterische Verantwortung für die Identität eines Ortes?</li>
<li>Müssen sich Ästhetik und Funktion einer Lärmschutzmauer ausschließen?</li>
<li>Ist die Mauer sinnvoll durch Graffiti, Bepflanzung o.ä. „korrigierbar“?</li>
</ul>
<p><br  /></p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadteingang_nord_oppenheim_03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadteingang_nord_oppenheim_03-564x423.jpg" alt="stadteingang_nord_oppenheim_03" title="stadteingang_nord_oppenheim_03" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1304" /></a></p>
<p>Oppenheim ist kein Einzelfall: Die Zerstörung des Stadtbilds, wie es der berühmte Merian-Stich zeigt, ist exemplarisch für die Gefahren, denen viele rheinland-pfälzische Orte ausgesetzt sind. Dass sich notwendige Baumaßnahmen auch auf andere Weise, nämlich mit Einfühlungsvermögen und Sinn für den Erhalt der Kulturlandschaft, umsetzen lassen, zeigt das <strong>Beispiel Hochwasserschutz in Nierstein.</strong> Die Podiumsdiskussion wird solche und weitere Positiv– und Negativbeispiele aufgreifen, um den lokal Verantwortlichen ein klares Bild vor Augen zu führen.</p>
<p><strong>Nächstes Treffen der Gruppe: </strong>voraussichtlich am Montag, 6. Juli 2009. Interessenten wenden sich bitte — via Werkbund — an Dietmar Gross, Vorsitzender des Vereins „Freunde Oppenheims e.V.“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>18. Juni: Stadtlandschaft — die Kulturlandschaft von morgen?</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/stadtlandschaft-die-kulturlandschaft-von-morgen</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/stadtlandschaft-die-kulturlandschaft-von-morgen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die interdisziplin&#228;re Tagung am 18. Juni hat einen direkten Bezug zum Leitthema des Werkbunds Rheinland-Pfalz. Sie greift einen aktuellen Schwerpunkt innerhalb der Geographie, der Planung, aber auch des Natur– und Umweltschutzes auf: Gro&#223;e St&#228;dte wachsen, kleine verlieren ihre Einwohner. Die Fragen in diesem Zusammenhang: Was passiert dabei mit der Natur? Wird sie in schrumpfenden Gemeinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadtlandschaft.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadtlandschaft.jpg" alt="stadtlandschaft" title="stadtlandschaft" width="470" height="310" class="alignnone size-full wp-image-1234" /></a></p>
<p>Die interdisziplinäre Tagung am 18. Juni hat einen direkten Bezug zum <a href="http://www.dwbrlp.de/ziele/thema">Leitthema des Werkbunds Rheinland-Pfalz.</a> Sie greift einen aktuellen Schwerpunkt innerhalb der Geographie, der Planung, aber auch des Natur– und Umweltschutzes auf:</p>
<h2>Große Städte wachsen, kleine verlieren ihre Einwohner.</h2>
<p>Die Fragen in diesem Zusammenhang:</p>
<ul>
<li>Was passiert dabei mit der Natur?</li>
<li>Wird sie in schrumpfenden Gemeinden zur Wildnis?</li>
<li>Ist städtisches Grün ein wertsteigender Faktor für den Immobilienmarkt?</li>
<li>Wird es zur Produktionsfläche einer städtischen  Landwirtschaft?</li>
<li>Gibt es weitere Alternativen?</li>
</ul>
<p>Im Rahmen der Tagung geht es zum einen um den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur „Kulturlandschaft Stadt“. Richtungweisende Beispiele zeigen überzeugende Erfolge im Umgang mit Stadtnatur.</p>
<p><strong>Stadtlandschaft — die Kulturlandschaft von morgen? Eine Debatte um Stadtökologie.<br />
</strong>
<ul>
<li>Programm: <a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/stadtlandschaft_kulturlandschaft_von_morgen.pdf">Dokument laden</a> (pdf, 960 kB)</li>
<li>Datum: 18. Juni 2009, 9.30 bis 18 Uhr</li>
<li>Ort: Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49–51, 55116 Mainz</li>
<li>Information: Dr. Nils Franke, Wissenschaftliches Büro, Leipzig, Telefon: (0341) 5831469</li>
<li><strong>Anmeldung: </strong> Die Teilnahme ist kostenfrei. <a href="mailto:franke@rechercheauftrag.de">Anmeldung per Mail.</a></li>
<li>Veranstalter: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fachhochschule Wiesbaden, NABU Rheinland-Pfalz, Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V., Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Gefördert vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>jpg-Upload 2</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 14:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal hat er daran gedacht. rheinlandpfalz.jpg (117 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal hat er daran gedacht.
