Bürgerinitiative Rheinfähren gegründet 

Im Mit­tel­rhein­tal hat sich eine neue Bür­ger­ini­ta­tive gegrün­det. Die For­de­run­gen der Mit­glie­der rich­ten sich an die Lan­des­re­gie­rung: Vor Pla­nung und Bau einer neuen Rhein­que­rung soll zunächst geprüft wer­den, ob sich die Ver­kehrs­pro­bleme des Mit­tel­rhein­tals nicht durch eine För­de­rung der Fähr­ver­bin­dun­gen schnel­ler, bes­ser und kos­ten­güns­ti­ger lösen ließen.

Die For­de­run­gen im einzelnen:

  • Kos­ten­lo­ser Fähr­dienst über­all im Welterbegebiet.
  • Umge­hend 24-Stunden-Fährbetrieb an min­des­tens zwei Fäh­ren, vor­zugs­weise in Bingen/Rüdesheim und St. Goar/St. Goarshausen.
  • Län­ge­rer Ver­kehr (etwa bis Mit­ter­nacht) an den ande­ren Fähren.
  • Kür­zere Inter­valle und genaue Fahr­pläné, auf die sich die Benüt­zer ein­stel­len kön­nen, und Navi­ga­ti­ons­soft­ware auch.
  • Völ­lige Ein­bin­dung der Fäh­ren in den ÖPNV, auch fahrplanmäßig.
  • Wo nötig, Ver­bes­se­rung der Zufahr­ten für LKWs und Busse; „Hochwasserfreiheit“.

Die Ver­mu­tung der Bür­ger­in­itia­tive: Sichere Pla­nungs­un­ter­la­gen wird man erst erhal­ten, wenn die Fähr­ver­bin­dun­gen min­des­tens 3 Jahre der­ge­stalt kos­ten­los und opti­miert ver­kehrt haben.


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26. März 2009
Autor: Daniel Bagel