1. Preis für Werkbund-Mitglied: Wettbewerb Energiesparend Bauen/Wohnen1

Süd­ost­an­sicht des aus­ge­zeich­ne­ten Ener­gie­ge­winn­hau­ses in Für­feld. Foto: Tilo Mannert

Das „Ener­gie­ge­winn­haus Für­feld“ des Archi­tek­tur­bü­ros Win­fried Man­nert hat beim Wett­be­werb 2009/2010 des rheinland-pfälzischen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums den 1. Preis in der Kate­go­rie Neu­bau erhal­ten. Gemein­sam mit dem Bau­her­re­n­ehe­paar Judith und Patrick Wenz ist es dem Archi­tek­ten gelun­gen, in dem prä­mier­ten Haus Ener­gie­ef­fi­zi­enz, beson­dere Archi­tek­tur und natür­li­che Bau­stoffe zu kom­bi­nie­ren. Zudem fügt sich der Neu­bau har­mo­nisch in seine natür­li­che Umge­bung ein.

Das Bau­her­re­n­ehe­par Judith und Patrick Wenz (Mitte) nahm neben einer Urkunde und einer Pla­kette zur Anbrin­gung am Gebäude auch 3.000 Euro Preis­geld ent­ge­gen. Mit im Bild: die Archi­tek­ten Dipl.-Ing. (FH) Tilo Man­nert (links) und Dipl.-Ing. BDA dwb Win­fried Man­nert (rechts). Foto: Tilo Mannert

Das ener­ge­ti­sche Kon­zept: Der Gebäu­deso­ckel ist für maxi­ma­len Wär­me­schutz auch unter­halb der Boden­platte gedämmt. Die Zwi­schen­räume der Holz­stän­der­wände sind mit Zel­lu­lo­se­däm­mung gefüllt. Für die Wär­me­ver­sor­gung nutzt das Haus eine Lüf­tungs­an­lage sowie eine Wär­me­pumpe mit Erd­kol­lek­to­ren im Ener­gie­gra­ben rund um das Gebäude. Durch den gerin­gen Heiz­wär­me­be­darf und die Solar­strom­an­lage mit 8,8 kWp Leis­tung erzeugt das Haus mehr Ener­gie als es ver­braucht. Der berech­nete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäu­des liegt bei einer Wohn­flä­che von 189 m² mit rund 32 kWh/m² pro Jahr weit unter dem zuläs­si­gen Höchstwert.

In Zei­ten stei­gen­der Ener­gie­preise ist nach­hal­ti­ges Bauen immens wich­tig. Die Aus­zeich­nung bestä­tigt den Weg, den Dipl.-Ing. Win­fried Man­nert als Archi­tekt, Stadt­pla­ner und Ener­gie­pla­ner bereits vor zwan­zig Jah­ren ein­ge­schla­gen hat: nach­hal­ti­ges, ener­gie­ef­fi­zi­en­tes und ökolo­gi­sches Bauen mit guter Archi­tek­tur zu verbinden.




Kommentar

  • Beein­dru­ckend, was alles mög­lich ist – so sieht also die Zukunft aus? Das wäre doch eine Idee, die man per­fekt bei einem Foto­wett­be­werb zum Thema “Bauen 2020 – Wie sehen Sie die Immo­bi­li­en­welt in 10 Jah­ren?” ein­brin­gen könnte. Ein­fach mit­ma­chen und coole Preise gewin­nen unter http://www.konsequentconject.com/


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16. Mai 2010
Autor: Stefan von den Driesch