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/1227/rheinlandpfalz.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1227];player=img;">rheinlandpfalz.jpg (117 KB)</a></p>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 14:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei dem der User vergessen hat, auf den Upload-Button zu dr&#252;cken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem der User vergessen hat, auf den Upload-Button zu drücken.</p>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 14:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollten wir auch noch erlauben, oder?</p>
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		<title>17. Juni: Zur Entwicklung der Mainzer Neustadt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 22:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kreyssig]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wiederaufbauplanmainzmarcellods_cut.jpg" alt="Foto Stadtarchiv Mainz" width="84" /><br  />
<em>Rundgang: Mainzer Neustadt</em><br  />
Am 17. Juni f&#252;hren ein Vortrag und Rundgang mit Prof. H&#228;dler Interessierte in die Baugeschichte der Mainzer Neustadt ein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturhistorischer Vortrag und Führung mit Professor Emil Hädler.</p>
<ul>
<li><strong>Beginn:</strong> 17. Juni 2009, 17h00</li>
<li><strong>Treffpunkt: </strong>Gemeindesaal St. Bonifazius</li>
<li><strong>Veranstalter: </strong>Institut für Projektentwicklung in der Denkmalpflege (IProD) der FH Mainz</li>
</ul>
<p></p>
<p>Zwar hat <strong>Stadtbaumeister Eduard Kreyssig</strong> im 19. Jahrhundert die Leitlinien der Stadtentwicklung im größten Mainzer Stadtteil — der Neustadt — nachhaltig geprägt und beeinflusst, die tatsächliche bauliche Entwicklung in der Neustadt im 20. Jahrhundert auch vor der Kriegszerstörung und dem Wiederaufbau weicht jedoch in weiten Bereichen von seiner Konzeption ab oder negiert sie ganz. Kontinuitäten und Brüche der Entwicklung zeigen sich heute in einem neuen Licht.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wiederaufbauplanmainzmarcellods.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/wiederaufbauplanmainzmarcellods.jpg" alt="Wiederaufbauplan von Marcel Lods f&#252;r die Wallstra&#223;e Mainz. Foto Stadtarchiv" title="Wiederaufbauplan von Marcel Lods f&#252;r die Wallstra&#223;e Mainz. Foto Stadtarchiv" width="470" class="alignleft size-full wp-image-1264" /></a></p>
<caption><font size="-2">Wiederaufbauplan von Marcel Lods für die Wallstraße Mainz. Foto Stadtarchiv</font></caption>
</p>
<p>Erstmals wird dazu nun eine begleitende <strong>Studie zur baulichen Entwicklung der Mainzer Neustadt</strong> im 20. Jahrhundert der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie zeigt andererseits auf, dass weiterhin viele Details zur Stadtbaugeschichte offen sind. Ein Seminar mit Studierenden im Sommersemester 2009 bearbeitet mit Unterstützung durch das Mainzer Stadtarchiv Einzelthemen, angereichert durch Erinnerungen von Bürgern der Neustadt. Die Seminargruppe sucht weiterhin privates Bildmaterial aus Fotoalben über den Zustand der Mainzer Neustadt nach 1945 bis in die 1980er Jahre, die nach Abschluss des Seminars dem Stadtarchiv übergeben werden sollen.</p>
<p>Im Rahmen eines Rundgangs werden Interessierte in die Baugeschichte der Mainzer Neustadt eingeführt. Insbesondere werden <strong>Planungen und aktuelle Ausführungen des Wiederaufbaus</strong> nach der Zerstörung der Neustadt im Zweiten Weltkrieg vorgestellt. Die Studierenden begleiten die Führung durch die Neustadt und erläutern Details ihrer Recherchen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>weitere diskussion</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/allgemein/weitere-diskussion</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 21:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>testnutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[idfi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist nötig</p>
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		<title>Rheinbr&#252;cke im Tal der Loreley: die Position des Werkbunds</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-tal-loreley-position-werkbund-2</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-tal-loreley-position-werkbund-2#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 20:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Rheintal]]></category>
		<category><![CDATA[Tal der Loreley]]></category>
		<category><![CDATA[Unesco]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbe]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/welterbe-logo-83x83.gif" alt="Das offizielle Welterbe-Emblem der UNESCO" width="84" height="84" /><br />
<em>Rheinbr&#252;cke: Unsere Position</em><br />
Pro oder Contra w&#228;re verfr&#252;ht - erst m&#252;ssen alle verf&#252;gbaren Fakten auf den Tisch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Öffentlichkeit</strong> konnte den Eindruck gewinnen, der Werkbund sei gegen das Brückenprojekt und unterstütze nur die „Nulllösung“, den Ausbau der Fährverbindungen. Ein <a href="http://www.dwbrlp.de/topthema/rheinbruecke-im-tal-der-loreley">Blick auf diese Website</a> zeigt jedoch, dass der Werkbund bislang lediglich Fragen gestellt hat — in Reaktion auf die offizielle Präsentation der Ergebnisse des Architekturwettbewerbs. Eine Stellungnahme Pro oder Contra Brücke erscheint dem Werkbund verfrüht, da nicht alle notwendigen Informationen zugänglich sind.</p>
<p><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/welterbe-logo-83x83.gif" alt="c1_welterbe-logo" width="84" height="84" /></p>
<p><strong>Die UNESCO</strong> (Internationales Welterbekommittee) hat neben einem internationalen Design-Wettbewerb für eine Brückenlösung der Landesregierung 2008 explizit die Prüfung einer Tunnellösung empfohlen. Dazu wurden drei Gutachten (technische Machbarkeit eines Tunnels, Umweltverträglichkeit und Verkehrsplanung) eingefordert. Weiter wurde eine Studie zur Optimierung des Fährbetriebs empfohlen. <a href="http://whc.unesco.org/download.cfm?id_document=101157">(Siehe Unesco-Bericht: pdf, englisch, 2,4 MB.)</a> Diese Gutachten liegen der Öffentlichkeit nicht vor. Andere welterbeverträgliche Optionen sollten laut Unesco erst dann verfolgt werden, wenn die Tunnellösung sich als technisch nicht machbar herausstellt.</p>
<p><strong>Der Werkbund</strong> plädiert dafür, bei diesem sensiblen und verantwortungsvollen Thema alle Akteure einzubinden und die verfügbaren Fakten offenzulegen. Zunächst bemüht sich der Werkbund darum, Einblick zu erhalten in die bereits vorhandenen Fachbeiträge. Durch seine interdisziplinäre Zusammensetzung und die damit verbundene Fachkompetenz ist der Werkbund in der Lage und willens, eine moderierende Rolle in der Diskussion zu übernehmen. Das Tal der Loreley ist eines der herausragenden Themen des <a href="http://www.dwbrlp.de/ziele/programm">Werkbund-Programms „Kulturlandschaften Rheinland-Pfalz“</a>.</p>
<p>Für den Vorstand des Werkbunds Rheinland-Pfalz<br />
Prof. Emil Hädler, 1. Vorsitzender</p>
<h1>Nachtrag</h1>
<p>Der Werkbund dokumentiert <a href="http://www.flickr.com/photos/35895757@N07/collections/72157617522342233/">alle zwölf Wettbewerbsbeiträge</a> in seinem flickr-Account.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>26. Mai: Kunst im Foyer – dynamische Leichtigkeit</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/petra-goldmann</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 17:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ingelheim]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Metall]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt am Fluss]]></category>
		<category><![CDATA[SWR]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/index.jpg" alt="Bild: Petra Goldmann" width="178" />
<em>Kunst im Foyer des SWR </em><br />
Ab 26. Mai: Metallskulpturen und Lichteffekte von Petra Goldmann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großformatige Installationen aus Metall, verbunden mit Interferenzglas, Folie und Licht: den Werken der Ingelheimer Künstlerin <strong>Petra Goldmann</strong> ist, trotz der Schwere des von ihr verwendeten Grundwerkstoffs, eine dynamische Leichtigkeit und eine fast poetische Anmutung zu eigen. Es sind geschweißte Objekte, die mit ihren schillernden Oberflächen den Raum durchziehen, mit optischen Täuschungen spielen und dem Betrachter so neue ästhetische Erfahrungen eröffnen.</p>
<p>Die Ingelheimer Künstlerin, seit kurzem Mitglied im Werkbund Rheinland-Pfalz, liebt <strong>das dynamische Spiel mit den Gesetzen der Statik: </strong>Bekannt geworden ist Petra Goldmann vor allem durch ihre spektakulären Licht– und Klang-Inszenierungen im öffentlichen Raum, die sich thematisch mit dem urbanen Leben am Wasser auseinandersetzen.</p>
<div id="attachment_1056" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/index.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/index.jpg" alt="Bild: Petra Goldmann" title="Bild: Petra Goldmann" width="399" height="240" class="size-full wp-image-1056" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Petra Goldmann</p></div>
<p>Der Kunstwelt Petra Goldmanns kann man sich jetzt in einer Ausstellung des Südwestrundfunks in Mainz nähern:</p>
<p><strong>Eröffnung:</strong></p>
<ul>
<li>Foyer im SRW-Funkhaus, Mainz</li>
<li>Dienstag, 26. Mai 2009</li>
<li>Beginn: 19.00 Uhr</li>
<li>Einlasszeit: 18.30 Uhr</li>
</ul>
</p>
<p><strong>Ausstellung:</strong></p>
<ul>
<li>„Haus am Tor“ (gegenüber dem SWR-Funkhaus)</li>
<li>27.5. – 3.7.2009</li>
<li>Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr (nicht an Feiertagen)</li>
<li>Samstag, 6.6., 18 – 1 Uhr (Museumsnacht)</li>
</ul>
</p>
<p>Zur Vernissage am 26. Mai und in der Mainzer Museumsnacht wird die Ausstellung musikalisch von Studenten der Mainzer Musikhochschule begleitet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>21. Mai, Mainz, Messe: die Minipresse ist wieder da</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/mainz-minipressen-messe</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 21:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Veranstaltung steht Mainz gut zu Gesicht: Am Rheinufer hat ab heute wieder die internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen die Zelte aufgeschlagen. Bis zum Sonntag pr&#228;sentieren 360 Aussteller aus mehr als 15 L&#228;ndern ihre B&#252;cher und k&#252;nstlerischen Pressendrucke. (Kaufen man die sch&#246;nen Sachen &#252;brigens auch.) Die Fachhochschule Mainz ist mit eigenem Stand vertreten, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse122.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse122-564x338.jpg" alt="minipressenmesse122" title="minipressenmesse122" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1087" /></a></p>
<p>Diese Veranstaltung steht Mainz gut zu Gesicht: Am Rheinufer hat ab heute wieder die internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen die Zelte aufgeschlagen. Bis zum Sonntag präsentieren 360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern ihre Bücher und künstlerischen Pressendrucke. (Kaufen man die schönen Sachen übrigens auch.)</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse124.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse124-564x423.jpg" alt="minipressenmesse124" title="minipressenmesse124" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1089" /></a></p>
<p>Die Fachhochschule Mainz ist mit eigenem Stand vertreten, obwohl sie — was die Kreativproduktion an Semester– und Diplomarbeiten angeht — sicher nicht zu Kleinverlagen zählt. Schön zu sehen, dass dort neben vielen aktuellen Publikationen auch noch immer zwei ältere Bücher von Werkbund-Mitgliedern (Hans Peter Willberg und Wilfried Elfers) im Programm sind.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse123.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/minipressenmesse123-564x423.jpg" alt="minipressenmesse123" title="minipressenmesse123" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-1088" /></a></p>
<p>Für Bibliophile, Typografen, Kunstbewegte: die Mainzer Minipressen-Messe. Mehr zum Programm und den Öffnungszeiten unter <a href="http://www.minipresse.de">www.minipresse.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werkbund gegen Nazi-Demo</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-gegen-nazi-demo</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-gegen-nazi-demo#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 09:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainzstehtauf-83x83.jpg" alt="Mainz steht auf" title="Mainz steht auf. Quelle: Rheinhessen gegen Rechts" width="84" height="84"/><br />
<em>Werkbund gegen Nazi-Demo</em><br />Wir unterst&#252;tzen die Mainzer Erkl&#228;rung und den Aufruf zum 1. Mai]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz unterstützt das Bündnis „Mainz steht auf“ und die Mainzer Erklärung, in der gegen die geplante Neonazi-Demonstration in Mainz am 1. Mai protestiert wird. Wir rufen unsere Mitglieder auf, sich an der friedlichen Gegendemonstration zu beteiligen.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainzstehtauf.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/mainzstehtauf-564x795.jpg" alt="mainzstehtauf" title="mainzstehtauf" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-917" /></a></p>
<p>Weitere Informationen finden sich auf der <a href="http://mainz-steht-auf.blogspot.com/2009/04/nazi-demo-ist-gefahr-fur-mainz.html">Website „Mainz steht auf“ ↦</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mainzer Baupolitik in Zeiten der Krise: 7 Thesen</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/sieben-thesen-zur-mainzer-baupolitik-in-zeiten-der-krise</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/sieben-thesen-zur-mainzer-baupolitik-in-zeiten-der-krise#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Baupolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt am Fluss]]></category>
		<category><![CDATA[Städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/3035272125_517c0bdc8b_o-1.jpg" alt="Foto: http://www.flickr.com/photos/wecand/" title="Foto: http://www.flickr.com/photos/wecand/" width="178" />
<em>Baupolitik Mainz: 7 Thesen </em><br />
Die Stadt muss ihre Vorbildfunktion als Landeshauptstadt wieder ernstnehmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mainz hat als Landeshauptstadt eine Vorbildfunktion für Entscheidungsträger in anderen Kulturlandschaften von Rheinland-Pfalz.</p>
<ol>
<li>Mainz muss sein Selbstverständnis als Stadt am Strom und als Teil der mittelrheinischen Kulturlandschaft stärker entwickeln.</li>
<li>Mainz sollte die öffentliche Diskussion über das Profil und die Schwerpunkte zukünftiger Bau– und Stadtentwicklungspolitik fördern.</li>
<li>Mainz braucht ein starkes Baudezernat, das alle Kernkompetenzen der Stadtentwicklung, des Bauens und Gestaltens im öffentlichen Raum umfasst.</li>
<li>Mainz braucht ein bürgerschaftliches Forum für die Gestaltung im öffentlichen Raum als regelmäßige Einrichtung, wie z.B. beim Rheinufer-Forum oder beim Forum Regierungsviertel.</li>
<li>Mainz braucht einen unabhängigen Beirat für Architektur und Denkmalschutz, Städtebau und Landschaftsplanung.</li>
<li>Mainz braucht eine Baupolitik, die sich als Teil der Kulturpolitik versteht und Baukultur als Qualitätsmaßstab erkennt.</li>
<li>Mainz sollte stadtentwicklungspolitisch die Brücke über den Rhein schlagen und die regelmäßige Konsultation und Kooperation mit Wiesbaden als Doppelstadt ausbauen.</li>
</ol>
<div id="attachment_1001" class="wp-caption alignleft" style="width: 574px"><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/3035272125_517c0bdc8b_o-1.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/3035272125_517c0bdc8b_o-1-564x374.jpg" alt="Foto: http://www.flickr.com/photos/wecand/" title="Foto: http://www.flickr.com/photos/wecand/" width="470" class="size-medium wp-image-1001" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: http://www.flickr.com/photos/wecand/</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rheinbr&#252;cke im Tal der Loreley</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-im-tal-der-loreley</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-im-tal-der-loreley#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 10:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturlandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Loreley]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrheintal]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinfähren]]></category>
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		<category><![CDATA[Welterbe]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409117.jpg" alt="1. Preis Architekturwettbewerb Mittelsheintal-Br&#252;cke" width="178" />
<em>Rheinbr&#252;cke Mittelrheintal?</em><br />
Der Architekturwettbewerb ist entschieden &#8211; aber die Fragen zur Br&#252;cke bleiben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April 2009 wurde der Realisierungswettbewerb für eine Brücke in der Welterberegion Mittelrheintal, entschieden, dem „Tal der Loreley“. Die neunköpfige Jury wählte <strong>drei Preisträger</strong> aus, die der Unesco auf der Jahreskonferenz in Sevilla die Machbarkeit einer welterbeverträglichen Brückenlösung beweisen sollen.</p>
<p>Exemplarisch für die zwölf eingereichten Entwürfe zeigen die preisgekrönten Arbeiten:</p>
<p>Eine dynamisch S-förmig-geschwungene, überspannte Kastenbrücke (1. Preis):</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409117.jpg" rel="lightbox[bruecke]"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409117.jpg" alt="1. Sieger" title="1. Sieger" width="470" /></a></p>
<p>Eine hufeisenförmig geschwungene (2. Preis):</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409120.jpg" rel="lightbox[bruecke]"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409120.jpg" alt="2. Sieger" title="2. Sieger" width="470"/></a></p>
<p>Und eine filigran im Fels verankerte abgespannte Hängebrücke (3. Preis):</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409124.jpg" rel="lightbox[bruecke]"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/frey_230409124.jpg" alt="3. Sieger" title="3. Sieger" width="470" /></a></p>
<p>Das Ergebnis ist insofern <strong>keine Überraschung, </strong>als gezeigt wurde, dass in einem Flusstal von außergewöhnlicher landschaftlicher Schönheit auch im Brückenbau gute Gestaltlösungen möglich sind. Neben bieder-ingenieurmäßigen Entwürfen zeigen die drei Siegerprojekte jeweils in ihrer Art ganz zweifellos herausragende Qualitäten – notgedrungen mit Schwächen im wesentlichen Detail, die sich kontrovers diskutieren lassen.</p>
<p>In einem 150 Meter langen Abschnitt zwischen Wellmich und Fellen wurde ein Standort ausgewählt, den eine <strong>Umweltverträglichkeitsstudie</strong> als den am wenigsten landschaftsbelastenden einstufte und der  - wichtiges Kriterium — von der Loreley aus nicht einsehbar sein sollte. Kulturräumliche und städtebauliche Kriterien zur Einpassung in das Welterbegebiet rangierten bei der Bewertung weit vorne, neben den obligatorischen ingenieurmäßigen Kriterien der Konstruktion, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Form. Alle Lösungen hatten sich mit der <strong>Problematik großer Auffahrtsrampen</strong> auseinanderzusetzen, die die Grundsatzprobleme einer Brücke in einem engen Flusstal mit hohen Überfahrten deutlich zum Ausdruck brachten:</p>
<ul>
<li>Lange, aus der Bewegung des Flusses entwickelte Brücken, S– oder U-förmig, erzwingen notgedrungen lange Rampen, die von oben elegant erscheinen, deren Untersichten und überdeckte Uferzonen dunkle, von Vegetation freie Bereiche verursachen, mit zweifelhafter Gestaltqualität gerade dort, wo das Rheinerlebnis am intensivsten ist: an der Wasserlinie.</li>
<li>Kurze, den Fluss rechtwinklig querende Lösungen erzwingen ein Anheben der Rheinuferstraßen, um die Brückenköpfe auf die notwendige Höhe zu bringen und verändern in großem Umfang die Uferzone.</li>
<li>Dass einige Lösungen eine scheußliche Querung der Bahntrasse bei Fellen gleich mit erledigen und überflüssig machen, kann als positiver Nebeneffekt gewürdigt werden.</li>
<p>
</ul>
</p>
<p>Die prämierten Brücken sind schöne Brücken. Das Mittelrheintypische wäre hingegen kaum auszumachen, würde nicht die Burg Maus als Staffage im Hintergrund die 3D-animierten Ansichten zieren. Überhaupt drängt sich der Eindruck auf, dass die Landschaft den Brücken zur ästhetischen Überhöhung dient und nicht umgekehrt. Innerhalb der Logik eines Brückenbauwerks mag man die prämierten Lösungen differenziert bewerten und begründet abgestufte Qualitätsmerkmale für jede der zweifellos anspruchsvollen Arbeiten finden. Davon unberührt bleibt die prinzipielle Frage, ob eine feste Rheinquerung an dieser oder einer anderen Stelle zwischen Koblenz und Bingen ihre Berechtigung findet. <strong>Die Brücke ist politisch gewollt. </strong>Dass sie regionalwirtschaftlich tatsächlich Vorteile bringt, wird behauptet, die Frage ist nicht geklärt. Ihre Lage im nördlichen Drittel des Welterbegebiets wirft zumindest für die südlichen Gemeinden Fragen nach ihrer Effizienz auf – vom zunehmenden Durchgangsverkehr für die naheliegenden Gemeinden in der Nähe der Brückenköpfe ganz abgesehen. Es wurde bezeichnenderweise <strong>kein Raumordnungsverfahren</strong> durchgeführt, das diese Fragen klären sollte. Die Gestaltung einer noch so qualitätvollen Brücke am falschen Ort lässt sich mit Goethe beantworten: <em>„Wer den ersten Knopf verpasst, kommt am Kragen nicht zu einem guten Ende.“</em></p>
<p><strong>Die schönste Brücke ersetzt nicht das landschaftliche Erlebnis der Rheinquerung durch eine der sechs Fähren zwischen Boppard und Oestrich-Winkel.</strong> Die dezentrale Querung sichert historisch allen Orten am Mittelrhein ihre gleichrangige Bedeutung und privilegiert keinen der Standorte – vorausgesetzt, die Fähren fahren rund um die Uhr 24 Stunden lang. Dass genau dies nicht der Fall ist, dass Fährbetriebe um 21 Uhr ihren Dienst einstellen und danach der Rhein zu „Deutschlands Grenze, nicht Deutschlands Strom“ zwischen dem links– und rechtsrheinischen Gebiet wird, darf man nicht den Fähren, sondern deren unzureichender Finanzierung vorwerfen. Wie lange könnte man mit den 40 Millionen Euro für eines der prämierten Brückenbauwerke fünf oder sechs Fähren kostenlos im 24-Stunden-Takt betreiben? Diese Rechnung muss allen Brücken– und Tunnellösungen gegenübergestellt werden – inklusive der Wartungs– und Unterhaltungskosten im 100jährigen Betrieb.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-mittelrheintal-wettbewerb-entschieden">Die Diskussion ist eröffnet ↦</a> Die Wanderausstellung der drei Preisträger wird nach der Präsentation sämtlicher Arbeiten in Koblenz in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin gezeigt, danach an ausgewählten Standorten bis zur Vorstellung bei der Jahresversammlung der Unesco 2009. Der Werkbund Rheinland-Pfalz dokumentiert hier <strong>auf dieser Website ab 2. Mai alle Brückenentwürfe</strong> und regt zu Kommentaren und Bemerkungen an, die ausgewertet als Dokumentation des Werkbunds veröffentlicht werden sollen.</p>
<p>Prof. Emil Hädler<br />
1. Vorsitzender</p>
<div class="weiterlesen">
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/35895757@N07/collections/72157617522342233">↦ Werkbund-Dokumentation aller 12 Wettbewerbsbeiträge</a> (ergänzt: 2.5.09)</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Rheinbr&#252;cke Mittelrheintal: Wettbewerb entschieden</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/rheinbruecke-mittelrheintal-wettbewerb-entschieden</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 20:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/800px-mittelrheinbrucke.jpg" alt="Entwurf einer Mittelrheinbr&#252;cke von 2007. Fotomontage: Roman Schieber, Quelle: Wikipedia" title="Entwurf einer Mittelrheinbr&#252;cke von 2007. Fotomontage: Roman Schieber, Quelle: Wikipedia" width="178" />
<em>Rheinbr&#252;cke Mittelrheintal?</em><br />
Der Architekturwettbewerb ist entschieden &#8211; aber die Fragen zur Br&#252;cke bleiben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei prämierten Entwürfe für eine mögliche neue feste Rheinquerung nördlich von St. Goar/St. Goarshausen wurden gestern der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<ul>
<li>Der Werkbund dokumentiert <a href="http://www.flickr.com/photos/35895757@N07/collections/72157617522342233/">alle zwölf Wettbewerbsbeiträge</a> in seinem flickr-Account.</li>
</ul>
<p></br ></p>
<p>Eine neunköpfige Jury aus Mitgliedern der Landesregierung, Architekten, Ingenieuren und einem Vertreter der Unesco hat zuvor die Entscheidung in dem 2008 europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb getroffen. Die Entwürfe sollen im Juni in Sevilla der Unesco vorgestellt werden. <strong>Ab Montag, 27. April 2009, werden die Modelle der beteiligten Architekturbüros für eine Woche beim Landesbetrieb Mobilität in Koblenz ausgestellt.</strong></p>
<p>Der Werkbund Rheinland-Pfalz wird diese Gelegenheit nutzen, sich ein eigenes Bild von der versprochenen „welterbeverträglichen Brückenlösung“ machen und die Diskussion mit beteiligten Interessengruppen suchen. Seine Position in der Auseinandersetzung für oder gegen eine neue Rheinbrücke will der Werkbund erst nach seriöser Abwägung aller Argumente bestimmen. Dabei werden nicht nur die Architektur der Brücke, sondern auch die dafür erforderlichen Zu– und Abfahrten sowie die Auswirkung der veränderten Verkehrsströme eine Rolle spielen. Nicht zuletzt gilt es auch das Kostenargument im Vergleich zwischen Brückenbau und subventioniertem Fährbetrieb zu berücksichtigen.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/800px-mittelrheinbrucke.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/800px-mittelrheinbrucke-564x341.jpg" alt="Entwurf einer Mittelrheinbr&#252;cke von 2007. Fotomontage: Roman Schieber, Quelle: Wikipedia" title="Entwurf einer Mittelrheinbr&#252;cke von 2007. Fotomontage: Roman Schieber, Quelle: Wikipedia" width="470" class="alignleft size-medium wp-image-864" /></a></p>
<p>Seit Jahren schon ist eine mögliche neue Rheinbrücke in der Diskussion. Die Fotomontage zeigt einen Entwurf von 2007, entstanden als eine von sechs studentischen Arbeiten am Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen der Universität Stuttgart. Fotomontage: Roman Schieber</p>
<p><strong>Diskutieren Sie mit uns hier im Werkbund-Blog: Was ist Ihre Meinung zu einer neuen Rheinbrücke im Welterbe Mittelrheintal?</strong></p>
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		<title>Gutenbergstadt Mainz: Per Express in die Blamage</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man traut seinen Augen kaum: &#220;berall in der Innenstadt, also auch in Sichtweite des Gutenberg-Museums („Weltmuseum der Druckkunst“), erlaubte die Stadt Mainz einer Firma namens R&#246;mer-Express GmbH, volumin&#246;se graue Haltestellenschilder f&#252;r einen sogenannten „Gutenberg-Express“ aufzustellen. Mal abgesehen von der Tatsache, dass damit eine weitere Stufe in der Verschilderung des &#246;ffentlichen Raums erreicht ist: Die Reklamegrafik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man traut seinen Augen kaum: Überall in der Innenstadt, also auch in Sichtweite des Gutenberg-Museums („Weltmuseum der Druckkunst“), erlaubte die Stadt Mainz einer Firma namens Römer-Express GmbH, voluminöse graue Haltestellenschilder für einen sogenannten „Gutenberg-Express“ aufzustellen. Mal abgesehen von der Tatsache, dass damit eine weitere Stufe in der Verschilderung des öffentlichen Raums erreicht ist: Die Reklamegrafik dieser Touristenbahn erinnert an üble typografische Verirrungen längst vergangener Zeiten – und verhöhnt damit seinen berühmten Namensgeber.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/gutenbergexpress.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/gutenbergexpress-564x423.jpg" alt="gutenbergexpress" title="gutenbergexpress" width="468" class="alignleft size-medium wp-image-845" /></a></p>
<p>Über Sinn und Unsinn solcher Touristenbahnen lässt sich streiten. Aber warum die Verantwortlichen der Stadt Mainz hier offensichtlich von der Werbegrafik über die Stele bis zur Bahn selbst jeden Anspruch an Gestaltungsqualität aufgegeben haben, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Ist eine grinsende Lokomotive namens Gutenberg-Express das Bild, das Besucher von Mainz in die Welt tragen sollen?</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/gutenbergexpress-detail.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/gutenbergexpress-detail-564x423.jpg" alt="gutenbergexpress-detail" title="gutenbergexpress-detail" width="176" class="alignleft size-medium wp-image-846" /></a></p>
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		<title>28. April: Start Vortragsreihe Architektur</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/vortragsreihe-architektur-dr-gerd-rupprecht-28-april-19-h</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 22:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/vortragsreihe-architektur_visual.jpg" alt="Vortragsreihe Architektur" title="Vortragsreihe Architektur" width="178" />
<em>Vortrag Dr. Gerd Rupprecht</em><br />
Kulturlandschaft Rheinhessen – neue arch&#228;ologische Erkenntnisse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Vortragsreihe Architektur eröffnet am 28. April 2009, 19 Uhr, mit einem Vortrag von Dr. Gerd Rupprecht in der Aula der FH Mainz (Holzstraße 16). Der Landesarchäologe spricht auf Einladung des Werkbunds Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit AIV und BdB für die Generaldirektion Kulturelles Erbe zum Thema:</p>
<h2>Kulturlandschaft Rheinhessen – neue archäologische Erkenntnisse.</h2>
<p>Hier können Sie sich das weitere <a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/0905_vortragsreihe-architektur.pdf'>Vortragsprogramm herunterladen</a>  (pdf, 392 Kb).</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/vortragsreihe-architektur_visual.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/vortragsreihe-architektur_visual.jpg" alt="Vortragreihe Architektur" title="Vortragsreihe Architektur" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-762" /></a></p>
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		<title>60 Jahre Lutherkirche Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/60-jahre-lutherkirche-mainz</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 18:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich Gelegenheit, die denkmalgesch&#252;tzte Lutherkirche Mainz von innen zu sehen. Sie steht oberhalb des R&#246;mischen Theaters, unweit der Zitadelle. 1949 wurde sie erbaut, und zwar (laut Faltblatt der Evangelischen Kirchengemeinde) als erste Kirche in Mainz nach dem zweiten Weltkrieg. Architekturhistorisch interessant: die Lutherkirche ist im Grunde eine „Fertigkirche“, mit seriell gefertigten Bauteilen errichtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich Gelegenheit, die denkmalgeschützte Lutherkirche Mainz von innen zu sehen. Sie steht oberhalb des Römischen Theaters, unweit der Zitadelle. 1949 wurde sie erbaut, und zwar (laut Faltblatt der Evangelischen Kirchengemeinde) als erste Kirche in Mainz nach dem zweiten Weltkrieg.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lutherkirche_mainz_70.jpg" rel="shadowbox[sbpost-760];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lutherkirche_mainz_70-564x423.jpg" alt="lutherkirche_mainz_70" title="lutherkirche_mainz_70" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-762" /></a></p>
<p>Architekturhistorisch interessant: die Lutherkirche ist im Grunde eine „Fertigkirche“, mit seriell gefertigten Bauteilen errichtet. Das Notkirchenprogramm stammt von dem Architekten Otto Bartning und wurde in vielen Städten Deutschlands umgesetzt. Im Innern der Mainzer Lutherkirche verbaute man Steine aus den Trümmern der Mainzer Altstadt. Warme Farben und eine überlegte Lichtführung schaffen einen Kirchenraum mit beeindruckender Atmosphäre. Übrigens: Den Altar der Lutherkirche hat 1991 das Werkbundmitglied Prof. Kanis erneuert.</p>
<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lutherkirche_mainz_71.jpg" rel="shadowbox[sbpost-760];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/lutherkirche_mainz_71-564x423.jpg" alt="lutherkirche_mainz_71" title="lutherkirche_mainz_71" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-763" /></a></p>
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		<title>Werkbund entfaltet neue Aktivit&#228;ten</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/werkbund-entfaltet-neue-aktivitaeten</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/20090328_mitgliederversammlung_mainz-564x294.jpg" alt="Werkbund Rheinland-Pfalz im Aufbruch" title="Werkbund Rheinland-Pfalz im Aufbruch" width="178" />
<em>Werkbund im Aufbruch</em><br />
Mitgliederversammlung beschlie&#223;t Positionspapier und neue Aktivit&#228;ten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/20090328_mitgliederversammlung_mainz.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/20090328_mitgliederversammlung_mainz-564x294.jpg" alt="Werkbund Rheinland-Pfalz im Aufbruch" title="Werkbund Rheinland-Pfalz im Aufbruch" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-696" /></a></p>
<p class="vorlauf">Positive Reaktionen auf das vom Vorstand entwickelte Positionspapier und eine Reihe von Zusagen von Mitgliedern, sich an den vorgeschlagenen neuen Aktivitäten des Werkbunds zu beteiligen – dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Mitgliederversammlung, die am Samstag gegen 16 Uhr im Caritas-Haus in Mainz zu Ende ging. „Es geht jetzt voran!“, fasst der Vorsitzende des Werkbunds Rheinland-Pfalz Prof. Emil Hädler den ereignisreichen Tag zusammen.</p>
<p>Abzulesen ist die Aufbruchstimmung auch an der Tatsache, dass den anwesenden rund 25 Mitgliedern nicht weniger als fünf Neuzugänge vorgestellt werden konnten. Darüber hinaus wurden im Lauf der Versammlung auch die neuen Webseiten des Werkbunds Rheinland-Pfalz — erreichbar unter <a href="http://www.dwbrlp.de">www.dwbrlp.de</a> — präsentiert. Der Vorstand bereitet jetzt einen ausführlichen Ergebnisbericht für die Mitglieder und eine Pressekonferenz vor.</p>
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		<title>B&#252;rgerinitiative Rheinf&#228;hren gegr&#252;ndet</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/buergerinitiative-rheinfaehren</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/blog/buergerinitiative-rheinfaehren#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 21:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Bagel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mittelrheintal hat sich eine neue B&#252;rgerinitative gegr&#252;ndet. Die Forderungen der Mitglieder richten sich an die Landesregierung: Vor Planung und Bau einer neuen Rheinquerung soll zun&#228;chst gepr&#252;ft werden, ob sich die Verkehrsprobleme des Mittelrheintals nicht durch eine F&#246;rderung der F&#228;hrverbindungen schneller, besser und kosteng&#252;nstiger l&#246;sen lie&#223;en. Die Forderungen im einzelnen: Kostenloser F&#228;hrdienst &#252;berall im Welterbegebiet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelrheintal hat sich eine neue Bürgerinitative gegründet. Die Forderungen der Mitglieder richten sich an die Landesregierung: Vor Planung und Bau einer neuen Rheinquerung soll zunächst geprüft werden, ob sich die Verkehrsprobleme des Mittelrheintals nicht durch eine Förderung der Fährverbindungen schneller, besser und kostengünstiger lösen ließen.</p>
<p>Die Forderungen im einzelnen:</p>
<ul>
<li>Kostenloser Fährdienst überall im Welterbegebiet.</li>
<li>Umgehend 24-Stunden-Fährbetrieb an mindestens zwei Fähren, vorzugsweise in Bingen/Rüdesheim und St. Goar/St. Goarshausen.</li>
<li>Längerer Verkehr (etwa bis Mitternacht) an den anderen Fähren.</li>
<li>Kürzere Intervalle und genaue Fahrpläne, auf die sich die Benützer einstellen können, und Navigationssoftware auch.</li>
<li>Völlige Einbindung der Fähren in den ÖPNV, auch fahrplanmäßig.</li>
<li>Wo nötig, Verbesserung der Zufahrten für LKWs und Busse; „Hochwasserfreiheit“.</li>
</ul>
<p>Die Vermutung der Bürgerinitiative: Sichere Planungsunterlagen wird man erst erhalten, wenn die Fährverbindungen mindestens 3 Jahre dergestalt kostenlos und optimiert verkehrt haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>28. M&#228;rz: Mitgliederversammlung</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/mitgliederversammlung</link>
		<comments>http://www.dwbrlp.de/veranstaltungen/mitgliederversammlung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 02:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Bagel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/caritashaus.jpg" alt="Caritas-Haus Mainz" title="Caritas-Haus Mainz" height="150" />
<em>Mitgliederversammlung</em><br />
Samstag,  28.  M&#228;rz,  11-16 h,  im Caritas-Haus,  Holzhofstra&#223;e  13, Mainz  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/caritashaus.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/caritashaus-564x752.jpg" alt="caritashaus" title="caritashaus" width="272" class="alignnone size-medium wp-image-629" /></a></p>
<h1>Bewahren und verändern, mitwirken und einmischen</h1>
<p class="vorlauf">Unter dieser Devise steht das Positionspapier, das die Mitglieder des Werkbunds Rheinland-Pfalz auf ihrer Versammlung am 28. März 2009 in Mainz diskutieren. Der Vorstand hat es als Diskussionsgrundlage erarbeitet: Es werden darin eine Positionsbestimmung des Werkbunds Rheinland-Pfalz vorgenommen und ein Aktionsprogramm für die Jahre 2009 bis 2011 entwickelt.</p>
<p>Die Vorstandsarbeit in den vergangenen sechs Monaten war davon geprägt, ein Leitthema für die Aktivitäten des Werkbunds in den kommenden Jahren zu finden und auszuloten. Dieses Leitthema wurde gefunden: „Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ bieten eine Fülle von Möglichkeiten, mitzuwirken und sich einzumischen. Die Diskussion dieses Themenvorschlags und des Positionspapiers sowie die Bildung arbeitsfähiger Teams stehen im Mittelpunkt dieser Mitgliederversammlung.</p>
<h2>Wechselnde Orte</h2>
<p>Künftig sollen die Mitgliederversammlungen des Werkbunds an wechselnden Orten in Rheinland-Pfalz stattfinden – dort, wo sich Neues entdecken lässt. Dieses Mal noch in Mainz: Das ehemalige Caritashaus am Bahnhof Römisches Theater präsentiert sich als ein solcher Ort. Er wurde von der FH Mainz auf fünf Jahre gemietet, um hier insbesondere dem Fachbereich Gestaltung ein Interimsdomizil zu bieten.</p>
<p><strong>Mitgliederversammlung</strong><br />
28. März 2009, 10–13 Uhr<br />
im ehemaligen Caritashaus am Bahnhof Römisches Theater<br /> <br />
Holzhofstraße 8, 55116 Mainz</p>
<p>Anfahrtsskizze mit Link zu Routenplaner:</p>
<p><iframe width="564" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Holzhofstra%C3%9Fe+8,+55116+Mainz&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=15.373274,40.12207&amp;ie=UTF8&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;ll=50.001285,8.281546&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Holzhofstra%C3%9Fe+8,+55116+Mainz&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=15.373274,40.12207&amp;ie=UTF8&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;ll=50.001285,8.281546" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
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		<title>Forum Parlaments-/Regierungsviertel Mainz</title>
		<link>http://www.dwbrlp.de/blog/forum-regierungsviertel-main</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 02:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan von den Driesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/regierungsviertel_mainz.jpg" alt="Foto: Google" title="Regierungsviertel Mainz" width="136" />
<em>Regierungsviertel Mainz</em><br />
Forum erarbeitet vorl&#228;ufige Empfehlungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/regierungsviertel_mainz.jpg" rel="shadowbox[sbpost-41];player=img;"><img src="http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/regierungsviertel_mainz-564x415.jpg" alt="regierungsviertel_mainz" title="regierungsviertel_mainz" width="470" class="alignnone size-medium wp-image-507" /></a></p>
<p class="vorlauf">Als Mitglied des Expertenkreises hat der Werkbund die Diskussionen im Forum zur Neugestaltung des Parlaments-/Regierungsviertels in Mainz begleitet und Empfehlungen mit erarbeitet.</p>
<p>An insgesamt vier Terminen seit 22. Oktober 2008 (Auftakt, Nutzungen, Verkehr, Abschluss) wurden vorläufige  Empfehlungen erarbeitet. Das Abschlussdokument gliedert sich in acht Hauptempfehlungen, die in drei Abschnitten zu den Themen Gestaltung, Nutzung, Verkehr näher ausgeführt werden. Das Stadtplanungsamt hat die <a href='http://www.dwbrlp.de/wp-content/uploads/vorlaufige-empfehlungen-12_02_09.pdf'> vorläufigen Empfehlungen (pdf, 68 kB)</a> veröffentlicht</p>
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